Der Himmel ist blau – Ein Song für den Moment

Zu wenig schöne Momente im Leben. Die Jahre rasen an einem vorbei. Kaum ist der Sommer da, ist schon wieder Weihnachten. Das ist das Thema von „Der Himmel ist blau“. Diese wenigen schönen Momente, die man in seinem kurzen Leben hat, müssen genossen werden. Aber das Genießen wird erschwert, durch das Wissen, das Glück endlich und flüchtig wie ein Kinderfurz ist. Hinzu kommen noch Zweifel, die immer größer werden.

„Der Himmel ist blau“ beschreibt das schöne Gefühl, wenn alles gut läuft und man mit sich selbst und oder Welt zufrieden ist, fast schon glücklich. Irgendwann kommt ein leiser Zweifel: Wie lange das Glück wohl anhält? Ob man es überhaupt verdient hat oder ob es real ist? Mit dem Aufkommen solcher Gedanken, ist das Glück auch meist vorbei. Das Ziel im Leben sollte sein, möglichst viele schöne Momente zu sammeln und zu genießen. Denn seien wir ehrlich, sehr viel Highlights bietet das Leben in seiner Gesamtheit nicht. Alles ist endlich.

Das Cover von DER HIMMEL IST BLAU von Markus Hansen | mhmedia.de
Das Cover mit einem schönen blauen Himmel | Foto: Markus Hansen

Der Weg zum Ziel

Die Ukulele war beim Komponieren das Hauptinstrument. Die Akkorde für die Strophen waren schon länger in meinem Kopf. An einem Tag mit Unwetter kam mir die erste Strophe in den Sinn. So schnell ich konnte, schrieb ich auf. Dann musste ich mich entscheiden, wo ich hin wollte. Während ich am Refrain herumtextete, fand ich die Zeile: „Von so vielen Tagen und Wochen, …“ die wollte ich behalten und so baute ich alles drumherum.

Ich bin nicht ganz zufrieden mit meinem Gesang – wie immer – und auch nicht mit den Reimen im Refrain, aber der Song ist abgeschlossen – also Leck mich. Mir gefällt besonders das Klavier und das Pizzicato der Streicher. Der Song hat etwas von einem Ohrwurm an sich, oder es liegt daran, dass ich ihn so oft gehört habe.


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