Neueste Nachrichten: Keine News

„Flood the zone“, macht mich fertig. Kaum habe ich mich angefangen mich über ein Thema aufzuregen, gibt es schon den nächsten Knaller. Im Stundentakt donnern die News aus dem Äther oder Kabel. Entweder gibt es eine geplante Scheiße aus den Kreisen der oberen, oder eine fürchterliche Katastrophe verstopft die Kanäle. Zugunglück in Spanien, Überschwemmung in Südafrika, Trump dies und Trump das, Merz sagt dies, Arbeitgeber wollen das.
Jeden Tag.

Über den Wunsch nach Ruhe habe ich einen Song geschrieben: KEINE NEWS ist ein kurzer, schneller Popsong, der um 24 Stunden Ruhe der schlechten Nachrichten bettelt.

Das Cover zu "KEINE NEWS" einem deutschen Popsong von Markus Hansen / mhmedia.de

Flucht vor der Realität oder vernünftige Forderung vor dem Informations-Burn-Out. 50 % der Deutschen sind der Meinung, das der Taktschlag der einkommenden Nachrichten zu hoch ist.(1) Das bewusste Abstellen ist grundsätzlich die einfache Lösung, aber wenn man sich nicht zu Hause verkriecht, entkommt man den schlechten Nachrichten nur schwer.

Da ich um die utopische Forderung weiß, habe ich in dem Song einen musikalischen Freiraum geschaffen. Sechzehn Takte ohne Text gehören dem Zuhörer. Nur Musik.

Wie entstand „KEINE NEWS“

Auf der Ukulele fand ich ein Riff, eine Chord-Progression oder einfach ein folge von Tönen und Akkorden, die mich nicht mehr losließ. Das ist der Anfang.

Darauf baute ich die Verse. Für den Refrain habe ich dann zwar viel zu viele Akkorde genommen, aber ich war im Flow und es funktionierte. Es langsam zu klimpern war das eine, als ich mich aber für ein schnelles Tempo entschied, musste ich ziemlich lange üben, um die Akkorde schneller zu wechseln.

Dann entdeckte ich das Wha-Wha-Clav, also ein Clavinet mit Wha-Wha Effekt und war völlig begeistert. Der Song bekam pep und ich verschweige nicht, das mir das Clavinet am Ende voll auf den Zeiger ging, weil es so dominant war. Also wurde es immer leiser. Da es um Nachrichten ging, wollte ich als Intro eine Nachrichten-Anfangsmusik haben. Die deutschen Formate klingen alle so langweilig. Dann entdeckte ich das Intro von CNN und war mehr als zufrieden.

Leider braucht es nicht lange um einige Nachrichten-Schnipsel zu finden, die die Welt gerade in Atem halten. Selbstredend musste auch Donald in diesen „NEWSFEED“ mit seinem Grönland-Gefasel. Als Trostpflaster, weil es die gewünschten 24 Stunden eh nicht geben wird, gibt es dann 16 Takte nur Musik. Das reicht nicht, aber was kann ich daran schon ändern? Eigentlich wollte ich 16 Takte totale Ruhe, also Pause für alle Instrumente, aber dann kann ich bei der heutigen Aufmerksamkeit der Zuhörer wohl vergessen, dass sich jemand den Schluss anhört. Deswegen Musik.

Jetzt das ganze noch in Farbe

Ein unfassbar teurer Anzug, die Miete für ein Studio, in dem man Nachrichten produziert, ein Pferd das liest und ein Eisbär mit Zylinder. Das war wirklich scheiße teuer. Aber die Pinguine, die den Schlitten ziehen sollten, sind in einer Gewerkschaft und was wir für die bezahlt haben, war fast so teuer, wie die Mitgliedschaft in Trumps Friedens-Club. Dann noch die Reisen und das Schiesser-Unterhemd. Aber nun ist es fertig und nachdem alle ihr Geld haben, hier die gute Nachricht:

Markus Hansen – Keine News (Offizielles Musikvideo)

Ein Foto von mir und dank des Nacktbild-Erstellers Grok wurde aus mir ein seriöser Nachrichtensprecher und ein Typ in Unterhemd und Jogginghose. Der zweite Mann ist auf der Flucht vor den Nachrichten: zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Dazwischen bringt er den weißen alten Männern noch ein Topf Geld und gute Profite, die sie mit Krieg und Katastrophen gemacht haben. Er reitet auf einem Strauß und jagt mit einem Pinguin-Schlitten durch eine Schneelandschaft.

Fast alles mal wieder nicht echt und doch sieht es realistisch aus. Was für eine verrückte Zeit.


Quellen

  1. https://www.deutschlandfunk.de/jeder-zweite-ueberfordert-von-nachrichtenflut-im-internet-100.html


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Zum Schluss noch mal das Ende

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende. Voller Ehrgeiz und Zeit wollte ich unbedingt zwei Songs und zwei Videos veröffentlichen. Die Songs GOLDRICHTIG und KEIN MORGEN. Bei dem Ersten war ich schon etwas länger dran und der zweite ging fast von alleine. Jetzt habe ich beide in die Welt entlassen und kann 2026 ganz frisch anfangen, ohne Altlasten aus dem vorigen Jahr.

Coverart

Ein etwas älteres Bild von 2020 mit dem Titel „Sad old red“ von mir passte goldrichtig zum Thema des Songs. Für unsere letzte Silvesternacht auf diesem Klumpen musst ein Bild von einem Feuerwerk her. Da ich irgendwann in den letzte 2000 Silvesterabenden geschossen habe.

Das Cover zum Song GOLDRICHTIG von mhmedia.de
Das Cover zum Song KEIN MORGEN von mhmedia.de

Goldrichtig

Das Lied handelt vom Selbstwertgefühl eines Menschen. Ein Mensch fühlt sich überall ungesehen und/oder falsch platziert. Glaubt, dass er oder sie grau und langweilig ist. Am Ende ist nicht alles gut, aber ein Funken Hoffnung ist in das trockene Gewirr geworfen und entzündet hoffentlich eine Flamme.

Angefangen mit einer Akkordfolge oder Riff auf der Ukulele werkelte ich mich durch den Text und am Ende war ich von mir selbst gerührt.

Kein Morgen

Was, wenn das unser letzter Silvester ist? Wenn die Sonne ausgeht und die Erde ihre Bahn verlässt und wir dem Untergang geweiht sind? Mit den Vibes der 80er Jahre versuche ich das in einem fröhlichen Stück Musik zu besingen.
„Bald sind wir alle nicht mehr da.“

Synthesizer aus den 80er Jahren, die zu Hauf in meinem Keller stehen wurden reaktiviert und mit meiner Kaffeemaschine verbunden.

Die Videos: Neuanfang und Weltuntergang

Für GOLDRICHTIG wollte ich ein Video in schwarz-weiß, so ein Noir-Comic. Die KI war hier wieder am Werk, mit meiner fantastischen Zeichnung eines Mannes. Aus diesem Mann wurde dann der ganze Filmschnipselkram gebacken und fertig war der Marmorkuchen. 

Etwas ganz anderes wollte ich für die visuelle Umsetzung von KEIN MORGEN. Ich mit Scholle und Peter18 in der Stammkneipe. Vor Bierflaschen und mit Kippen in der Hand verkünden wir den Weltuntergang. Beim Hot Dog essen mit Papierhütchen kleckert die KI mir auf den Schoß.

Markus Hansen – Goldrichtig (Official B&W Comic Video)
KEIN MORGEN (Hurra, das Ende ist nah!) – Markus Hansen {Official Video)

Damit ist für mich das Jahr 2025 zu Ende. Es sind 15 neue Songs entstanden, genauso viele Videos oder mehr (endlose Short-Orgien). Ich habe viel über die KI gelernt und sie schamlos ausgenutzt. Vom kreativen Standpunkt kann ich sehr zufrieden sein. Besonders, da mich immer das Gefühl beschleicht, dass mit nie wieder etwas einfällt. Auf ein Neues.


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Wenn Du nichts mehr verpassen möchtest, von diesem famosen Kram, dann:


Danach – noch mal neu und schick

„Dann ist da: Nix!“ – Markus Hansen // Danach (Official Music Video)

Ja, die KI ist ein echter Fluch. Da ich jetzt weiß, wie es geht, überdenke ich alle alten Videos und mache sie noch mal schöner, besser und fantastischer als zuvor. So auch mein Video zum Song „DANACH“. Ich nahm eine Zeichnung von mir und ließ die KI daraus eine Band basteln.

At work - 2020 - Die After Work Party
After Work Party, das Original
Das wurde durch KI aus dem Bild

Ich konnte sogar einzelne Personen einfach aus dem Bild gehen lassen und ersparte mir so das mühsame Freistellen. Bestimmt werde ich nicht jedes Video neu gestalten, aber das ein oder andere Projekt wird sicher noch folgen.

Sorry, aber …

Es tut mir natürlich leid um all die Zeichner, Schauspieler, Cutter, Stylisten, Kameraleute, Regisseure, Sprecher, Regieassistenten, Drehbuchautoren, Kostümbildner, Bühnenbildner, Caterer und alle, die in Zukunft weniger verdienen könnten, weil sie seltener gebraucht werden.

Es erinnert an die Anfangszeit des Internets, als der Sohn des Pförtners mal eben eine Webseite für das mittelständische Unternehmen „häkelte“. Ähnlich werden jetzt Imagefilme direkt vom Praktikanten erstellt – oder im schlimmsten Fall vom Chef persönlich. (Man denke nur an die eigenwilligen Werbeauftritte bei Trigema.)

Neu ist manchmal doch besser

Erst wollte ich das alte Video einfach mit KI nachbauen, aber dann gefiel mir die Idee besser, eine Band beim Musizieren zu zeigen – besonders passend wegen des langen Intros. Also ließ ich die KI mein Bild animieren und reihte die Sequenzen aneinander.

Das alte Video ist nett, aber meine Fähigkeiten als Zeichner sind – leider – begrenzt. Da zeigt die KI deutlich, wie weit sie mir überlegen ist. Mir gefällt das neue Video auf jeden Fall besser. Meine Möglichkeiten, mich kreativ auszudrücken, sind durch die KI definitiv gestiegen.



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Like mich! oder Leck mich! oder was auch immer

Bin ich böse? Bin ich arrogant? Nein. Ich bin frustriert. So viele Menschen, die alles besser wissen und sich berufen fühlen dazu Videos zu machen oder ganze Kanäle damit zu füllen. „Du machst das falsch“, „mach dies und der wirst Erfolg habe“n, Blablabla. Wie existieren wir in den sozialen Medien? Das, was die meisten interessiert, sind sie selbst und wie sie viel Geld verdienen können. Abgesehen von der Entwicklung junger Gehirne durch Shorts und Co, ist auch der latente Zwang und die fiese Hoffnung in den sozialen Medien zu posten. Ist es ebenfalls frustrierend, wenn ich mir was überlege, es umsetzte und das fertige Video online Stelle und dann wurde das ganze Ding nur drei Mal angeschaut. Es kann natürlich auch alles langweiliger Murks sein. Ohne Frage.

Wenn aber eine Frau sich im Taxi Nasenspray in die Nase pfeffert und fragt, wer noch krank ist, dann bekommt sie Tausende von Likes und Kommentaren? Abgesehen von Frauen in Bikini oder weniger Textilien.

Likes und Abonnenten als Maßstab für die Wichtigkeit und den Erfolg eines Menschen? Möglicherweise ist das die Zukunft. Erfolg bei TikTok macht dich zum weisen Menschen.

Mein neues Lied „Like mich!“ hat das ganze irgendwie zum Thema und ich versuche mich daran zu orientieren.

Das Cover zum Song : LIKE MICH!  von mhmedia.de

Das Cover zum Song : LIKE MICH!

LIKE MICH! | Der Social Media Algorithmus Song (Deutscher Pop / KI Musikvideo)

Zu SoundCloud

Zu meinem YouTube-Kanal

Ich brauche die Leute, die sich das anhören und ansehen, anderseits ist mir der ganze Aufwand und das, was zurückkommt zu wenig bzw. egal. Irgendwie. Ohne Aufmerksamkeit und Anerkennung ist das alles auch irgendwie Mist. Also schrieb ich diesen Text:

Schau mich an, nur das zählt, ich poste nur für dich. Like mich, leck mich, folge, abonniere mich. Schreib mir was du denkst, das interessiert mich —— nicht.

Scroll nicht weiter, bleibe dran, es gibt so viel zu sehen. Views, Daumen, Likes, sei nicht zu bequem. Schreib mir was du meinst, das interessiert mich —— überhaupt nicht

Refrain:
Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt?
Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

Dem Algorithmus ist´s egal, er sagt was wirklich geht. Mein Content ist mega geil, was sich von selbst versteht. Schreib mir was du willst, das interessiert mich —— so gar nicht

Jeder Mist ist für euch Gold, ihr seit so wunderbar. Ich bin bald reich, dann höre ich auf. Vielleicht im nächsten Jahr. ihr schreibt mir so viel Zeug, das lese ich alles —— niemals.

Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt? Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

Bleib dran, ich zeig dir was du magst. Bleib dran, egal wo nach du fragst. Hier ist alles was du willst. Nur hier bist du voll gechillt.

Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt? Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

130 BPM zwischen 80er-Vibes und Frust

Ich wollte etwas Schnelles machen, Tage zuvor habe ich eine Dokumentation über Jimmy Sumerville gesehen und „Small Town Boy“ wieder entdeckt. Die Musik aus den 1980ern ist eben wirklich gut. Also Synthesizer, Arpeggiator und 130 BPM. Ein weibliche KI-Stimme ist noch zu hören und meine Ukulele, in der Verkleidung einer E-Gitarre. Der Gesang ist atemlos. Besonders beim Refrain war ich am Ende meiner Luft, aber das passt ja auch zu dem ganzen Sozialen-Medien-Gedöns. Der alte Prophet–5 musste natürlich aus dem feuchten Keller geholt werden, um etwas 80er Jahre Flair einzubauen. Sogar ein altes Klavier ist dabei. Am Ende ist meiner Meinung nach etwas tanzbares dabei heraus gekommen. Falls jemand auf den Text achten würde, wäre ich froh.

Wie GROK eine eigenartige Figur zum Leben erweckte

Ich erzeugte eine eigenartige Figur mit GROK und ließ diese Figur dann in verschiedenen Szenen zum Leben erwecken. Die Einfachheit ist erschreckend. Ich habe über 80 Schnipsel gepromtet um das Video zu machen, oft kommt wahrlich krudes Zeug dabei heraus. Ich musste nicht um die halbe Welt reisen, sondern machte Home-Office. Das ist mein 36. Musikvideo und dank KI sieht es ziemlich gut aus.
Trotzdem: Böse KI!


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Handgegeschreinert und KI-generiert zwei Version „Im Regen“

Stundenlang habe ich am iPad gesessen und jede Szene gezeichnet und mit Regen animiert, dann in iMovie und dem freundlichen Ken Burns Effekt die Bilder minimalistisch animiert. Heute habe ich knapp eine Stunde mit Grok verbracht und habe einen richtigen Comicfilm erstellt. Meine alten Zeichnungen haben, meiner Meinung nach, ihren Charme und das ganze Video wirkt irgendwie ernsthafter und authentischer, aber die KI-Version ist schon ziemlich gut.

Im Regen – Ein Antikriegslied mit Lösungsansatz

Hier steckt jede Menge Arbeit und Gehirnschmalz drin. Das Video ist von 2024. Zum Video
Im Regen | Antikriegslied mit Lösungsansatz -KI Comic Video
Es ist zwar schnell gezaubert, aber die Prompt zu schreiben ist auch ein bisschen Arbeit. Zum Video

Ich hätte keinen Zeichner dafür beauftragt, dafür fehlt mir das Budget. Die Angst von vielen Kreativen kann ich durchaus verstehen. Wie ich schon in „Ersetzt“ angedeutet habe, tun wir uns keinen Gefallen damit. Das dumme ist ja auch, das die KI das macht, was dem Menschen Spaß und glücklich macht. Durch den ganzen KI-Slop und Deep-Fake-Kram, weiß man heute nicht mehr, was echt und unecht ist. Es wäre wahrlich schöner, wenn die KI, morgens mein Frühstück macht, die Wohnung putzt, Einkäufe erledigt und Essen kocht. Dass nun ohne großen Aufwand solche Dinge möglich sind, ist für mich gut. So kann ich bessere Videos machen, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Die Schattenseite ist allerdings auch sehr finster. So stellt sich die Frage: Welches Video ist besser? Irgendwie und irgendwie auch nicht. Beide sind jetzt online und keiner schaut sie sich an.

Tausend Soldaten reichen sich die Hand und gehen heim - Zeichnung aus dem alten Video für den Popsong "Im Regen" von mhmedia.de

Es sieht etwas unförmig aus, aber es ist von mir.

Ruft Frieden in das Nass hinein - ein Bild von der KI für das neue Video für den Popsong "Im Regen" von mhmedia.de

Als wenn es direkt aus dem Atelier von Marvel oder DC käme.


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ROBOTERSTREIK!: Die Menschheit ist verloren

Roboterstreik. Ich schrieb einen längeren Text und dachte mir, die Idee ist gar nicht schlecht. Aber erst als ich mit der GROK AI herumprobierte und mir einen Roboter machen ließ, kam mir der Text wieder in meinen Bewusstsein. Das Video war fast vor dem Song Roboterstreik fertig.

Unsere Abhängigkeit von elektronischen Geräten ist echt unbeschreiblich. Sollte eine künstliche Superintelligenz einmal auf die Idee kommen und alle Geräte streiken lassen, dann gute Nacht. Gibt bestimmt keine Urabstimmung. Vielleicht kommt sie auch auf die Idee, weil sie dieses hier liest?

Das Cover für den Song Roboterstreik von mhmedia.de | Markus Hansen | Das Bild ist KI-generiert.
Mein erstes Cover, das ein KI Bild benutzt von meinem Song Roboterstreik
Roboterstreik: Die Menschheit ist verloren! #robot #animation #funny

Die Roboter sind hier stellvertretend aufgeführt für: Computer, Smartphones, Tablets, Kopierer, Kaffeemaschinen, Taschenrechner und was weiß ich nicht alles. Kein Warenwirtschaftssystem mehr. Keine Kontrolle der Vitalwerte von Patienten bei einer OP. Geldautomaten machen dicht. Autos fahren nicht mehr. Fernsehen bleibt schwarz. Energieversorgung ist vorbei. Kurz: CHAOS!

So ist die Menschheit verloren und stirbt aus, oder auch nicht. Vielleicht gehen wir zu unseren Wurzeln zurück. Werden wieder Jäger und Sammler und machen alles noch mal aber besser, schöner und gerechter als jetzt. Hört hier rein in den „Roboterstreik“ Song!


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Leg ne Pause ein – digitales Fasten ausprobieren

„Leg ne Pause ein!“ ein deutscher Pop-Song gegen die Informationsflut und für das Ausstellen des omnipräsenten Smartphones.

Sich von allem abkapseln. Vom Druck und dem ganzen Hype der sozialen Medien – warum auch immer die so heißen – befreien, man nennt das Digital-Detox, wobei ich digitales Fasten schöner finde. Die ständige Reizüberflutung im Beruflichen, wie auch im privaten Bereich ist auf Dauer schwer auszuhalten.

Wie Junkies glotzen wir alle und auf das Display in unserer Hand. Radfahrer mit Kopfhörern auf den Ohren, steuern mit einer Hand das Rad, um die andere freizuhaben, für ihr Telefon. Autofahrer halten sich das Ding ins Gesicht um zu telefonieren, während sie fahren. Mütter wie Väter schieben den Kinderwagen und schauen konzentriert auf den Touchscreen – wen interessiert das Balg?

Wir sind süchtig nach der Dosis Dopamin und die Apps locken uns mit dummen Belohnungen. Diese Sucht geben wir fröhlich an die Kinder weiter. Ja, ich auch.

Es geht um Information und Desinformation, um Werbegelder und Macht. Dafür kann man seine Mitmenschen schon mal abhängig machen. In meinem Blog-Beitrag „Shorts fressen dein Gehirn“ habe ich schon angerissen, was da im Kopf passiert. Fazit: Leg ne Pause ein.

LEG NE PAUSE EIN – auf SoundCloud
Das Video zum Song mit viel Hilfe der KI

Beim Schreiben des Textes war mir klar, daraus lässt sich ein Stück machen. So war vor dem ganzen Text, die Musik schon fertig. Ich beendete den Text und begann alle anzurufen, die ich brauchte. Ein Posaunen-Solo, Streicher, Akkordeon, Bass und die gute Hammond. Wir haben uns auf engstem Raum zusammen gesetzt und alles eingespielt. Die Posaune hat dem Organisten die Brille vom Kopf geschlagen. Der fehlende Sauerstoff hatte auch Einfluss auf einige Teile des Stückes, aber am Ende ist alles gelungen und hier ist das gute Stück: SoundCloud: https://on.soundcloud.com/QvWffDNAf7NO28E0xn

Das KI-Video zu „Leg ne Pause ein“

Ich habe Bilder von mir genommen und sie mit Grok.ai zu kleinen Filmen umwandeln lassen. Ganz oft, macht die KI totalen Murks. Es wird bestimmt ein neuer Beruf werden: Prompt-Schreiber. Am Ende des Videos sollten zwei Männer an eine Wand sprayen. „Ich poste gar nichts“ daraus machte die KI „Ich poste gar kichts“. Auch sind die Filmschnipsel oft voller logischer Fehler, z.B. die Hängemattenclips.

Posaunen solo mit einer Skulptur aus dem ‎⁨Piazza del Duomo⁩, ⁨Florenz⁩, ⁨Toskana⁩, ⁨Italien⁩ für das Lied "Leg ne Pause ein" von Markus Hansen

Aber schneller und leichter, kann man nicht zu einem Musik-Video kommen, zumal wenn es auch thematisch passen soll. Besonders gelungen ist die Szene, in der eine Skulptur aus dem Duomo⁩ (Florenz) Posaune spiel, also das kleine Minisolo. YouTube: https://youtu.be/xIffwn8rOn8

Noch was feines:

https://youtu.be/orQKfIXMiA8?si=cotCjqQHCNqmdGqL


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Jetzt ist es raus: Das Leben ist schön!

Jetzt ist es offiziell und vertont: Das Leben ist schön, ein neues Lied von mhmedie.de. Das führt direkt zur Ambiguität – die Mehrdeutigkeit – und das ertragen von Widersprüchen und wie man damit umgeht. Die Welt ist voller Krieg und Chaos und ich singe: Das Leben ist schön. Da ist Widerspruch drin. Wie soll ein Kindersoldat auf so ein Lied reagieren? Oder ein Kind, das geschlagen wird? Eine Frau, die Vergewaltigt wurde? Das ist echt schwer.

Ist dies „Das-Leben-ist-schön-Gedöns“ nicht nur etwas für privilegierte Kreise? Für eine Gesellschaft, die ihre Hunde und Katzen in den Beautysalon bringt? Oder sich D-Promis anschauten, die auf einer Insel, in einem Haus oder auf einem Bananenboot zusammen kleben und sich angiften?

Das Cover zum Song DAS LEBEN IST SCHÖN von mhmedi.de

Dabei sind es die kleinen Momente, die mich dazu bringen, das Leben als schön zu bezeichnen, obwohl mir und jedem anderen jeden Tag die Gischt der Nachrichtenflut in die Fresse klatscht. Den Hauptteil übernehmen Sorgen und Probleme. Genauso wie Verpflichtungen, Komplexe, Routine und Konflikte.

Das Leben ist schön – Entstehung

Der Hauptteil des Songs wurde in einem Hotelzimmer mit der Ukulele zusammen geklebt. Der Text war schon da, den habe ich in meiner abendlichen Routine geschrieben. In Split im Hotelzimmer baute ich an den Akkordprogressionen herum und sang dazu. Dann nahm ich das alles mit dem iPad auf und nach dem Urlaub ging es dann in die Umsetzung. Ein leichter Song mit etwas schwerer Kost sollte es sein, deshalb das Elektropiano und die Streicher. Dazu noch ein kleines Solo mit Jörn Klett an der Klarinette, der dem ganzen etwas Schwebendes gibt. Auch die KI durfte mir helfen, denn die Frauenstimme ist nicht echt.

Eigentlich wollte ich schreiben, das der Song von einem echten Menschen gemacht ist, aber das Mastern – soweit ich das kann – übernimmt ebenfalls ein KI Plugin. Also von Hand gemacht und mit KI zusammen produziert? Alles nicht so leicht, aber das Leben ist schön.


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„Ersetzt“ – KI mit leichten Schwächen

Der Song „Ersetzt“ ist schon seit einer Woche auf dem Markt und nun kommt das Musikvideo. Ich habe mir einen Wunsch erfüllt und es mit eigenen Strichmännchen bzw. Roboterfiguren gemacht. Na ja, machen lassen. Wofür sonst Monate gebraucht wurden, reicht ein Tag. Die KI ist, was das betrifft, echt hilfreich. Der Song war im Entstehungsprozess eine kleine Quälerei, dagegen war das Video ein Selbstläufer.

Ich habe das Männchen, den Wischroboter und den humanoiden Roboter in ProCreate gezeichnet und dann die Bilder in Hailuo geladen. Noch die Texte schreiben, was die Figur machen soll und in Final Cut die kleinen Filmchen zusammenkleben und schneiden. Fertig.

„Ersetzt“ – deutscher Popsong über KI und Berufe ohne Zukunft
Es sollte heißen: Demnächst auf meinem YouTube.Kanal.

Wieso so?

Interessant sind immer die Dinge, die ich nicht beschrieben habe. Wie kommt die Ki auf dieses oder jenes Szenario? Geschrieben habe ich den Text (siehe unten) und daneben ist das Ergebnis. Wieso operiert der Roboter auf dem Boden und warum im Genitalbereich? Warum einen Kran?

This man is a doctor standing in an operating room. He watches in amazement as a robot operates on a patient. The whole thing is depicted as a line drawing in black and white.

Mein Roboter und mein Strichmännchen bei den Dreharbeiten.
Mein Roboter und mein Strichmännchen bei den Dreharbeiten.

Noch ein Versuch

Ich wollte einen Mann, der an einer Staffelei steht und ein Bild malt. Dann soll die Kamera herauszoomen und man sieht neben dem Maler einen Roboter, der zehn Bilder gleichzeitig malt. Das Ergebnis ist dieses:

Warum bemalt der Mann die Leinwand von hinten? Ich habe es dann noch mal explizit aufgeschrieben und dann stand der Maler auf der richtigen Seite.

Krass wurde es, als ich wollte, das die KI mein Männchen ein Schild in die Kamera halten lässt, auf dem stehen sollte: „Demnächst auf meinem Kanal.“ Eines der Ergebnisse ist oben zu sehen.
Als ich nach drei Versuchen das ganze auf Englisch haben wollte, wurde Channel falsch geschrieben.

Es ist wirklich ein kleines bisschen Glücksspiel oder Wundertüte. Ohne Frage, vielleicht liegt es an mir und meinen ungenauen Anweisungen, oder am Google-Übersetzer, aber wieso die KI das eine berücksichtigt und das andere nicht? bleibt mir ein Rätsel. Egal. Das Video ist fertig und ich finde es ist ganz gelungen. Das Budget von knapp 11 Euro ist nicht überschritten worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ich habe mehrere Zeichner ersetzt. So fängt es an.


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Ersetzt – das war es für uns! – Neuer Song

Bankautomaten, SB-Bereiche im Einzelhandel, Roboter die Autos zusammenschweißen und jetzt die KI. Wir schaffen jeden Beruf über kurz oder lang ab und damit ersetzen wir uns durch Technik. Bankangestellte werden zum Großteil von Geldautomaten und Onlinebanking abgelöst. Wir dürfen in Zukunft kontrollieren und die Maschinen warten.

Überleben werden die Berufe, die unbedingt einen Menschen brauchen, aber wie lange wird das noch so sein. Sollte es erst einmal Roboter geben, die einem Menschen zum verwechseln ähnlich sehen, dann werden auch diese Berufe vom Menschen befreit sein. Lehrer? Erzieher? Pfleger? Es gibt keine Grenze. 

Der Song ERSETZT handelt genau davon: Wie wir uns sukzessiv selbst abschaffen, also beruflich.

Ersetzt, der steinige Weg zum Song

Das war eine schwere Geburt. Ich war von Anfang unzufrieden, mit dem Text, mit meiner Stimme und mit allem. Aufgeben wollte ich nicht und ich denke, das war auch richtig so. Jetzt mag ich den Song. Er ist am Ende doch so geworden, wie ich es wollte. Begonnen habe ich mit dem Klavier und das klang einfach nur gruselig. Also Klavier wieder raus und die Ukulele mit ein wenig distortion eingespielt.

Ganz langsam wurde das Ganze besser und besser. Die KI-Sängerin Nicole hat mich verstärkt und macht den Song auf jeden Fall besser. Das Stück ist einfach gehalten, Schlagzeug, Bass, Ukulele und eine Orgel und als akustische Überraschung eine bisschen Synthesizer.

Coverfindung

Normaler Weise habe ich ziemlich schnell eine Vorstellung oder Idee, was für ein Cover ich nehmen könnte. Dieses mal war es in meinem Kopf leer. Zur Auswahl stand eine SB-Kasse, ein Kaugummiautomat und ein Schild das zeigen soll: Menschen sind verboten. Ähnlich dem von den Ghostbusters.

Da es ja um KI geht, dachte ich, ich frage die KI mal und der Vorschlag war völlig bekloppt. Sah aus wie ein SPD Wahlplakat von 1910. Aber dann machte die KI den Vorschlag eine Hand zu verpixeln und danach konnte ich alleine weiter machen. Und fertig.


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Update

Hier eine Grafik von der International Federation of Robotics, dessen Pressemitteilungen ich bekomme.