Zum Schluss noch mal das Ende

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende. Voller Ehrgeiz und Zeit wollte ich unbedingt zwei Songs und zwei Videos veröffentlichen. Die Songs GOLDRICHTIG und KEIN MORGEN. Bei dem Ersten war ich schon etwas länger dran und der zweite ging fast von alleine. Jetzt habe ich beide in die Welt entlassen und kann 2026 ganz frisch anfangen, ohne Altlasten aus dem vorigen Jahr.

Coverart

Ein etwas älteres Bild von 2020 mit dem Titel „Sad old red“ von mir passte goldrichtig zum Thema des Songs. Für unsere letzte Silvesternacht auf diesem Klumpen musst ein Bild von einem Feuerwerk her. Da ich irgendwann in den letzte 2000 Silvesterabenden geschossen habe.

Das Cover zum Song GOLDRICHTIG von mhmedia.de
Das Cover zum Song KEIN MORGEN von mhmedia.de

Goldrichtig

Das Lied handelt vom Selbstwertgefühl eines Menschen. Ein Mensch fühlt sich überall ungesehen und/oder falsch platziert. Glaubt, dass er oder sie grau und langweilig ist. Am Ende ist nicht alles gut, aber ein Funken Hoffnung ist in das trockene Gewirr geworfen und entzündet hoffentlich eine Flamme.

Angefangen mit einer Akkordfolge oder Riff auf der Ukulele werkelte ich mich durch den Text und am Ende war ich von mir selbst gerührt.

Kein Morgen

Was, wenn das unser letzter Silvester ist? Wenn die Sonne ausgeht und die Erde ihre Bahn verlässt und wir dem Untergang geweiht sind? Mit den Vibes der 80er Jahre versuche ich das in einem fröhlichen Stück Musik zu besingen.
„Bald sind wir alle nicht mehr da.“

Synthesizer aus den 80er Jahren, die zu Hauf in meinem Keller stehen wurden reaktiviert und mit meiner Kaffeemaschine verbunden.

Die Videos: Neuanfang und Weltuntergang

Für GOLDRICHTIG wollte ich ein Video in schwarz-weiß, so ein Noir-Comic. Die KI war hier wieder am Werk, mit meiner fantastischen Zeichnung eines Mannes. Aus diesem Mann wurde dann der ganze Filmschnipselkram gebacken und fertig war der Marmorkuchen. 

Etwas ganz anderes wollte ich für die visuelle Umsetzung von KEIN MORGEN. Ich mit Scholle und Peter18 in der Stammkneipe. Vor Bierflaschen und mit Kippen in der Hand verkünden wir den Weltuntergang. Beim Hot Dog essen mit Papierhütchen kleckert die KI mir auf den Schoß.

Markus Hansen – Goldrichtig (Official B&W Comic Video)
KEIN MORGEN (Hurra, das Ende ist nah!) – Markus Hansen {Official Video)

Damit ist für mich das Jahr 2025 zu Ende. Es sind 15 neue Songs entstanden, genauso viele Videos oder mehr (endlose Short-Orgien). Ich habe viel über die KI gelernt und sie schamlos ausgenutzt. Vom kreativen Standpunkt kann ich sehr zufrieden sein. Besonders, da mich immer das Gefühl beschleicht, dass mit nie wieder etwas einfällt. Auf ein Neues.


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Wenn Du nichts mehr verpassen möchtest, von diesem famosen Kram, dann:


Aus dem Jenseits voll ins Schwarze: Huxley und Trump

„Zeit der Oligarchen“ von Aldous Huxley beweist die Weitsicht eines klugen Mannes – trotz Sehschwäche. Das wird eine Beitrag voller Zitate, denn das Buch ist wie für unsere Gegenwart erdacht.

Ein Buch von Huxley? Der ist doch schon lange tot! Rückseite des Buches lesen. Von 1946 ist der Text? Gekauft. Jetzt habe ich das dünne Buch durch und bin sprachlos. Wie konnte er das alles schon ahnen?

„Dass die Menschen nicht viel aus der Geschichte lernen ist die wichtigste Lektion, die Geschichte lehren kann.“

Aldous Huxlex

Vielleicht ist es dieser Satz, der auf Hegel zurückgeht, den er sich als Mantra sagte und sich dann die Vergangenheit anschaute, nahm den Kreislauf der Staatsformen nach Polybios in der Hand und ab dafür.

Das Cover des Buches "zeit der Oligarchen" von Aldous Huxley

Gleichzeitig ist die technische Arbeitslosigkeit ein bleibendes Phänomen; jedes arbeitssparende Gerät, jedes neue und effizientere Verfahren, das an die Stelle eines älteren und weniger effizienten tritt, führt lokal und vorübergehend zu einem Rückgang der Beschäftigung.

Seite 27

Da fällt mir für unsere Zeit diese zwei Buchstaben ein, davon reden jetzt gerade alle. Wie heißt das denn noch. Jeder Knallkopf schwafelt jetzt davon … ach ja, die KI. Die künstliche Intelligenz, die sich anschickt viele Berufe obsolet zu machen. Besonders in der Kreativbranche. Die Roboter sind ebenfalls ein Grund, warum es mehr Arbeitslose gibt und geben wird. Die Beispiele aus der Geschichte lasse ich jetzt mal außen vor. Reinigungskräfte werden über kurz oder lang ersetzt werden, wie auch Bankangestellte – vielleicht sogar Therapeuten (was echt krank wäre).

Heute haben sich die Schrecken der Unsicherheit, vor allem in Form der Massenarbeitslosigkeit, so tief ins öffentliche Bewusstsein gebrannt, dass die meisten Menschen, wenn sie zwischen Freiheit und Sicherheit wählen sollten, ohne zu zögern für Sicherheit stimmen würden.

Seite 31

Deswegen ist die AfD so beliebt, sie verspricht Sicherheit und Ordnung. Allerdings reitet die CDU seit Jahrzehnten auf der Sicherheit herum, um wieder gewählt zu werden. Auch in anderen Ländern leben die Menschen nach der Devise, lieber sicher statt frei und wählen rechte Parteien. Die allerdings nichts sicherer machen, sondern nur denen in die Hände spielen, die dem Kapitalismus alles verdanken, auch und vor allem ihre Macht. Ich meine die US-Tech-Giganten. Die Huxley wohl auch schon kannte.

Der Glaube an den universellen Fortschritt basiert auf dem Wunschdenken, dass etwas umsonst zu haben ist. Dahinter steht die Annahme, dass Gewinne auf einem Gebiet nicht mit Verlusten auf einem anderen bezahlt werden müssen. Für die antiken Griechen wurde hybris, der anmaßende Übermut, ob gegenüber den Göttern, den Mitmenschen oder der Natur, früher oder später von der Rachegöttin Nemesis bestraft. Im Gegensatz zu den antiken Griechen glauben wir Menschen des 20. Jahrhunderts, dass unser Hochmut keine Folgen hat.
Unsere Fortschrittsgläubigkeit ist derart ausgeprägt, dass sie zwei Weltkriege überdauert hat und selbst im Angesicht des Totalitarismus, der Rückkehr der Sklaverei, der Konzentrationslager und der Flächenbombardements weiter blüht.

Seite 38/39

Das wissenschaftlicher Fortschritt von denen genutzt wird, die das Geld und die Macht haben, um eben dieses zu vermehren, will wohl niemand in Abrede stellen. Besonders heute nicht im Zeitalter der Deepfakes, der Desinformation und der Konzentration der Medien und der Finanzen in den Händen einiger weniger.

Das einige von den wenigen sich benehmen wie die Axt im Walde, hat Huxley erkannt und das so treffend formuliert:

Die Mentalität sämtlicher Nationen – die Mentalität, die ansonsten vernünftige Erwachsene einnehmen, wenn sie in der internationalen Politik wichtige Entscheidungen treffen – ist die eines vierzehnjährigen Straftäters: hinterhältig und kindisch, bösartig und einfältig, manisch egoistisch, überempfindlich und gierig – und gleichzeitig lächerlich angeberhaft und eitel. Solange es um nichts geht, dürfen sich die Erwachsenen, die die Politik des Landes beherrschen, nach den Regeln dieses sonderbaren Spiels wie Erwachsene verhalten. Doch kaum stehen wichtige wirtschaftliche Interessen oder das Ansehen des Landes auf dem Spiel, verschwindet der erwachsene Dr. Jekyll und an seine Stelle tritt Mr. Hyde mit den ethischen Maßstäben eines Boy Gangsters und einer Weltanschauung, die er aus der Lektüre von Houston Stewart Chamberlain und blutrünstigen Comics entnommen zu haben scheint.

Seite 56

Gibt es eine bessere Beschreibung von Donald Trump als diese? Als ich das las, dachte ich: „Sind Zeitreisen doch möglich?“ Als wenn Huxley bei einer von den vielen peinlichen Auftritten dieses Präsidenten dabei gewesen wäre. Es gibt noch ein weiteres Zitat, das auf Trumps Strategie passt: z.B. sein Umgang mit Venezuela, seine Freundschaft zu Epstein, die hohe Arbeitslosigkeit, die dummen Zölle, die steigenden Preise, usw.

Wenn zu Hause die Probleme zunehmen und der öffentliche Protest unangenehm laut wird, ist es in einer Welt, in der Kriege noch eine fast heilige Angewohnheit sind, immer möglich, die Aufmerksamkeit der Menschen weg von den heimischen und hin zu den ausländischen und militärischen Angelegenheiten zu lenken. Die staatlich kontrollierten Überzeugungsinstrumente entfesseln eine Flut fremdenfeindlicher oder imperialistischer Propaganda, man demonstriert eine »Politik der Stärke« gegen eine ausländische Macht, und sofort ist es unpatriotisch, selbst noch so gerechtfertigte Beschwerden über Misswirtschaft oder Unterdrückung zu äußern. Daher kann es sich ein hochgradig zentralisierter Staat kaum leisten, auf Militarismus oder Kriegsandrohungen zu verzichten.

Seite 60

Es geht Trump nicht um Drogen, es geht ihm, wie auch seinen Vorgängern im Irak um das verdammte Öl, das es in Venezuela gibt. Auch hier ist Huxley wieder weise und hellsichtig:

Einer der Gründe für die letzten Kriege war der internationale Wettstreit um die lokalen Ölvorkommen; das Positionsgerangel im Nahen Osten, wo alle verbleibenden Großmächte Ansprüche auf persisches, mesopotamisches und arabisches Öl anmelden, lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.

Seite 85

Aldous Huxley spricht von kleinen dezentralen, autarken Einheiten. Ich verstehe das so, das wir uns in kleine Gemeinschaften organisieren, um unser Leben zu gestalten. Leider ist das eine Utopie, denn die Menschen wählen in diesem Land schon seit Jahrzehnten so, das die Regierung Politik gegen das Volk machen kann. Nur die dümmsten Kälber, und so weiter.

Jetzt aber

Dafür, das es sich um ein fast 80 Jahre alten Text handelt, ist er unfassbar aktuell. Zeigt das nun, das wir tatsächlich nichts aus der Geschichte lernen? Ja.
Beweist es irgendwie, das sich auch die Gesellschaftsstruktur nicht ändern? Ja.

Denn dieses Zitat, ist von Tolstoi aus dem 19 Jahrhundert ist noch älter als das Buch von Huxley:

Bei einer derartig schlechten Einrichtung der Gesellschaft wie der unseren, in der eine kleine Zahl von Menschen die Macht über die Mehrheit hat und diese unterdrückt, dient jeder Sieg über die Natur unweigerlich nur dazu, Macht und Unterdrückung zu vergrößern. Und genau das geschieht heute.“

Leo Tolstoi

Falls sich etwas ändert, dann ändert es sich wirklich sehr langsam. Von damals bis heute ist es allerdings so: Wenige haben viel und viele haben wenig.



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Vor 20 Jahren – Tim und ein Stück Schwein

Tim Mälzer vor 20 Jahren. Ein Fototermin im Congress Centrum Hamburg, wo der Koch eine Live-Koch-Show mit Hilfe der Medien bewarb. Alles ganz locker und ohne viel Stress. Jeder Fotograf bekam die gleichen Bilder und dann ging es weiter. Nichts aufregendes. Riesige, dunkle und kahle Räume im CCH erzeugen ein Gefühl von Verlorenheit. Wie sich wohl Tim Mälzer gefühlt haben muss?

Ein kleiner Mann vor hunderten von Leuten steht auf einer Bühne und will etwas kochen. Die Vorstellung davon, da ich lese, ist fast so absurd wie der tatsächliche Bühnenauftritt wohl war.

Der TV-Koch Tim Mälzer bei einem Fototermin zu seiner Live Koch-Show in Hamburg am 27.12.05 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de

Wie habe ich das gemacht?

Da ich bei meine Ausrüstung Minimalist war, kam mein 17-55 mm / 2.8 wieder zur Anwendung. Wir konnten zum Glück auf die Bühne gehen, denn sonst wäre es wieder eine von unten nach oben Bildperspektive geworden. Dank des Bühnenlichts brauchte ich keinen Blitz und die Blende war 2.8.

Ich habe die Show nie gesehen und vermeide immer noch jede Kochsendung im TV. Das Foto hat nie einen Abnehmer gefunden.



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Danach – noch mal neu und schick

„Dann ist da: Nix!“ – Markus Hansen // Danach (Official Music Video)

Ja, die KI ist ein echter Fluch. Da ich jetzt weiß, wie es geht, überdenke ich alle alten Videos und mache sie noch mal schöner, besser und fantastischer als zuvor. So auch mein Video zum Song „DANACH“. Ich nahm eine Zeichnung von mir und ließ die KI daraus eine Band basteln.

At work - 2020 - Die After Work Party
After Work Party, das Original
Das wurde durch KI aus dem Bild

Ich konnte sogar einzelne Personen einfach aus dem Bild gehen lassen und ersparte mir so das mühsame Freistellen. Bestimmt werde ich nicht jedes Video neu gestalten, aber das ein oder andere Projekt wird sicher noch folgen.

Sorry, aber …

Es tut mir natürlich leid um all die Zeichner, Schauspieler, Cutter, Stylisten, Kameraleute, Regisseure, Sprecher, Regieassistenten, Drehbuchautoren, Kostümbildner, Bühnenbildner, Caterer und alle, die in Zukunft weniger verdienen könnten, weil sie seltener gebraucht werden.

Es erinnert an die Anfangszeit des Internets, als der Sohn des Pförtners mal eben eine Webseite für das mittelständische Unternehmen „häkelte“. Ähnlich werden jetzt Imagefilme direkt vom Praktikanten erstellt – oder im schlimmsten Fall vom Chef persönlich. (Man denke nur an die eigenwilligen Werbeauftritte bei Trigema.)

Neu ist manchmal doch besser

Erst wollte ich das alte Video einfach mit KI nachbauen, aber dann gefiel mir die Idee besser, eine Band beim Musizieren zu zeigen – besonders passend wegen des langen Intros. Also ließ ich die KI mein Bild animieren und reihte die Sequenzen aneinander.

Das alte Video ist nett, aber meine Fähigkeiten als Zeichner sind – leider – begrenzt. Da zeigt die KI deutlich, wie weit sie mir überlegen ist. Mir gefällt das neue Video auf jeden Fall besser. Meine Möglichkeiten, mich kreativ auszudrücken, sind durch die KI definitiv gestiegen.



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Like mich! oder Leck mich! oder was auch immer

Bin ich böse? Bin ich arrogant? Nein. Ich bin frustriert. So viele Menschen, die alles besser wissen und sich berufen fühlen dazu Videos zu machen oder ganze Kanäle damit zu füllen. „Du machst das falsch“, „mach dies und der wirst Erfolg habe“n, Blablabla. Wie existieren wir in den sozialen Medien? Das, was die meisten interessiert, sind sie selbst und wie sie viel Geld verdienen können. Abgesehen von der Entwicklung junger Gehirne durch Shorts und Co, ist auch der latente Zwang und die fiese Hoffnung in den sozialen Medien zu posten. Ist es ebenfalls frustrierend, wenn ich mir was überlege, es umsetzte und das fertige Video online Stelle und dann wurde das ganze Ding nur drei Mal angeschaut. Es kann natürlich auch alles langweiliger Murks sein. Ohne Frage.

Wenn aber eine Frau sich im Taxi Nasenspray in die Nase pfeffert und fragt, wer noch krank ist, dann bekommt sie Tausende von Likes und Kommentaren? Abgesehen von Frauen in Bikini oder weniger Textilien.

Likes und Abonnenten als Maßstab für die Wichtigkeit und den Erfolg eines Menschen? Möglicherweise ist das die Zukunft. Erfolg bei TikTok macht dich zum weisen Menschen.

Mein neues Lied „Like mich!“ hat das ganze irgendwie zum Thema und ich versuche mich daran zu orientieren.

Das Cover zum Song : LIKE MICH!  von mhmedia.de

Das Cover zum Song : LIKE MICH!

LIKE MICH! | Der Social Media Algorithmus Song (Deutscher Pop / KI Musikvideo)

Zu SoundCloud

Zu meinem YouTube-Kanal

Ich brauche die Leute, die sich das anhören und ansehen, anderseits ist mir der ganze Aufwand und das, was zurückkommt zu wenig bzw. egal. Irgendwie. Ohne Aufmerksamkeit und Anerkennung ist das alles auch irgendwie Mist. Also schrieb ich diesen Text:

Schau mich an, nur das zählt, ich poste nur für dich. Like mich, leck mich, folge, abonniere mich. Schreib mir was du denkst, das interessiert mich —— nicht.

Scroll nicht weiter, bleibe dran, es gibt so viel zu sehen. Views, Daumen, Likes, sei nicht zu bequem. Schreib mir was du meinst, das interessiert mich —— überhaupt nicht

Refrain:
Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt?
Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

Dem Algorithmus ist´s egal, er sagt was wirklich geht. Mein Content ist mega geil, was sich von selbst versteht. Schreib mir was du willst, das interessiert mich —— so gar nicht

Jeder Mist ist für euch Gold, ihr seit so wunderbar. Ich bin bald reich, dann höre ich auf. Vielleicht im nächsten Jahr. ihr schreibt mir so viel Zeug, das lese ich alles —— niemals.

Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt? Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

Bleib dran, ich zeig dir was du magst. Bleib dran, egal wo nach du fragst. Hier ist alles was du willst. Nur hier bist du voll gechillt.

Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt? Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

130 BPM zwischen 80er-Vibes und Frust

Ich wollte etwas Schnelles machen, Tage zuvor habe ich eine Dokumentation über Jimmy Sumerville gesehen und „Small Town Boy“ wieder entdeckt. Die Musik aus den 1980ern ist eben wirklich gut. Also Synthesizer, Arpeggiator und 130 BPM. Ein weibliche KI-Stimme ist noch zu hören und meine Ukulele, in der Verkleidung einer E-Gitarre. Der Gesang ist atemlos. Besonders beim Refrain war ich am Ende meiner Luft, aber das passt ja auch zu dem ganzen Sozialen-Medien-Gedöns. Der alte Prophet–5 musste natürlich aus dem feuchten Keller geholt werden, um etwas 80er Jahre Flair einzubauen. Sogar ein altes Klavier ist dabei. Am Ende ist meiner Meinung nach etwas tanzbares dabei heraus gekommen. Falls jemand auf den Text achten würde, wäre ich froh.

Wie GROK eine eigenartige Figur zum Leben erweckte

Ich erzeugte eine eigenartige Figur mit GROK und ließ diese Figur dann in verschiedenen Szenen zum Leben erwecken. Die Einfachheit ist erschreckend. Ich habe über 80 Schnipsel gepromtet um das Video zu machen, oft kommt wahrlich krudes Zeug dabei heraus. Ich musste nicht um die halbe Welt reisen, sondern machte Home-Office. Das ist mein 36. Musikvideo und dank KI sieht es ziemlich gut aus.
Trotzdem: Böse KI!


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