Lass mal schauen, dachte ich als ich mal in Dresdener war, um einen Mann zu suchen, der auf einer Wiese sitzt und durch sein Fernglas schaut. Denn er ist das Orakel von Sachsen und kann nicht nur das sehen was geht, sondern auch das was kommt.
Er schaut und schaut und wenn er etwas Aufregendes sieht, dann rennt er durch die Straßen von Dresden und warnt die Bürger vor drohendem Unheil oder vor schlechten Wetter. Meistens passiert allerdings nichts und er bleibt auf seiner Tasche sitzen, da wohnt er drin und wenn man da hinein kommt, dann staunt man, was alles da drin ist. Zwei Betten, ein Kamin, eine Küche mit Gasherd und ein Medienzimmer, und noch viel mehr.
Was gibt es denn zu sehen, da hinten, ganz weit weg? Eine schöne Frau, ein schönes Haus, eine Kirche, ein Überfall, eine Katze? Ein Blick in Zukunft? – Foto: Markus Hansen
Weitere Bilder gibt es auf der Foto-Seite und wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das hier tun. Viel Spaß.
Was muss dieses Regal jahrelang getragen haben, das es so durchhängt? Es könnte zu spät sein, diese Frage zu stellen. es ist auch zu spät, um irgendwelche Worte zu schenken oder ein Ei zu essen. Das ganze Haus war voll mit der Einrichtung, die mal jemanden gehört hat. Jetzt lag alles überall herum, die Scheiben waren eingeschlagen, die Wände bemalt und alles lag herum, wie nach einem Einbruch oder einem Orkan.
Ein verlassenes Haus, Räume voller Müll, vieles liegt auf dem Boden und in einem ehemaligen Büro oder Arbeitszimmer hängt dieses Regal. Ein Eierbecher, ein Buch „Schenk mir das Wort“, ein Bilderrahmen mit einem unbekannten Inhalt und die Flasche Schimmelschutz. Das ist Ironie. Foto: Markus Hansen
Für das Mittel gegen Schimmel ist es sowas von zu spät. Das Haus war mal ein Firmensitz für irgendein Unternehmen. Jetzt ist es ein einzige Müllhalde.
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Gerhard in Siegerlaune, wie man ihn kennt, triumphierend und voller Vorfreude begrüßt der die Genossen beim Wahlkampfauftakt in Hannover im August 2005. Gerhard Schröder, der amtierende Bundeskanzler (SPD) in seiner Siegerpose versucht Optimismus vor seinen Anhängern zu produzieren.
Diese nach oben gereckten Daumen, die verkünden was verkünden sollen? Sein künstliches Siegerlächeln, nur für die Öffentlichkeit. Alles ist so sichtbar falsch und gespeilt. Nach der Wahl gab es eine große Koalition, aber ohne ihn.
Wahlkampfauftakt der SPD mit Gerhard Schröder in Hannover im August 2005.| Foto: Markus Hansen / Vertrieb: Actionpress
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Eine Ausstellung in Berlin. Ich sehe diese Ampel und Frage mich: Kann Kunst nachhaltig, oder sollte sie es sein? Denn diese Aufkleber scheinen ja tausendfach gedruckt zu sein. Ich empfinde das als ziemlich nutzlos, zu mal die Besucher der Ausstellung die Aufkleber über all um den Hamburg Bahnhof angeklebt haben. Es gibt ja nicht schon genug Müll.
Eine Ampel voller Aufkleber, die den Besuchern der aktuellen Ausstellung von Katharina Grosse „It wasn‘t us“ im Hamburger Bahnhof in Berlin, ausgehändigt werden. So viel Plastik. In diesem Fall war sie es doch. – Foto: Markus Hansen
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Ich war begeistert, als ich diesen Friedhof der Straßenlaternen entdeckte. Schön aufgereiht und geordnet. So als würden sie darauf warten, das jemand kommt und ein Bild davon macht. Diejenigen, die diese Lampen so aufgereiht haben, waren sich bestimmt nicht im Klaren, was sie da schönes für einige Fotografen aufgebaut haben. Vielen Dank dafür.
Eine Reihe, eine Linie – eines meiner Vorbilder, Albert Renger-Patzsch, hätte es bestimmt auch fotografiert. Foto: Markus Hansen | 7/2020
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So wie sie ihn schuf, nackt und fröhlich, unbeschwert und verletzlich. Tanzen – nackt und ausgelassen in seinem Badezimmer bewegt sich Herr J.frei und zufrieden im Takt seiner Gedanken.
Das Bild entstand mit Procreate und dieses Programm ist echt der Hammer, allerdings erschafft man damit eben Dateien, die unendlich oft kopiert werden können und sich nicht vom Original unterscheiden. So gut das Programm auch ist, an Papier und Bleistift kommt es nicht heran.
Urlaubszeit, gute Laune und morgendliche Tanzeinlagen. Das Leben ist schön. Zeichnung in Procreate von Markus Hansen
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Das ist das Faule an faulen Kompromissen, jeder hat etwas erreicht aber beide Seiten müssen auch gegen ihre Überzeugungen stimmen. Wenn es noch möglich ist, bei Politikern von Idealen zu sprechen. Als ich las, das die Schweine – Säue – weiter zur Unbeweglichkeit verurteilt wurden, war ich verärgert. Welche Lobbyisten haben sich da wieder durchgesetzt? Welche ökonomischen Vorteile sind da von wem zu erwarten? Tönnies?
„Der Bundesrat legalisiert Tierquälerei: Mutterschweine müssen weitere acht Jahre im sogenannten Kastenstand vegetieren. Tierärzte sind entsetzt – und kritisieren die Rolle der Grünen. (1)
In acht Jahren – oder 15 – ist dann Schluss. Damit beruhigen die Grünen – falls vorhanden – ihr Gewissen. Fauler Kompromiss halt. Dann aber las ich diesen Artikel und es wurde deutlich.
„Streit um XXL-Parlament – Regierung blockiert Wahlrechtsreform erneut
Erneut haben sich die Abgeordneten nicht auf eine Reform des Wahlrechts geeinigt, obwohl die Zeit drängt.(..) Mit 709 Abgeordneten ist der Bundestag seit der Wahl 2017 so groß wie nie zuvor. Befürchtet wird, dass er im kommenden Jahr auf mehr als 800 Mandate anwachsen könnte, sollte das Wahlrecht nicht geändert werden.“ (2)
Die armen Schweine im Bundestag gönnen den Schweinen im Stall nicht, was sie selbst nicht haben: Platz!
Ob es auch etwas damit zu tun hat, das es sich um weibliche Schweine und deren Interessen handelt, da doch der Frauenanteil im Bundestag bei mageren 31,2 % liegt? (3) Wir ahnen es!
Der bedauernswerte Volksvertreter jedenfalls kann sich auch kaum breit machen auf seinem Figura und fühlt sich selbst wie eine Kastensau. So hängt alles miteinander zusammen im Universum, im Bundestag, bei Tönnies und im Schweinestall.
Die Grünen und die Schweine. Renate Künast, damals Bundeslandwirtschaftsministerin bei der EUROTIER-Messe 2002 in Hannover füttert ein Schwein.
Gerade jetzt hätten wenigstens die Grünen die vegetarische Welle, ausgelöst vom Tönnies-Seebeben, nutzen können, um die öffentliche Meinung zu sensibilisieren. Den alten PR-Motor anwerfen und sich für die armen Schweine ordentlich ins Zeug legen. Interviews, Werbeanzeigen, eine Petition anschieben und die sinnfreien Talkrunden aufsuchen.
Stattdessen Zustimmung, im letzten unbeachteten Akt des Trauerspiels vor der Sommerpause. Aber da sind auch die Grünen – wie die anderen Parlamentarier auch – nur egozentrisch und sagen sich: Warum soll es denen besser gehen als mir?
Kaffee unter Beratern. Zwei Genossen machen Pause mit Kaffee auf dem Weg in den Beraterhimmel. Links der Sigmar Gabriel und daneben der noch Bundeskanzler Gerhard Schröder beide vortreffliche Vertreter der Sozial Demokratischen Partei.
Sigmar Gabriel – Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag von Niedersachsen und Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem Landesparteitag der SPD in Hannover im Juli 2005. | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress
Sigmar Gabriel war Berater für den Fleischkonzern Tönnies, für die Brunswick Group und für VW. Gerhard Schröder ist bei Rosneft und Nord Stream AG als Berater tätig bzw. tätig gewesen.
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T-Shirt ausziehen, hinlegen und braten. Was gibt es schöneres, als sich an den Strand zu legen und seinen Luxuskörper mit all seinem Fett den Sonnenstrahlen auszusetzen. Auf das sich die Haut dem Ledersessel zu Hause angleicht. Das Leben genießen und gar nichts machen, außer braten und die UV-Strahlung ihre volle Wirkung entfalten lassen. Der Strand, ein Ort, an dem es den Körperkult der sozialen Medien nicht zu geben scheint. An dem jeder sein Übergewicht zu Schau stellt, ohne, das es irgend jemanden interessiert. Denn die sind alle selber zu dick.
Ausziehen und sich in die Sonne legen, die Epidermes muss sich verfärben. Foto: Markus Hansen
Ich saß in meinem Strandkorb und wollte lesen. Was ich für gewöhnlich am Strand nicht hinbekomme, da ich ständig abgelenkt werde. Da sah ich diesen Mann und zückte mein iPhone, um dieses Bild für die Götter festzuhalten.
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Seit meiner Ernährungsumstellung koch ich viel mit Gemüse. Zwar habe ich diese schönen Reste beim Kochen schon oft gesehen, aber an diesem Tag ist es mir besonders aufgefallen und so nahm ich mein iPhone und fotografierte die Innereien der Paprika. Es sieht aus, wie eine Microaufnahme von irgendeinem Pilz oder Bakterienstamm.
Beim kochen ist mir aufgefallen, wie schön das innere einer Paprika aussieht und ich habe es festgehalten. | Foto: Markus Hansen
Weitere Bilder habe ich dann von den Resten gemacht und sie auf der Fotografie-Aktuell Seite in eine Galerie gesteckt. Die Paprika zeigt aber deutlich, wie verschwenderisch die Natur ist. So viele kleine Samen, aus der dann wieder Paprikas werden und die ebenfalls so viele Samen hat und … von vorne.
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OBACHT!
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