Auf dem Balkon – Surreale Bilder für eine existenzielle Frage

AUF DEM BALKON das Musikvideo ist fertig und kann betrachtet, gelikt, kommentiert und weitergeleitet werden. Zum Ruhme des KI-Charakters Yosarrien. Was musste ich mir wieder für einen Schwachsinn von der KI präsentieren lassen, bis es endlich einigermaßen so aussah, wie ich es wollte. Aber nun ist all der Ärger vergessen. Das Video bei YouTube und Millionen von Menschen werden es sehen. Die Musik ist Human Made aber das Video wurde nach meinen Vorgaben von der KI realisiert.

Ein Bild an die Außenwand der ISS genagelt – natürlich ganz spontan
Mit einer peinlichen Keytar auf dem Markt mit vielen gutgebauten Menschen.
Auf dem Balkon – Markus Hansen (Offizielles Musikvideo) – Deutschpop

Ein kleine Reise

So reisten wir also durch meine Gehirnwindungen und prompteten alles in ein Textfeld. Einen Nagel von Außen in die ISS zu schlagen, um ein Porträt von Yosarrien aufzuhängen oder mit dem Bobbycar im Weltraum herumzufahren. Unfassbar, oder? Hat man so etwas schon gesehen? Was fällt den wohl noch ein?

Visuell habe ich mich am Text orientiert, was ja auch Sinn ergibt. Aber zwischen dem Text, was sollte ich da zeigen? Es gibt viele instrumentale Passagen und so gab es denn Szenen von einem Synthesizer spielenden Protagonisten vor einem Raststätten-Klo, in einer Wüste und in einem Löwengehege. Es besteht die Möglichkeit, das ich mir die durchaus ernste Frage mit diesen etwas surrealen Bildern zerschieße, aber das ist mir wurst.


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Wir haben noch 85 Sekunden bis zum … | Neuer Song

IIm DLF vom 28. Januar 2026 stand, das die Experten der Doomsday Clock – der Weltuntergangsuhr – diese um vier Sekunden vorgestellt haben. Das bedeutet, es ist 85 Sekunden vor Mitternacht. So dicht war die Uhr noch nie an der Zwölf. Das fand ich bemerkenswert und machte daraus einen düsteren Song mit einem Bösendorfer Modell 290 Imperial und jede Menge alter Synthesizer.

Die Uhr ist keine tatsächliche Uhr, wie die Atomuhr. Ob oder was passiert, wenn die Zeiger die Zwölf erreicht oder gar überschritten haben, ist sehr wahrscheinlich: nichts. Ein Indiz für den Zustand der Welt soll die Uhr darstellen und der ist wahrlich bedenklich.

Das Cover für Doomsday Clock 2/2026 von mhmedia.de
Das Cover für Doomsday Clock 2/2026

Ich mache es düstererer

Das Wort DOOMSDAY-CLOCK fand ich sehr viel singbarer als das deutsche Pendant und so wurde es ein Lied in englischer Sprache. Wenig Text und viel elektronische Textur. Also wieder in den feuchten Keller und die alten Geräte entstauben und in das Studio schleppen. Neben dem Minimoog Model D kam der ARP® Odyssey zum Einsatz und auch der Sequential Circuits Prophet-5, wenn die nur nicht so schwer und groß wären. Ein PlugInn von diesen Geräten wäre toll.

Die Stimmung ist düster und darum ist auch der Song kein fröhliches Mit-Klatsch-Lied. Vom D-Moll ging ich zu As-Dur also fast ein Neapolitanische Sextakkord, auf jeden Fall klingt es düster und mürrisch. Die etwas lockere Auflösung in den Refrain ist tröstend gemeint. Der Einfluss von Depesche Mode auf mein Leben ist nicht zu leugnen und auch hier hörbar, finde ich.

Ich bin ein seriöser Experte

In einem teuren Anzug ist ein Mann seriös und kann den Menschen auch schreckliche Katastrophen näher bringen. Wissenschaftlich fundiert. Das verstehen die Menschen und verändern ihr Verhalten. Das war schon immer so. Aus diesem Grund ließ ich mich von Armani in einen Anzug stecken und warne die Menschheit in einem aufregenden Thriller, der im nächsten Jahr bei Netflix laufen wird. Ich spiele also einen Professor, der durch die Stadt rennt und alle anschreit. Das ist ganz großes Kino. Geplant sind 9 Staffeln mit jeweils 34 Folgen. Als kleinen Vorgeschmack hier schon mal das Musikvideo:

DOOMSDAY CLOCK – New Song and new Video

UPDATE – 18. März 2026

Potsdam-Institut für KlimafolgenforschungStudie: Erderwärmung hat sich seit 2015 deutlich beschleunigt

Die Erderwärmung hat sich einer Studie zufolge seit 2015 beschleunigt. Ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam berichtet im Fachblatt „Geophysical Research Letters“, die globale Temperatur sei von 1970 bis 2015 um durchschnittlich 0,2 Grad Celsius pro Dekade angestiegen – im Jahrzehnt danach seien es schon etwa 0,35 Grad gewesen.

Damit sei das Erwärmungstempo in den letzten Jahren höher als in jedem vorherigen Jahrzehnt seit Beginn der Messungen im Jahr 1880.

Wie das an der Studie beteiligte Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung mitteilte, rechneten die Forscher natürliche Einflüsse auf die globale Temperatur heraus – etwa Vulkanausbrüche, das Wetterphänomen El Niño und Sonnenzyklen. Demnach wird die beschleunigte Erderwärmung seit 2015 durch die Studie erstmals statistisch signifikant belegt. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würde die im Pariser Klimaabkommen anvisierte 1,5-Grad-Grenze laut den Forschern voraussichtlich vor 2030 erreicht. Wie schnell sich die Erde weiter erwärme, hänge letztlich davon ab, wie bald der globale CO2-Ausstoß aus fossilen Brennstoffen auf null reduziert werde.

Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

https://www.deutschlandfunk.de/studie-erderwaermung-hat-sich-seit-2015-deutlich-beschleunigt-114.html

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