Ihr habt doch schon mehr als alles – lasst uns ein bisschen Demokratie

Die AfD kommt ganz groß raus. Dann ist Schluss mit der ARD. Alles muss dann deutsch sein: Deutscher Döner, McDeutschland, D-Pop und Deutschflix. Im Radio präsentiert die AfD deutsche Hits von 1933 bis 1945 und jedes Heinrich-Heine-Gymnasium wird dann zu einem Alice-Weidel-Gymnasium. Schöne neue Welt. Unterstützt wird das gerne von angeödeten Tech-Milliardären.

Warum diese Männer, die so viel Geld haben, das sie die ganze Welt kaufen könnten, sich da so engagieren ist mir eine offene Wunde. Hat nicht jeder Milliardär schon so gut wie alles erreicht? Kein Termin beim Hautarzt? Kauf dir ein Hautarzt. Kein Einzelzimmer im Krankenhaus? Kauf dir ein Krankenhaus. Kein Direktflug von Sörup nach Kappeln? Kauf dir ein Flugzeug, einen Flughafen und Kappeln.
So endlos reiche Menschen brauchen uns arme Schweine und Schwein innen doch gar nicht. Warum wollen die uns jetzt noch die kleine, kaputte Welt noch schlimmer machen?

Diese Freiheit, von der die Männer da schwärmen, die haben sie doch schon. Sie können machen, was sie wollen, denn sie sind unfassbar reich. Für welche Unternehmungen muss ein Staat zwingend faschistisch sein? Um Menschen auszubeuten? Das klappt doch jetzt auch schon sehr gut.  Ist es gar reine Langeweile, die den armen Milliardären das Leben so schwer macht? Machtfantasien die sie Nachts nicht zur Ruhe kommen lassen? Ich bin zu arm, um mir das alles auszumalen: Da liegen die kleinen Milliardäre abends im Bett und lesen Ayn Rand und glauben sich in ihren Büchern wiederzufinden. Fühlen sich unverstanden und ihre großen Pläne zum Wohle der Menschheit werden von eben dieser torpediert. Undankbares Pack!

Weingläser stehen in Reih und Glied auf einem Tisch - Foto: Markus Hansen
Fragil wie Weingläser ist unsere Demokratie | Foto: Markus Hansen

Schlechte Kopie von etwas Schlechtem

Dabei ist das ganze Denken dieser kleinen Spinner-Elite doch nur eine dumme Kopie einer Zeit, die sich eigentlich niemand zurückwünschen sollte. Deutschland zur NS-Zeit war Scheiße, und zwar richtig Scheiße. Denn, aufgemerkt: Wenn eine kleine Gruppe bestimmt, was richtig ist, dann ist dabei mehr als die Hälfte falsch. Wenn diese Gruppe die Regeln dann auch noch ändert und zum Schlechten anpasst, dann ist das am Ende nur Katastrophal.

Feinde der Tech-Milliardäre sind ausgerechnet die, die versuchen diesen Planeten wirklich zu retten. Dieses krude Gedanken-Gestrüpp aus Romanen, Religion und Ökonomie ist als Grundlage für das Zusammenleben von Menschen einfach nur lächerlich. Ein Staat ist kein Start-up.

Ein Unternehmen, das Gewinne machen will und alles hinauswirft, was dies Ziel zu verhindern droht, ist sehr schnell abgewickelt, weil da keiner Arbeiten möchte. Keine Kantine, keine Computer (muss selbst mitgebracht werden), keine Parkplätze, kein Pausenraum, kein Fahrstuhl, keine Heizung, keine Toiletten, kein Betriebsrat, keine Gewerkschaft, keine Buchhaltung, keine Personalabteilung – alles unnötig.
Für ein Land bedeutet das: Keine Parlamente, keine Justiz, keine Krankenhäuser, keine Feuerwehr, keine Polizei, keine Ämter, keine neuen Straßen oder Schienen, Schulen braucht man auch nicht mehr, keine Universitäten, keine Wissenschaft und noch ganz viel andere Leistungen würden gestrichen. Alles fällt weg, denn es kostet Geld und schränkt unsere arme Elite dabei ein, sich frei zu entfalten. 

Wir haben euch reich gemacht

Wir armen Würstchen dürfen also nicht mal mehr die Demokratie behalten. Dabei hält uns das doch bei der Stange. Solange wir denken, dass wir noch etwas mitentscheiden können, schlucken wir doch viel mehr Kröten. Glauben ihr Klappstühle da oben wirklich, ihr macht noch dicke Gewinne, wenn ihr uns kleinen Schweinchen aussortiert? Wir sind doch die Idioten, die euch reich gemacht haben und noch reicher machen. Wir nutzen doch eure dämlichen Dopamin-Apps, posten doch unser Essen bei Instagram und zeigen schlechte Urlaubsvideos bei Facebook für einen Like. Für uns werden doch die ganzen Werbevideos gedreht, die wir alle nicht sehen wollen – aber müssen, wenn wir eure Plattformen nutzen.

Niemand von uns westlichen Fettsäcken möchte doch in den chinesischen Fabriken arbeiten, die unsere Smartphones zusammen kleben. Das können gerne die anderen machen. Wir wollen nur das Geld in Form von Dividenden und die große Produkt-Auswahl. Ein Leben mit viel zu vielen Dingen, mit ungesundem Essen, ein wenig Demokratie und schlechter Luft. Müsst ihr Tech-Milliardäre wirklich die Demokratie abschaffen, um ungestört neuen Blödsinn zu erfinden und an uns auszuprobieren? Wir machen doch fast jeden Schwachsinn freiwillig mit.

Einen Diktator zu installieren, um überhaupt keine Regeln mehr einzuhalten, ist eine gefährliche Sache. Bei den Nazis wurden auch Nazis getötet und bei den Kommunisten wurde Kommunisten getötet. Jede Revolution frisst ihre Kinder, daran sollten alle denken, die sich mit Allmachtsfantasien abplagen und so schrecklich unzufrieden sind mit dem, was sie haben. Ihr Tech-Milliardäre habt mehr als alles.


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Das Musikvideo zu „Der Himmel ist blau“ ein weiteres Meisterwerk der Prompt´s

KI-Slop, Suno, alles Scheiße ohne Frage. Zum erstellen von Musikvideos wie, der HIMMEL IST BLAU ist die KI aber für mich sehr hilfreich. Auch wenn ich oft am verzweifeln bin, weil Grok oft nur Schwachsinn erstellt, den ich so nie beschreiben habe. Mit viel Geduld kann ich meine Musik visualisieren. Zum Trost all derjenigen, die ihren Lebensunterhalt als Kameramann, Cutter oder Schauspieler verdienen: Ich hätte Euch nie im Leben bezahlen können.

Mein Freund Yosarrien, der Mann im gelben Anzug, ist wieder mein Hauptdarsteller, obwohl ich dieses Mal eigentlich alles ohne KI machen wollte. Nur fehlt mir die Zeit, um dies zu realisieren. Auch wenn ich weiß, das ich wieder Perlen vor die Säue werfe, wenn ich ein langes Musikvideo auf YouTube veröffentliche, da keiner der Nutzer, lange genug durchhält um es sich ganz anzuschauen, geschweige denn, es sich überhaupt jemand anschaut.

Der Himmel ist blau (Offizielles Musikvideo) 👔 – Markus Hansen | Deutschpop
Yosarrien auf dem selbstgebauten Floss, mit einer 4560 Euro teuren Ukulele und eine fiesen Möwe.
Yosarrien auf dem selbstgebauten Floss, mit einer 4560 Euro teuren Ukulele und eine fiesen Möwe.

Mit Yosarrien sind wir an die Ostsee gefahren und haben dort im nahegelegenen Wald ein paar Bäume gefällt und ein Floß gebaut. Dafür haben wir fast einen ganzen Tag gebraucht. Das Wasser der Ostsee war zum Glück nicht so kalt und so konnten wir die Szene mit der Ukulele und der Möwe am nächsten Tag sehr schnell abschliessen.


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Der Himmel ist blau – Ein Song für den Moment

Zu wenig schöne Momente im Leben. Die Jahre rasen an einem vorbei. Kaum ist der Sommer da, ist schon wieder Weihnachten. Das ist das Thema von „Der Himmel ist blau“. Diese wenigen schönen Momente, die man in seinem kurzen Leben hat, müssen genossen werden. Aber das Genießen wird erschwert, durch das Wissen, das Glück endlich und flüchtig wie ein Kinderfurz ist. Hinzu kommen noch Zweifel, die immer größer werden.

„Der Himmel ist blau“ beschreibt das schöne Gefühl, wenn alles gut läuft und man mit sich selbst und oder Welt zufrieden ist, fast schon glücklich. Irgendwann kommt ein leiser Zweifel: Wie lange das Glück wohl anhält? Ob man es überhaupt verdient hat oder ob es real ist? Mit dem Aufkommen solcher Gedanken, ist das Glück auch meist vorbei. Das Ziel im Leben sollte sein, möglichst viele schöne Momente zu sammeln und zu genießen. Denn seien wir ehrlich, sehr viel Highlights bietet das Leben in seiner Gesamtheit nicht. Alles ist endlich.

Das Cover von DER HIMMEL IST BLAU von Markus Hansen | mhmedia.de
Das Cover mit einem schönen blauen Himmel | Foto: Markus Hansen

Der Weg zum Ziel

Die Ukulele war beim Komponieren das Hauptinstrument. Die Akkorde für die Strophen waren schon länger in meinem Kopf. An einem Tag mit Unwetter kam mir die erste Strophe in den Sinn. So schnell ich konnte, schrieb ich auf. Dann musste ich mich entscheiden, wo ich hin wollte. Während ich am Refrain herumtextete, fand ich die Zeile: „Von so vielen Tagen und Wochen, …“ die wollte ich behalten und so baute ich alles drumherum.

Ich bin nicht ganz zufrieden mit meinem Gesang – wie immer – und auch nicht mit den Reimen im Refrain, aber der Song ist abgeschlossen – also Leck mich. Mir gefällt besonders das Klavier und das Pizzicato der Streicher. Der Song hat etwas von einem Ohrwurm an sich, oder es liegt daran, dass ich ihn so oft gehört habe.


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Vor 20 Jahren – Elefantenbaby besäuft sich

Termine Tierpark Hagenbeck gehörten immer zu den guten, stressfreien und angenehmen Terminen. So auch dieser. An einem warmen Sommertag im Juli lud Hagenbeck zu einem Fototermin ein. Die Elefanten zeigen, wie sie mit der Hitze umgehen. Es wurde ein Strandkorb und ein Sonnenschirm im Gehege der Elefanten aufgestellt und die Tiere – besonders Elefantenbaby Thai erfrischte sich im Wasser.

Elefantenbaby Thai erfrischt sich bei einem Bad an einer Wasserquelle
im Zoo Hagenbeck in Hamburg am 27.07.06 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: ActionPress.de
Elefantenbaby Thai erfrischt sich bei einem Bad an einer Wasserquelle
im Zoo Hagenbeck in Hamburg am 27.07.06 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: ActionPress.de

Wir Fotografen durften in das Gehege und so reichte mein mein 70-200 mm / 2.8 an meiner Nikon D200 absolut aus. Tiere zu fotografieren empfangen ich immer als relativ einfach, sie machen was sie wollen und das ist meistens schon genug für ein Foto. Sie sind unverfälscht, es kümmert sie nicht, wie sie auf einem Bild aussehen oder wirken.


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