Meat Loaf mit 74 gestorben

US-Rocksänger Meat Loaf bei einem Konzert in Hamburg im jähre 2003
US-Rocksänger Meat Loaf bei einem Konzert in Hamburg im November 2003 – Foto: Markus Hansen – Vertrieb: ActionPress.de

Meat Loaf ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Ich mochte seine Musik zwar nicht, aber trotzdem ist es eine traurige Nachricht. Bei seinem Konzert in Hamburg war es auf jeden Fall leicht, gute Bilder von ihm zu machen, da er viele Gesten und Posen machte.

Wissenswertes über den Meat Loaf: Wikipedia


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Vor 15 Jahren – Der fast fertige S-Bahntunnel zum Flughafen

Eine S-Bahn zum Flughafen, das wollte sich Hamburg gönnen, denn die Verbindung zum Airport war bisher recht beschwerlich. Also wurde der Plan gefasst und es wird gebuddelt und gebaut. Ich bekomme dann irgendwann einen Fototermin.

Der unfertige S-Bahntunnel direkt unter dem Flughafen Fuhlsbüttel
in Hamburg am 18.12.06 - Foto: Markus Hansen | Vertrieb: ActionPress
Der unfertige S-Bahntunnel direkt unter dem Flughafen Fuhlsbüttel
in Hamburg am 18.12.06 – Foto: Markus Hansen | Vertrieb: ActionPress

Endlose Wege, die Wände grau. Der Geruch von feuchtem Beton und Baustelle klebt in meiner Nase. Mach mal ein Bild von der neuen S-Bahn die zum Flughafen fahren soll. Am besten mit Rathaus im Hintergrund und dem Hafen. Was soll ich aus diesem Langweiligen Grau machen?

Nach vielen Kilometern – gefühlt – gab es endlich mal einen Farbtupfer im grau in grau dieser öden Funktionsarchitektur. Ein Gleisbauer bewegt irgendwas auf dem Gleis und da ist denn auch das Motiv. Wenn es schon keine Bahn gibt, die da fährt, dann ist das wohl das beste was ich bekommen kann.

Wer über diesen Tunnel erfahren möchte, klickt hier


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Es wird Zeit für WIR

Eine düstere Zukunft steht vor der Tür und wir verstecken uns unter dem Couchtisch in der Hoffnung, das niemand merkt, das wir da sind. Wo soll all das Geld herkommen, das in der Coronahektik versprochen wurde? Kann eine arbeitende Bevölkerung bei einem Mindestlohn von 9,50 Euro diese Summen erwirtschaften? Wo kommen die Therapeuten/innen her, die wir dringend benötigen? Die Pfleger/innen, die uns den Arsch wischen? In den nächsten Jahren wird die Babyboomergeneration in Rente gehen.

„Man kann davon ausgehen, dass ab dem Jahr 2020 ungefähr eine Million Menschen jährlich ins Rentenalter wechseln werden. Wir haben im Moment ein Verhältnis von 37 Personen im Rentenalter zu 100 Personen im erwerbsfähigen Alter. Und das wird sich bis 2050 deutlich zu 50 Personen im Rentenalter zu 100 im erwerbstätigen Alter verschieben. Danach flacht sich das ab, aber das wird auch bis 2060 weiter steigen.“ (1)


Und die bereits vorhanden Rentner haben neben einer guten bzw. besseren Rente – viele von ihnen – auch eine gute Gesundheit. Werden wir auch das erst zur Chefsache machen, wenn der Kipppunkt schon in weiter Ferne liegt? Zu den Rentnern kommen noch die braven Beamten, die nichts einzahlen, aber sehr viel herausholen.

„Der emsige Professor Bernd Raffelhüschen, ein Vertreter der Freiburger Schule, deren Theorien die Grundlage des Wirtschaftswunders in den fünfziger Jahren gewesen waren, hat zudem errechnet, dass hierzulande bis 2050 1,36 Billionen Euro an Beamtenpension fällig werden. „(2)

Dann kommt die nächste von der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie gesponserte und von vielen prognostizierte Katastrophe auf uns zu, eine dicke Welle von Diabetespatienten/innen, die das System der gesetzlichen Krankenversicherung durchaus sprengen könnten.

„Derzeit sind in Deutschland mehr als sieben Millionen Menschen an Diabetes erkrankt – das Gros leidet an Diabetes Typ 2. Nach Schätzungen des Berliner Robert Koch-Instituts könnte die Zahl der Patienten bis 2040 auf bis zu 12,3 Millionen hochschnellen. Dass für die „Volkskrankheit“ Diabetes dann ausreichend viele qualifizierte Ärzte und Diabetesberaterinnen wie stationäre Behandlungskapazitäten bereitstehen, wird massiv angezweifelt.“ (3)


Die steigende Zahl von Naturphänomen wird uns ebenfalls die Kassen leer räumen. Die unbeherrschbaren Wassermassen, die in den letzten Wochen Teile von NRW in eine Filmkulisse für einem Hollywood-Film verwandelt haben, werden mehrere Milliarden kosten. Hinzu kommt eine marode Infrastruktur von endlosen Autobahnkilometern und Brücken (4) die in den kommenden Jahren saniert werden müssen. Die immensen Summen für die Unterstützung der Wirtschaft in der Lockdownzeit müssen auch noch aufgebracht werden. Der fürchterliche Zustand der Schulen und der Bildung im allgemeinen würde wohl auch Milliarden verschlingen, da dieser aber schon seit Jahrzehnten erfolgreich ignoriert wird, sind die Zahlen hoch aber werden wohl eingespart.


Wie lange können sich Staaten mit geliehenem Geld durch wie viele Legislaturperioden wursteln?

Da sich der Aufgabenberg zur Zeit täglich erhöht und der Kleinmut der Politiker mit jedem Umfrageergebnis sinkt, wird alles so bleiben wie es ist. Ich würde gerne das Ende dieses stotternden Motors erleben, wie sich auf einmal alle aufregen und fragen: Warum habt ihr denn nicht gegengesteuert?“ Das war doch abzusehen, werden sie schreiben. So wie bei Wirecard, dem Klima, der Atomenergie und ganz aktuell, das Hochwasserdebakel in Deutschland. Alle Sirenen abschrauben, weil sie Geld kosten, alle Flächen bebauen und sich dann wundern, wenn das Wasser nicht abfließt und die Sirenen im Keller schweigen.

Das Waldsterben aus den 1980 Jahren wird womöglich mit zunehmender Trockenheit durch Feuer beschleunigt, der Atommüll hat immer noch keinen Platz und die Menschen, die aus allen Teilen der Erde fliehen müssen, werden hungrig sein und brauchen Unterkünfte. Ich würde auch verzweifeln, wenn ich all diese Probleme alleine vor mir hätte.

Eine Menschenmenge die das Wir symbolisieren soll beim Text Zeit für wir
Das sind wir, ein Teil davon, aber wir. – Foto: Markus Hansen

Aber wer, wenn nicht wir? Wer soll das sonst angehen?
Ich habe keine Ahnung, wie die Geldangelegenheit gemeistert werden kann. Da gibt es bestimmt gute Ideen von der populären Ökonomie. Immerhin haben die privaten Haushalte in Deutschland ungefähr 6.738,3 Milliarden Euro, die bei einer Lösung durchaus hilfreich wären. (5)

Aber einen großen Anteil könnte das Wir lösen:

  • Wir müssen mehr für gesunde Nahrungsmittel bezahlen, und zwar mit einem Lächeln im Gesicht. 
  • Wir müssen weniger Fleisch essen, damit sich dieser Irrsinn der Mast nicht weiter breit macht. 
  • Wir müssen weniger Autofahren fahren, und wenn dann mit gutem Grund.
  • Wir sollten weniger Flugreisen unternehmen und die sollten Teuer sein.
  • Wir sollten grünen Strom kaufen.
  • Wir sollten auf Homeoffice bestehen.
  • Wir sollten den öffentlichen Nahverkehr benutzen.

Die Liste lässt sich bestimmt noch ergänzen. Was wir noch machen sollten: Eine andere Politik wählen. Die Politik muss durch das Wahlergebnis erkennen, das Wir Änderungen wollen. Neben unserem Anteil, muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, wie zum Beispiel eine Erbschaftssteuer, eine Vermögensabgabe, Mindestlohn von 12-15 Euro, Steuer auf Aktiengeschäfte, die Vorschläge der Zukunftskommission Landwirtschaft müssen umgesetzt werden. Es müssen Anreize geschaffen werden, das schlechtes Verhalten – CO2 Ausstoß – teuer ist und gutes Verhalten sich lohnt. Auch diese Liste erscheint unvollständig. Der Souverän fordert dazu auf, die Probleme anzugehen, die mehr als deutlich vor unserer Haustür campieren. Wir im Kleinen und die gewählten Volksvertreter im Großen. 


  1. https://www.deutschlandfunk.de/neue-ruhestaendler-baby-boomer-gehen-in-rente.1148.de.html?dram:article_id=479806
  2. Sven Kuntze „Die schamlose Generation – Wie wir die Zukunft unserer Kinder und Enkel ruinieren“ C. Bertelsmann – Seite 146
  3. https://www.aerztezeitung.de/Politik/Deutschland-nur-unzureichend-auf-Diabetes-Welle-vorbereitet-404280.html
  4. https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2013/heft/10/beitrag/die-verkehrsinfrastruktur-in-deutschland-marode-und-unterfinanziert.html
  5. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37880/umfrage/geldvermoegen-der-privathaushalte-in-deutschland/

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Marathonläufer vom Shell-Marathon in Hamburg 1996

April 1996 und dieser Marathonläufer beim Shell-Marathon in Hamburg läuft durch die vom Veranstalter aufgestellten Wasserfontänen. Ich war mit meiner Minolta x-500 unterwegs und fokussierte noch manuell, mit einem 135 mm Objektiv. Das ist eines meiner Lieblingsmotive aus dieser Zeit und ich benutze einen 3200er Film, weil ich dachte, so bekomme ich immer schnelle Belichtungszeiten hin. Ein 400er hätte es auch getan. Egal, das Motiv zählt.

Es war sehr heiß im April und die Veranstalter erfrischten die Teilnehmer mit einer Dusche. | Foto: Markus Hansen
Es war sehr heiß im April und die Veranstalter erfrischten die Teilnehmer mit einer Dusche. | Foto: Markus Hansen

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Vor 15 Jahren – Angela Merkel feiert

Angela Merkel feiert, so locker und freundlich hat man sie selten gesehen. Die Hamburger CDU hat eingeladen und so kam auch die Bundeskanzlerin zum 60 jährigen Bestehen der Partei. Wie üblich bei der CDU ging es sehr gediegen zu. Es wurden Reden gehalten und brav geklatscht. Beim Einmarsch der Kanzlerin mit Bürgermeister Ole von Beust ging es fast durch mit dem Gästen, es war nicht besonders leicht ein vernünftiges Bild zu bekommen. Überall waren CDUler, die Angela Merkel die Hand reichen wollten. Angela Merkel feiert – aber nicht lange – kurz nach ihrer Rede und ein bisschen Smalltalk war sie wieder verschwunden.

Angela Merkel, Bundeskanzlerin, CDU
bei der Feier zum 60 jährigen Bestehen der CDU Hamburg am 12.05.06 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: Actionpress
Angela Merkel, Bundeskanzlerin, CDU
bei der Feier zum 60 jährigen Bestehen der CDU Hamburg am 12.05.06 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: Actionpress

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Vor 15 Jahren – Überschwemmung in Hitzacker

Hochwasser in Hitzacker
Überschwemmung in Hitzacker, besonders betroffen, die Fachwerkhäuser in der Altstadt –  09.04.06 – Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress

Überschwemmung in Hitzacker, alle Straßen in Flussnähe waren überflutet und ohne Wathose oder einem Boot ging gar nichts. Es war schon beeindruckend, wie leicht und schnell sich das Wasser seinen Weg bahnt und wie in so kurzer Zeit so viel zerstört werden kann. Die Überschwemmung von Hitzacker besonders der Altstadt war für uns Fotografen eine große Herausforderung.

Die Lage in den niedersächsischen Hochwasser-Gebieten wird immer bedrohlicher. In Hitzacker erreichte der Wasserpegel der Elbe an diesem Samstag vormittag eine Höhe von 7,60 Metern – zehn Zentimeter über der Jahrhundertmarke von 2002. Die historische Altstadt des Elbestädtchens ist nahezu komplett überflutet.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/hochwasser-zehn-zentimeter-ueber-der-jahrhundertmarke-1328507.html

Ich war leider nicht im Besitz einer Wathose und so konnte ich nicht in die Straßen waten um möglicherweise noch schönere, spektakulärer Bilder zu machen. Trotzdem war der Weg nicht umsonst, wenn ich mich recht erinnere, dann war dieses Bild im Spiegel.


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Ich verstehe es nicht mehr

Mein Einkauf ist beendet. Während ich den Einkaufswagen wegstelle, stehen zwei Frauen, die sich länger Zeit nicht gesehen zu haben scheinen, im Weg und ich höre:

„Ja, es ist langsam mal genug“
„ …und es ist ja nicht zu verstehen, die Leute fliegen nach Mallorca und hier machen die die Wirtschaft kaputt.“
„Das ist alles nicht mehr zu begreifen,…“
„Und die zerstören die Zukunft unserer Kinder!“

Ich bin schon außer Hörweite. Denke an die Zukunft. Kann man Zukunft überhaupt zerstören, so per se? Ich bin bepackt vom Einkaufen, meine Zukunft – der Weg nach Hause – liegt vor mir. Kann ich das zerstören? Ich weiß es nicht.

Vor kurzem gab es eine Diskussion, das Menschen, die gegen Corona geimpft sein würden, Privilegien bekommen sollten. Es stellte sich heraus, das es zu wenig Impfstoff gab, um diesen Menschen die undurchdachte Privilegien zu gestatten.
Jetzt gibt es eine Diskussion, das Hausärzten impfen sollen, was nur sinnvoll ist. Auch hier kristallisierte sich heraus, das zu wenig Impfstoff vorhanden ist, um ihn an die Praxen zu verteilen. Debatten um der Debatte willen?

Verrückte Regelungen

Ein Gericht in Hamburg hat entscheiden, das es einem Jogger – dem Kläger – erlaubt ist, ohne Maske um die Alster zu joggen, aber eben nur ihm. Die anderen müssen eine Maske tragen, es sei denn, sie klagen ebenfalls.(1) Ob es eine Sammelklage geben wird?

Ein anders Urteil befreit einen Vater von der Maskenpflicht auf dem Spielplatz (3), auch nur ihm, solange keine andere Familie auf dem Spielplatz erscheint. Dafür brauchen wir Gerichte, um den gesunden Menschenverstand ausschalten zu können?

Gartencenter und Buchhandlungen dürfen öffnen, aber Schuh- und Elektroläden nicht. Wo ist der Unterschied? Donut-Läden haben auf, Musikalienhandlungen nicht. In Hamburg haben Baumärkte zu – außer für Gewerbetreibende – in Schleswig-Hollstein haben sie auf. Tübingen macht alles wieder auf – nach dem ein Schnelltest gemacht wurde kann man mit einem Ticket einkaufen gehen – bittet aber auf Tagestourismus zu verzichten. (4) Ich verstehe das alles nicht mehr. Warum ist in Australien, Taiwan und in Neuseeland alles wieder normal und bei uns passiert irgend wie nichts? Das sind auch Demokratien!

„Taiwan hat es in der Pandemie geschafft, die Demokratie zu stärken: Satt den Bürgerinnen und Bürgern von oben herab zu sagen, was sie zu tun haben, haben wir sie dazu eingeladen, mitzumachen. Das wunderbare an der Demokratie ist doch, das Menschen die Freiheit haben, neue Sachen auszuprobieren, und ihre Innovationen dann für eine ganze Gesellschaft implementiert werden können. Deswegen ist es eine gute Zeit, um die Demokratie zu stärken, solange die Regierung nicht einfach immer weitere Lockdowns von oben verordnet. Wir verstehen die Pandemiebekämpfung als Partnerschaft von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Staat, in der die Bürgerinnen und Bürger die Logik hinter den Maßnahmen verstehen und dem CECC [Central Epidemic Command Center – Anm. des Autors] jederzeit bessere Strategien empfehlen.“

Audry Tang, Digitalministerin, Taiwan

Zu Weihnachten gibt es Lockerungen

Wenn wir uns mal auf einen Weg verständigen könnten. Oder auf einen Experten, der uns durch die Krise führt. Statt dessen haben wir 17 Wege, hundert Experten und viele dieser Wege sind mit Wahlkampfplakaten geschmückt. Dazu kommt noch die dummdreiste Vorstellung von Politikern jeder Farbe, der Bürger sei ein Kleinkind und man könne ihn mit Versprechen auf Lockerungen zu Weihnachten, Sylvester, Ostern und jetzt den Sommerurlaub auf Linie halten. Wenn Du brav sitzen bleibst bekommst Du ein Eis. Unfassbar.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatten wir 16.960 Infektionen an einem Tag und alles war geschlossen. Nach einem Jahr Masken tragen, Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Geschäften und den anderen Maßnahmen haben wir heute 16.033 Neuinfektionen (RKI bzw. Deutschlandfunk vom 20.3.2021). Stillstand?

Leere Regale ohne Toilettenpapier - Ich verstehe es nicht mehr
Leere Regale, in denen sonst Toilettenpapier gestapelt wurde. Vor fast einem Jahr sah es aus in diesem Land. – Foto: Markus Hansen

Vertrauen in die Politik?

Es gibt zu wenig Impfstoff, zu wenig Tests, Politiker aus Parteien, die das Wort Christlich im Namen führen, die ausgerechnet jetzt ihren Geschäftssinn beweisen müssen, zu viele Talkshows und Brennpunkte. Die Frage, wo sich die Menschen infizieren ist immer noch unklar. Die EU hat sich ordentlich Zeit gelassen mit Bestellung und Zulassung der ersehnten Spritzen in die Normalität. Dann macht die Bundeskanzlerin auch noch einen Fehler und kaum hat sie sich entschuldigt, fordert Jens Spahn in einer Online-Veranstaltung:

„…es brauche mindestens 10 bis 14 Tage „richtiges Runterfahren der Kontakte und der Mobilität“. Den Menschen in Deutschland riet Spahn, „im Zweifel auch mehr als die staatlichen Regeln“ umzusetzen.“

DLF 26.3.2021

Alle Bundesländer scheinen ihre eigenen Regeln zu offerieren und statt das immer gleiche wirkungslose Mittel immer wieder neu zu verschreiben, wäre es an der Zeit, von den oben genannten Ländern zu lernen.

Wir starren auf Zahlen die uns helfen sollen, die Gefahr einzuordnen. Am Anfang waren es Neuinfektionen und Todesfälle und jetzt ist es der Inzidenzwert. Dieser sollte uns ab 35 glücklich machen, dann doch 50 und nun zieht jemand ab 100 die Notbremse. Vielleicht kann das beliebte Tarifsystem der Deutschen Bahn bei der Pandemie helfen?

Am Wochenende sollten alle Läden und Kultureinrichtungen öffnen, denn da sind die Zahlen schön niedrig. Alle Personen ab 65 dürfen am Montag von 8-13 Uhr einkaufen mit Maske und Abstand. Am Dienstag die 18-64 Jährigen und am Mittwoch und Donnerstag ist Lockdown für alle, da steigen die Zahlen wieder. Am Freitag ist Impftag für alle, die einen Termin bekommen haben und sich verschieden farbige Socken anziehen, außer gelbe Socken und in einem Bundesland wohnen, das einen Doppelnamen hat. Es sei denn, es ist ein Monat mit 31 Tagen.

Ich verstehe es nicht mehr.


  1. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/hamburg-verwaltungsgericht-kippt-maskenpflicht-beim-joggen-a-d40e7270-c555-460d-952f-1f3906036333
  2. https://www.sueddeutsche.de/bayern/maskenaffaere-csu-alfred-sauter-millionendeal-1.5238124
  3. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Ohne-Maske-auf-den-Spielplatz-Gericht-gibt-Vater-recht,corona7120.html
  4. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/ansturm-an-samstag-auf-tuebinger-innenstadt-100.html
  5. DIE ZEIT – No 12 – 18. Mörz 2021 -Seite 9 – „Wir hatten nie einen Lockdown“ Interview mit Audrey Tang

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Vor 15 Jahren – Atommüll-Lager Gorleben

Die Salzstöcke von Gorleben. Eine Presseführung unter der Erde, sehr beeindruckend und der Betreiber behauptete, das alles sicher wäre und das alles tausende von Jahren halten würde. Ich habe nur gehofft, dass ich da wieder heil heraus komme. Die Fahrstuhlfahrt nach unten hat so ca 15 Minuten gedauert und auch wenn ich einen Helm aufhatte und eine Taschenlampe, es war schon ein mulmiges Gefühl da unten in einem Jeep herum zu fahren.

800 Meter unter der Erde in Goreben vor einem geplanten Tunel im März 2006 - Foto:Markus Hansen - Vertrieb: actionpress
800 Meter unter der Erde in Goreben vor einem geplanten Tunel im März 2006 – Foto:Markus Hansen – Vertrieb: actionpress

Greenpeace über Gorleben – Wendland.net


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Ich erreiche doch etwas…

Soll mal einer sagen ich erreiche nichts. Webseiten gibt es unfassbar viele und auch Blogs sind zahlreich vorhanden, um so famoser ist es, wenn das eigene Geschrieben seine Wirkung nicht verfehlt. So hat sich wohl MacKenzie Scott von meinem Blog inspirieren lassen und sich von viel Geld getrennt um es Bedürftigen zu kommen zu lassen.

Gedl für die armen und bedürftigen von den Reichen - Foto: Markus Hansen

„Die Pandemie habe das Leben benachteiligter Menschen wie eine „Abrissbirne“ getroffen. „Die wirtschaftlichen Verluste und gesundheitlichen Auswirkungen waren für Frauen, People of Colour und arme Menschen schlimmer“. Gleichzeitig sei das Vermögen von Milliardären weiter angestiegen, fügte Scott hinzu, ohne ihren Ex-Mann Bezos namentlich zu erwähnen.“ (1)

Ich ziehe den Hut vor Frau Scott und rufe den anderen Geldsammlern zu:“Tut es ihr gleich!“

Hier geht es zu ihrem Blog


Quellen

  1. https://www.tagesspiegel.de/politik/geld-fuer-pandemie-opfer-jeff-bezos-ex-frau-spendet-in-corona-krise-4-2-milliarden-dollar/26724224.html
  2. https://www.merkur.de/welt/mackenzie-scott-amazon-ex-frau-jeff-bezos-milliardvermoegen-spendenaerin-reichste-frau-zr-90133854.html

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Vor 15 Jahren – Vogelgrippe in Schleswig-Holstein

Vogelgrippe in Schleswig-Holstein und ich durfte zuschauen, wie dieser tote Vogel im Landeslabor Schleswig-Holstein opduziert wurde. Eine blutige Sache und ich war froh, das ich die Bilder durch eine Scheibe machen durfte. Der Verdacht hatte sich bestätigt und so wurde es offiziell, das auch in Schleswig-Holstein die Seuche ausgebrochen war.

Vogelgrippe in Schleswig- HolsteinVeterinär hier die Untersuchung eines toten Vogels
Pathologische Untersuchung eines verendeten Vogels im Landeslabor von Schleswig-Holstein nach dem Erreger der Vogelgrippe am 16.02.06 in Neumünster Februar 2006 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress

Ich musste nach Neumünster fahren und hatte keine Ahnung was für ein blutiger Vormittag das werden würde. Aber wenn ich mir schreckliche Dinge durch die Kamera anschaue, dann sind sie nicht mehr ekelhaft. Dann versuche ich ein gutes Bild zu machen und denke an sonst nichts. So hielt ich einst auch die Nacht des deutschen Schlagers aus.

Das Bild wird sogar in einer Zeitung oder einem Magazin gedruckt, aber um welches Medium es sich handelte weiß ich nicht mehr.


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