Die Salzstöcke von Gorleben. Eine Presseführung unter der Erde, sehr beeindruckend und der Betreiber behauptete, das alles sicher wäre und das alles tausende von Jahren halten würde. Ich habe nur gehofft, dass ich da wieder heil heraus komme. Die Fahrstuhlfahrt nach unten hat so ca 15 Minuten gedauert und auch wenn ich einen Helm aufhatte und eine Taschenlampe, es war schon ein mulmiges Gefühl da unten in einem Jeep herum zu fahren.
800 Meter unter der Erde in Goreben vor einem geplanten Tunel im März 2006 – Foto:Markus Hansen – Vertrieb: actionpress
Soll mal einer sagen ich erreiche nichts. Webseiten gibt es unfassbar viele und auch Blogs sind zahlreich vorhanden, um so famoser ist es, wenn das eigene Geschrieben seine Wirkung nicht verfehlt. So hat sich wohl MacKenzie Scott von meinem Blog inspirieren lassen und sich von viel Geld getrennt um es Bedürftigen zu kommen zu lassen.
„Die Pandemie habe das Leben benachteiligter Menschen wie eine „Abrissbirne“ getroffen. „Die wirtschaftlichen Verluste und gesundheitlichen Auswirkungen waren für Frauen, People of Colour und arme Menschen schlimmer“. Gleichzeitig sei das Vermögen von Milliardären weiter angestiegen, fügte Scott hinzu, ohne ihren Ex-Mann Bezos namentlich zu erwähnen.“ (1)
Ich ziehe den Hut vor Frau Scott und rufe den anderen Geldsammlern zu:“Tut es ihr gleich!“
Vogelgrippe in Schleswig-Holstein und ich durfte zuschauen, wie dieser tote Vogel im Landeslabor Schleswig-Holstein opduziert wurde. Eine blutige Sache und ich war froh, das ich die Bilder durch eine Scheibe machen durfte. Der Verdacht hatte sich bestätigt und so wurde es offiziell, das auch in Schleswig-Holstein die Seuche ausgebrochen war.
Pathologische Untersuchung eines verendeten Vogels im Landeslabor von Schleswig-Holstein nach dem Erreger der Vogelgrippe am 16.02.06 in Neumünster Februar 2006 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress
Ich musste nach Neumünster fahren und hatte keine Ahnung was für ein blutiger Vormittag das werden würde. Aber wenn ich mir schreckliche Dinge durch die Kamera anschaue, dann sind sie nicht mehr ekelhaft. Dann versuche ich ein gutes Bild zu machen und denke an sonst nichts. So hielt ich einst auch die Nacht des deutschen Schlagers aus.
Das Bild wird sogar in einer Zeitung oder einem Magazin gedruckt, aber um welches Medium es sich handelte weiß ich nicht mehr.
Weitere Bilder gibt es auf der Foto-Seite und wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das hier tun. Viel Spaß.
Dave Gahan, Sänger von Depeche Mode, beim ersten von zwei Konzerten in der Color Line Arena in Hambrug am 15.01.2006 während der Touring the Angel-Tour. Im Hintergrund Martin L. Gore. Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress
Depeche Mode in Hamburg, die Band meiner Jugend und mehr. Wie immer galt, die ersten drei Lieder. Das erste Lied: Dave Gahan wurde in rotes Licht gehüllt und die Belichtungszeiten gingen in den Keller, er bewegt sich ständig und Digitalkameras mögen rotes Licht nicht so gerne. Ich war schon völlig enttäuscht und frustriert. Bei der Konzertfotografie besteht für Pressefotografen, die also nur drei Lieder Zeit haben, ein hoher Druck. Man hat kein Einfluß auf das Licht, kann das Objekt nicht kontrollieren und dann ist da die Begrenzung auf drei Songs. Das zweite Lied wurde schon heller und erst beim dritten Lied, waren dann alle Lampen an und ich konnte einige Bilder machen.
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Ein Staatsvertrag wird unterzeichnet, da kommen dann die hohen Tiere zusammen, setzten sich nach der anstrengenden Unterzeichnung vor die Presse und jeder darf schildern, was da so unterschrieben wurde und wie gut das für uns alle sein wird.
Ole von Beust (Bürgermeister von Hamburg, CDU), Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen, CDU) und die Bildungsministerin Ute Erdsieck-Rave (SPD) unterzeichnen einen Staatsvertrag für die drei Bundeländer in Hamburg am 01.12.05 Dezember 2005 | Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress
Ein langweiliger Termin. Im Raum 151 in der Hamburger Bürgerschaft, hinten die TV-Kameras auf einem Podest, in der Mitte die Redakteure, dann die Fotografen und ganz vorne die Politiker. Es gibt nichts zu beschönigen. Aber es gab einen Staatsvertrag wurde unterzeichnet
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Simply Red in Hamburg, mein Lieblingslied ist und bleibt „Holding back the years“ und diese Platte hörte ich den ganzen Tag. Mitte der 1980er Jahre kaufte ich mir das Album „Picturebook“ und danach alle anderen LP´s, die heraus kamen.
Simpy Red – Sänger Mick Hucknall bei einem Konzert in Hamburg in der ColorLine Arena am 14.11.05 – Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress
Das Bühnenbild von Simply Red war nicht besonders spektakulär, aber es ging ja auch um den Sänger. Auf diesen Konzentrierten sich alle Kollegen und ich natürlich auch. Das Licht war großartig und die drei Lieder, die wir Zeit hatten, konnten sehr gut genutzt werden.
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In einer Schule in der Nähe von Hamburg gab es eine Reizgas-Attacke. Ein Anruf und ich saß auf dem Weg nach Wedel bei Hamburg um ein Foto zu machen. Schüler seien mit Reizgas attackiert worden. Rettungskräfte vor Ort nahmen dann zahlreiche Schüler mit in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung. Abendblatt
In der ERNST-BARLACH-SCHULE in Wedel bei Hamburg versorgen Rettungskräfte Schüler nach einer Reizgasattacke am 28.10.2005. Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress
So viel Blaulicht und aufgeregte Menschen sieht man nicht oft. Zum Glück war es nur Reizgas und nicht wie und in den USA ein schrecklicher Amoklauf. Was für ein Bild ich machen sollte war mir am Anfang auch nicht klar, so ging ich also hin und her, bis ich dieses Motiv fand: Verletzte, Sanitäter und die Schule im Hintergrund.
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Es ist Herbst und das Schicksal der Blätter ist besiegelt. Die Tage werden kürzer und leider auch kälter. Dieses einsame Blatt beweist es. Auf dem Boden liegend, von Fußspuren übersät fällt es der normalen Ignoranz der Menschen zum Opfer.
Die Menschen ziehen sich wieder wärmer an. Schimpfen auf den ersten Frost und trauern der warmen Jahreszeit hinterher. Jedes Jahr das gleich. Für wie lange schon? Seit wie vielen Millionen von Jahren fallen im Herbst die Blätter ab?
Ach ja, es ist Herbst. Nass, windig und die Bäume entschließen sich dazu los zu lassen. | Foto: Markus Hansen
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Wolfgang Clement ist gestorben. Der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft ist mit 80 Jahren friedlich in seinem Bett verstorben. Sein Abgang aus der Partei war weniger friedlich.
Wolfgang Clement – hier als Bundeswirtschaftsminister in Lübeck beim Aktionstag „TeamArbeit für Deutschland“ am 1. Juni 2004. Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress
Das war ein Irrtum. Denn gut zwölf Stunden später erklärte Clement seinen Austritt aus der SPD. Drei Gründe, so Clement, waren ausschlaggebend. Die Rüge sei eine „Drangsalierung seiner Meinungsfreiheit“. Außerdem ziehe die SPD keinen klaren Trennungsstrich zur Linkspartei, zudem betreibe sie eine Wirtschaftspolitik, die auf „eine Deindustrialisierung des Landes hinauslaufe“.
Er warnte gegen die eigene Parteigenossin Andrea Ypsilanti vor der Wahl in Hessen, weil sie zu Konzernfeindlich wäre. Konzernfreundlich wie Clement der im Aufsichtsrat bei RWE saß ist auch keine Tugend um sich zur Wahl zu stellen. Der Termin war in Lübeck und er besuchte Jugendliche, die eine Weiterbildung machten, redete kurz mit ihnen – sie waren aufgereiht wie die Orgelpfeifen – und dann sprach er viele, wichtige Worte. Viele Bilder – ohne Worte.
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Das war so aufregend. Gerhard und Doris gehen wählen. Von Hamburg aus fuhr ich die gefühlten 300 km nach Hannover um dann irgendwo an einer Schule darauf zu warten, das die beiden ankamen und ihren Wahlzettel in die Wahlurne – warum die den Mülltonnen so ähnlich sehen, ist mir ein Rätsel – zu werfen.
Dann gab es noch ein paar warme Worte und das war es dann. Ich hatte so gar mal eine Leiter mir und stand über allen Kollegen. Das Bild ist so nichts sagend wie der Termin und am Ende war die Kanzlerschaft des Genossen Schröder zu Ende.
Gerhard Schröder (Bundeskanzler, SPD) mit seiner Frau Doris Schröder-Kopf bei der Stimmenabgabe zur bundestagswahl in Hannover am 18.09.2005 – Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress.de
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OBACHT!
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