Pleite ist sichtbar

Im Beitrag zum Song Pleite habe ich schon viel erzählt, worum es im Song geht und jetzt ist das Video nach harter Arbeit endlich fertiggestellt. Die Manifestation einer Vision in Bildern. Jeder der unbeliebten Milliardäre haben wir besucht und die jeweilige Szene gemalt. Es war nicht leicht, für uns diese ganzen Termine zu machen, aber da nun mal jeder unbedingt mitmachen wollte, besuchten wir dieses Land mit dem komischen Diktator.

Am meisten Spaß hatten Bill Gates und Larry Page, die sich um ein Stück Brot prügeln sollten. Neben vielen Späßen gab es leider auch einen kleinen Unfall: Larry bekam eine blutige Lippe, weil Bill Gates etwas zu viel Enthusiasmus in die Szene einbrachte. Trotzdem ist dies mein Lieblingsbild. Die Szene mit Warren Buffet war auch ganz nett, weil er tatsächlich immer eingeschlafen ist. Wenn wir ihn weckten, schlug er um sich, weil er nicht mehr wußte wo er war. Außerdem fluchte er immer ganz fürchterlich.

Szenenbild aus dem Video Pleite 
Bill Gates und Larry Page
Bill Gates und Larry Page bei den Dreharbeiten.
Szenenbild aus dem Video Pleite 
WarrenBuffet schläft an der Bar.
Warren Buffet hatte eine leichte Aufgabe.

Unser Sorgenkind war Trump. Er schaffte es nicht, den Anweisungen zu folgen. Eigentlich sollte er in einer Bar herum gehen und um Geld betteln, aber das war zu komplex für ihn. Daher setzten wir ihn in einen Sessel und machten hinter den Zeichner den Fernseher an, da konnte Trump sich Tom & Jerry anschauen. Bernie Sanders, der bei den Dreharbeiten zuschauen wollte, malte ihm noch ein Schild und die Szene war fertig.

Hier das Video, für das wieder viele Menschen ausgebeutet wurden um unseren Anspruch nach höchster Qualität aufrecht halten zu können. Vielen Dank an die vielen Zeichner und und gefüllten Statisten.

Das Cover für das Video von Pleite

Zum YouTube Kanal


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Pleite – neuer Song mit einer Vision

Was für eine Vision: Die reichstem Männer der Welt sind alle Pleite und tummeln sich in einer schäbigen Bar herum. Nachdem alles zusammen gebrochen ist und ihre Geschäftsmodelle ohne Grundlage, verfallen sie alle in Selbstmitleid und Gejammer. Darum geht es in „Pleite“ dem neuen Song von mhmedia. Gerade jetzt, wo Elon Musk sich vom Reichsten zum unbeliebtesten Menschen der Welt wandelt, wäre es schön zu sehen, wie er mit einer völligen Pleite zurechtkäme.

Das Cover von Pleite dem Song von mhmedia.de.
PLEITE – 2025

PLEITE – der Song

Barmusik? Ballade? Ich würde sagen, es ist ein ganz normaler Popsong. Klavier, B3, Ukulele und Bläser. Es war viel los im Studio, mit all den Leuten. Wir bestellten Essen beim Inder, tranken Kräutertee und schauten jede Menge Netflix. Dann rief uns Bernie Sanders an und wollte wissen, wie weit wir mit dem Song gegen die Milliardäre dieser Welt wären? Die Glotze aus und ab ins Studio um Fristgerecht zum Tag der „Pleitegeier“ dieses Lied zu präsentieren.

Ricarda am Schlagzeug brachte uns auf Trab und der Rest des voltgefressenen Haufens spielte den ganzen Track in 45 Minuten ein. Fertig. Bernie war begeistert, er verstand zwar kein Wort, aber das war nicht wichtig. Uns vereint der Kampf gegen die Superreichen. Die Geschichte spielt in einer Bar oder einem Club, wo all die alten, weißen Männer sitzen, die alles verloren haben und sich nun im normalen Leben zurecht finden müssen. Ich habe nur die Bekanntesten genommen von den 2.769 Milliardären weltweit.

Für das Cover habe ich ein 25 Jahre altes Foto aus dem Archiv gekratzt, das besser kaum passen könnte.

Die Strophen sind in Moll, um die Traurigkeit der Antihelden zu untermalen und der Refrain in Dur, um meine – oder unsere? – Schadenfreude zu verdeutlichen. Das wäre schon was.


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Bewegende Bilder zu WARUM HASST IHR? – das Video

Die Frage ist einfach, die Antwort dürfte vielfältig und subjektiv sein. Aber laut Erich Fromm ist es oft der Hass auf sich selbst, der dazu führt, dass ein Mensch andere Menschen und Kulturen hasst. Leider ist der Hass auf wen oder was auch immer so alt wie die Menschheit – wahrscheinlich. Ganz eindrucksvoll fand ich während der Coronazeit – eine ganz eigene Zeit – die aggressiven Querdenker. Meine Mutter hat immer gesagt: „Wer schreit hat Unrecht.“ Demnach scheinen diese Mitmenschen sehr im Unrecht gewesen zu sein. Nun hat sich der Hass in den Hafen der AfD begeben und treibt dort sein destruktives Wesen.

Das Thumbnail zum Video WARUM HASST IHR?
Das Video WARUM HASST IHR? auf YouTube

YouTube-Kanal | SoundCloud

Markus Hansen beim Schneiden des Videos WARUM HASST IHR?
Ich beim Schneiden des Videos am Schnittplatz im Schnittbüro | 
Foto: L.C.

Warum hasst ihr? – Das Video

Das Video wurde mit meiner superteueren Videokamera aufgenommen. Ich benutzte dabei´ Video-Schnipseln aus der großzügigen Mediathek des Internets gefüllt. Natürlich geht es primär um den deutschen Hass, aber dank der neuen Regierung in den USA und ihren illegalen Machenschaften, kommen auch Trump und Elon Musk darin vor. Die Aufnahme des Dinkelbrotes ist allerdings eine Eigenproduktion, für die wir nach Portugal gereist sind und als das Brot zicken machte, sind wir für die Aufnahmen dann doch noch nach Sörup gefahren – da wohnt die Oma. Es spiegelt die Qualität der meisten TikTok-Videos wider. „Warum hasst Ihr?„, geht als Frage an die oberen AfD-Funktionäre, aber auch an den Mann auf der Straße, der jungen Muslimas den Hidschāb herunterreißt und seinen Narzissmus auslebt, also an ungefähr 20 % der Bevölkerung. 


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Warum hasst ihr? – Keine Ahnung – neues Lied.

Gewählt ist jetzt und mehr als 10 Millionen Menschen wählten die Putin/Musk-Partei. Was treibt die Menschen an? Wir haben endlose Probleme in diesem Land und die Lösung ist das verhindern der Einreise von Menschen? Wenn alle Menschen an der Grenze abgewiesen werden, löst sich der Notstand bei Pflege, Bildung und Infrastruktur einfach auf? Die Demokratie wird zu Grabe getragen mit einem Fackelzug.

Warum hasst ihr? Ist und bleibt eine Frage in diesem Song, denn eine Lösung habe ich nicht, auch keine Erklärungen. Wohnungsnot? Altenpflege? Lehrermangel? Die ganzen Themen sind den vielen Menschen wohl nicht so wichtig wie das Ausweisen und Abschieben von Menschen. Die Medien haben an diesem Hass einen Anteil, vorne weg die BILD.

Das Cover von WARUM HASST IHR? © 2025 mhmedia.de
Das Cover von WARUM HASST IHR? © 2025 mhmedia.de
Der Song auf Soundcloud

Der Song „Warum hasst ihr?

Es ist ein 6/8 Takt, was fast unweigerlich zum Schunkeln verführt. Ein Hauch von Protestlied aus den 60ern und ein Hauch von Hymne, besonders im Refrain. Instrumentiert ist es mit den üblichen Verdächtigen: Klavier, Orgel, Bass, Streicher und einem Mellotron, dass einige schräge Töne von sich gibt. Besonders an diesem Lied ist, dass die AI-Sängerin Nicole etwas dominanter klingt und ganze Strophen alleine singt.

Im Text versuche ich erstmal die Methoden und die Ansichten zu beschreiben, die hinter diesem Hass zu finden oder zu suchen sind. Das ein fremder mal angeschaut wird, gab es schon immer, aber dann muss doch das Hirn einsetzten – ich glaube der Neokortex – und die Gastfreundschaft muss sich melden. Besonders bei den sogenannten Christen. Ich kann diesen Hype um die Migration nicht verstehen. Der Prozess der Einwanderung sollte verbessert werden, aber ob Abkommen mit Staaten, die Menschen dann in der Wüste aussetzen, der richtige Weg ist, glaube ich nicht. Eine ganze Kultur zu verteufeln, weil ein einzelner etwas wirklich Schreckliches getan, hilft auch niemandem.


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Neuer Song – Ganz egal

Täglich werden über 100.000 Songs auf die diversen Streaming-Plattformen gepresst und bei YouTube ist es noch schlimmer. Dort werden täglich 720.000 Stunden Videomaterial hochgeladen. Jetzt kommst Du und willst deinen Song und/oder Video unter die Leute bringen. Ganz egal oder viel Glück.

Dann musst Du bei Spotify 1000 Streams in einem Jahr bekommen, um ein paar Euro auf Deinem Konto zu finden. Auch auf Tour zu gehen scheint sich nur für die Großen zu lohnen, die kleinen kommen im schlimmsten Fall mit einem Minus nach Hause. Darum geht es in „Ganz egal“, denn niemand wartet auf mich oder dich oder Euch. Es ist in der Musik, wie auch sonst überall: Verdienen, das tun nur die anderen. Die, die das Große Ding erst möglich machen, bekommen den kleinsten Anteil. Was wäre Spotify ohne Musiker? Was wäre TikTok ohne die filmenden Teenies? Oder den peinlichen Politikern? Nichts.

Der Song „Ganz egal“

Es geht um einen Traum, einen Wunsch. Jemand möchte – mit was auch immer – groß heraus kommen. Also musste der Sound des Songs luftig klingen. Zudem hatte ich wieder Bock auf Synthesizer und so bauten wir den oOSCar, den Moog und was sonst noch im Keller zu finden war auf und legten los. Die Strophen sind frustrierende Realität und auch der Refrain lässt keine Hoffnung keimen. Nur die letzten Worte am Ende des Songs helfen ein ganz klein wenig. Nicht aufgeben.


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Kalt erwischt zum Jahreswechsel

Das Video zum Song „Es wird kalt“


Die Jahreszeit ist nicht gerade geeignet für spektakuläre Videoaufnahmen, aber es ist, wie es ist. Norddeutsch, grau, nass und kalt. Passt für das neue Video zum Song „Es wird kalt“. So zogen wir mit der modernsten Technik ausgestattet in den fernen, dunklen Wald. Dort stellten wir fest, das 90g Papier sehr schnell feucht und klebrig wird und das es schwieriger als gedacht war, die Seiten nach und nach in die Kamera zu halten. Auch das Ablegen der Blätter war schwierig.

Szene vom Dreh des Musikvideos zu ES WIRD KALT.
So viele Zettel und kalte Finger – beim Videodreh am 26.12.2024
Drauf klicken und gucken.

Eigentlich wollte ich das Video so machen, wie Bob Dylan zum „Subterranean Homesick Blues“, aber die moderne Technik ist verlockend und so wählte ich DIN A 4-Papier. Auf den Boden werfen, war aufgrund der Feuchtigkeit keine Option und so haben wir verschiedenes ausprobiert und am Ende haben wir tatsächlich so viel aufgenommen, dass es für das letzte Video in diesem Jahr reichte. Vor Ort kam es mir vor, als würde ich immer nur die erste Strophe in die Kamera halten, weil nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Den Schnitt übernahmen wieder einmal die Jungs aus LA und dank der superschnellen Leitungen konnten mehrere Terabyte hin und her bewegt werden ohne das es zu Verschiebungen der Veröffentlichung kam. Da es ein sozialkritisches Lied ist, musste auch das Video dazu passen, also schwarz/weiß. Wie sonst kann man das Düstere und Unheilvolle besser visualisieren, wenn nicht mit dem Verzicht auf die fröhliche Farbe? Tatsächlich ist das alles sehr besorgniserregend, was hier und in den USA so geschieht bzw. geschehen wird. Trotzdem einen guten Start in das neue Jahr 2025.


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Es wird kalt – neuer Song

Das Jahr geht zu Ende und mit den Wahlen in den USA und dem Zulauf bei den rechten Parteien dank der BILD-Zeitung und anderer unglücklicher Protagonisten, wird es immer kälter hier und überall. Die armen und Schwachen sind der Sündenbock für verfehlte Politik oder einfach nur von Fakenews. Also gibt es zum Jahresabschluss ein mahnendes, warnendes musikalisches Werk. ES WIRD KALT ist ein bisschen Reggae und etwas Pop auf jeden Fall ziemlich lang. En Aufruf, die Menschlichkeit nicht zu vergessen. Die Bitte, nicht den Leuten zu folgen/glauben, die uns weis machen wollen, dass es die Armen, die Flüchtlinge oder die Menschen, die anders leben wollen als die Norm, sind, die unsere Probleme verursachen.

Trump, Merz, Weidel, Orban u.a hetzen gegen die Migranten und entfachen damit ein Feuer, das schnell außer Kontrolle geraten kann.



ES WIRD KALT – der Song

Der Text war geschrieben, ließ sich aber nicht singen. Also wurde gekürzt und neu geschrieben und nach Worten gerungen, bis es endlich gelang, den Text in Musik umzusetzen. Die Grundidee war eine Ballade oder etwas in Swing zu machen. Aber das wurde schnell verworfen. Es musste ein Reggae sein, vielleicht kein „echter“ aber so weit ich es vermochte. Hammond B3 eine kleine Bläsergruppe und die Ukulele sorgen für das Grundgerüst neben dem Drums. Etwas ungewöhnlich aber durchaus passend ist das Clavinet am Anfang und in den Strophen.

Damit ist musikalisch das Jahr 2024 zu Ende und ich wünsche allen, ein gutes neues Jahr 2025. Bis nächstes Jahr.


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Hey Bot, der Song zum reinfallen

Nachricht von der DHL, das meine Lieferung gestoppt wurde und ich unbedingt auf den Link klicken soll. Auf SoundCloud melden sich Bots und finden meine Musik unglaublich gut und wollen mich reich und berühmt machen. Meine nicht existierende Tochter nennt mich Mama und gibt mir ihre neue Handynummer, und so weiter, usw. Geld mit den Hoffnungen und Träumen von anderen verdienen, das ist unterste Schublade von Gemeinheiten. HEY BOT hat das zum Thema, ein Bot, der mir schreibt und mir Honig im den Mund schmiert, in der Hoffnung, das ich ihm dann irgendwann Geld überweise.

HEY BOT auf SoundCloud
Das Cover für das Lied Hey Bot von mhmedia.de
So sieht das Cover aus

Hey Bot der Song

Es musste elektronisch klingen, denn es geht ja um Elektronik. Also lief ich in den Keller, holte den Mini Moog und den Jupiter 8 in das Studio und werkelte so lange damit herum, bis sie klangen wie die Synths in Logic Pro. Der Refrain gefällt mir besonders gut, ich finde die Zeile „Du betrügst und lügst so liebevoll“ sehr gelungen. Die Ukulele gibt dem Refrain noch etwas mehr Dynamik und macht es rund, genauso wie meine AI-Sängerin Becky von Audimee dem ganzen noch die Kirsche auf die Butter klebt. Eigentlich sollte das Stück eine langsame, melancholische Klaviernummer werden, aber der Text hat dann anders entschieden und nun haben wir dieses kleine, feine Elektromusikstück.

Hey Bot, dazu gibt es auch ein Video

Dieses Mal, wurde so tief in den Tresor gegriffen, um jeden Cent herauszuholen wie noch nie und es wurde die modernste und teuerste Technik benutzt, um den Song in ein Video zu zwängen. Was haben wir an diesem Video gearbeitet? Das Casting für die Bot-Darsteller hat sich über Wochen hingezogen. Keine und keiner konnte die 340 kg Roboter Rüstung tragen und sich filigran zum Takt bewegen. Das Script zum Video hat mehr Seiten als „Die Enden der Parabel“ von Pynchon und war genauso unverständlich. Jede Menge Tränen und Schweiß stecken in diesem aufwändigen kleinen Epos und es hat sich gelohnt.

Das Video zu Hey Bot von mhmedia.de

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Mach es kaputt – Song und Video

Mach es kaputt – der neue Song von mhmedia.de macht alternative Vorschläge zum Protest gegen die Klimaignoranz. Die Menschen sollten dankbar sein, dass die Aktivisten der Letzten Generation friedlich protestieren. Sie könnten Straßen in die Luft sprengen und Autos anzünden. Auch die Vorschläge in meinem Song sind noch harmlos. Die Autofahrer, die sich aufregen und gewalttätig werden, sollten den Aktivisten Applaus spenden. Es geht darum, die öffentliche Diskussion anzuregen und Themen – plus Lösungen – auf den Weg zu bringen. Aber die letzte Woche mit der Wahl von Trump hat gezeigt, das die Reise in die andere Richtung geht. Auch hier bei uns steht der Friedrich eher für das gestern als für das Morgen.

Mach es kaputt auf SoundCloud

Mach es kaputt – der Song

Der Anfang mit der rauschenden Nachrichtenstimme macht es historisch – Anlehnung an die Wochenschau. Dann das Schlagzeug und Gitarrenklänge – in diesem Fall Ukulele – plus Bass. Mehr sollte es eigentlich nicht werden, aber dann ging es mit der Hammond B3 wieder mit mir durch. Zwischendurch ertönt auch noch ein Mellotron und preist den Refrain an. Es ist ein Schrammel-rock-punk-dingsbums oder so. Aggressiv und direkt, genau wie das Thema, was durch das Cover ebenfalls zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Und das Video?

Das sind die Bilder, die in den Nachrichten zu sehen sind und waren. Aufgebrachte Menschen, die ausrasten und die Aktivisten einfach von der Straße zerren und sogar treten. Sie können Stundenlang im Stau stehen, wenn mal wieder Osterferien sind, aber wenn sie nicht weiterfahren können, weil da Menschen auf dem Asphalt hocken, dann hört der Spaß auf. Diese Szenen habe ich zusammen geschnitten und dann noch selbst diverses Zeug kaputt gemacht und es in Slow-Motion gefilmt. Slow-Motion, weil auch das Klima sich langsam verändert. Nur wir Menschen verändern uns noch langsamer. Mit zwei Kameras haben wir das ganze aus verschiedenen Perspektiven gefilmt. Warum Schwarz-weiß? Das wird mal unsere Vergangenheit sein und wir können davon jetzt schon ein Stück sehen.


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Alles neu – der Song und das Video

Der Song ALLES NEU ist eine Art Protestlied. Textilberge in der Wüste. Plastikinseln im Ozean. Unser Konsum zerstört unsere Lebensgrundlagen. Jeden Tag sitzen tausende bei IKEA und futtern Köttbullar in sich hinein. Anschließend schleppen sie die schweren Kartons aus den Regalen auf ihre Wagen, von dort an die Kasse und dann in ihr auto und machen sich keine Gedanken, wo das ganze Holz herkommt. Das IKEA europäische Wälder zerstört ist den meisten wahrscheinlich egal. Seit Jahrzehnten geht der Trend zur Neuware statt zur Reparatur. Ich trage auch daran einen Anteil. Der Song ALLES NEU beschäftigt sich mit diesem Thema. Jedes Jahr gibt es von allen Herstellern neue Produkte, ob dies ein Auto, ein Handy oder eine elektrische Zahnbürste ist, obwohl die alten Modele noch absolut in Ordnung sind. Das ganze System funktioniert nur, wenn jeder von uns so viel wie möglich konsumiert. So haben alle Arbeit und verdienen Geld, um noch mehr zu konsumieren. Verrückt.

Zum Song ALLES NEU

Es musste unbedingt digital klingen, denn das Digitale klingt nach Plastik. Die Endgeräte sind zum großen Teil aus Plastik: Spielkonsolen, Computer, Synthesizer, Handys, Tastaturen, Mäuse, Drucker, usw. Deshalb musste es nach Depeche Mode, Howard Jones und oder Erasure klingen. Ich mag den Sound von Violater  oder Dream into Action. Der Song beginnt düster und mürrisch, wird im Refrain beschwörend und freundlich. Etliche Synthesizer-Spuren mit drei verschiedenen Bässen wurden aufgenommen. Das Piano gibt dem Song etwas Sanftes, während das Schlagzeug alles vorantreibt. 

Und das Video von ALLES NEU?

Bei einem Text über den Konsum bietet es sich an, in die Konsumtempel zu gehen und dort Aufnahmen zu machen. Also haben wir genau das getan. Um den ganzen noch etwas von schnelllebig und hektisch zu geben, wurden die Aufnahmen mit Zeitraffer gemacht. Dann besuchten wir noch IKEA und machten famose Aufnahmen, wie die Menschen ihren Konsum bezahlen und mit dem Wagen die Kassen verlassen; diese Aufnahmen wurden ebenfalls im Zeitraffer aufgenommen.


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