Eine Infoveranstaltung der Firma EON für Journalisten in Gorleben. Das als mögliches Endlager für unser aller Atommüll vorgesehen war. Zuerst viel Geschichte und Planung. Dann ging es endlich los. Bei der Frage nach meiner Kleidergröße gab ich Selbstbewusst L an. Hätte ich nur XL genommen. So zwickt mich der Overall für den Rest des Tages am Hintern.
Ausgerüstet mit Helm, Grubenlampe und noch irgend so einem Ding ging es in den Fahrstuhl. 800 m tief unter die Erde. Das dauerte ziemlich lange. Mit einem Jeep wurden wir dann durch die endlosen Tunnel gefahren und haben an bestimmten Stellen Pausen für Fotos gemacht. Tatsächlich hatte ich es mir spektakulärer vorgestellt.

Es sah alles sehr aufgeräumt und ordentlich aus. Wie in einer Werksatt, nur das es 800 m unter der Erde lag. Menschen haben da gearbeitet und wir Journalisten fuhren durch das Dunkel wie durch ein Waldgebiet.
Was hatte ich dabei?
Meine D1X musste ich zu Hause lassen, da ich mit den Akkus der Kamera ein Bild machen konnte und dann sagte mir die Kamera, das der Akku leer ist. Also besorgte ich mir eine D 50 und benutzte mein 17-55 mm / 2.8 in den finsteren Tunneln. Das Aufregendste war das mulmige Gefühl, so tief unter der Erde zu sein. Aus Gorleben ist dann zum gluck nichts geworden und all die Milliarden sind umsonst ausgegeben worden.
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