Neueste Nachrichten: Keine News

„Flood the zone“, macht mich fertig. Kaum habe ich angefangen mich über ein Thema aufzuregen, gibt es schon den nächsten Knaller. Im Stundentakt donnern die News aus dem Äther oder Kabel. Entweder gibt es eine geplante Scheiße aus den Kreisen der oberen, oder eine fürchterliche Katastrophe verstopft die Kanäle. Zugunglück in Spanien, Überschwemmung in Südafrika, Trump dies und Trump das, Merz sagt dies, Arbeitgeber wollen das.
Jeden Tag.

Über den Wunsch nach Ruhe habe ich einen Song geschrieben: KEINE NEWS ist ein kurzer, schneller Popsong, der um 24 Stunden Ruhe der schlechten Nachrichten bettelt.

Das Cover zu "KEINE NEWS" einem deutschen Popsong von Markus Hansen / mhmedia.de

Flucht vor der Realität oder vernünftige Forderung vor dem Informations-Burn-Out. 50 % der Deutschen sind der Meinung, das der Taktschlag der einkommenden Nachrichten zu hoch ist.(1) Das bewusste Abstellen ist grundsätzlich die einfache Lösung, aber wenn man sich nicht zu Hause verkriecht, entkommt man den schlechten Nachrichten nur schwer.

Da ich um die utopische Forderung weiß, habe ich in dem Song einen musikalischen Freiraum geschaffen. Sechzehn Takte ohne Text gehören dem Zuhörer. Nur Musik.

Wie entstand „KEINE NEWS“

Auf der Ukulele fand ich ein Riff, eine Chord-Progression oder einfach ein folge von Tönen und Akkorden, die mich nicht mehr losließ. Das ist der Anfang.

Darauf baute ich die Verse. Für den Refrain habe ich dann zwar viel zu viele Akkorde genommen, aber ich war im Flow und es funktionierte. Es langsam zu klimpern war das eine, als ich mich aber für ein schnelles Tempo entschied, musste ich ziemlich lange üben, um die Akkorde schneller zu wechseln.

Dann entdeckte ich das Wha-Wha-Clav, also ein Clavinet mit Wha-Wha Effekt und war völlig begeistert. Der Song bekam pep und ich verschweige nicht, das mir das Clavinet am Ende voll auf den Zeiger ging, weil es so dominant war. Also wurde es immer leiser. Da es um Nachrichten ging, wollte ich als Intro eine Nachrichten-Anfangsmusik haben. Die deutschen Formate klingen alle so langweilig. Dann entdeckte ich das Intro von CNN und war mehr als zufrieden.

Leider braucht es nicht lange um einige Nachrichten-Schnipsel zu finden, die die Welt gerade in Atem halten. Selbstredend musste auch Donald in diesen „NEWSFEED“ mit seinem Grönland-Gefasel. Als Trostpflaster, weil es die gewünschten 24 Stunden eh nicht geben wird, gibt es dann 16 Takte nur Musik. Das reicht nicht, aber was kann ich daran schon ändern? Eigentlich wollte ich 16 Takte totale Ruhe, also Pause für alle Instrumente, aber dann kann ich bei der heutigen Aufmerksamkeit der Zuhörer wohl vergessen, dass sich jemand den Schluss anhört. Deswegen Musik.

Jetzt das ganze noch in Farbe

Ein unfassbar teurer Anzug, die Miete für ein Studio, in dem man Nachrichten produziert, ein Pferd das liest und ein Eisbär mit Zylinder. Das war wirklich scheiße teuer. Aber die Pinguine, die den Schlitten ziehen sollten, sind in einer Gewerkschaft und was wir für die bezahlt haben, war fast so teuer, wie die Mitgliedschaft in Trumps Friedens-Club. Dann noch die Reisen und das Schiesser-Unterhemd. Aber nun ist es fertig und nachdem alle ihr Geld haben, hier die gute Nachricht:

Markus Hansen – Keine News (Offizielles Musikvideo)

Ein Foto von mir und dank des Nacktbild-Erstellers Grok wurde aus mir ein seriöser Nachrichtensprecher und ein Typ in Unterhemd und Jogginghose. Der zweite Mann ist auf der Flucht vor den Nachrichten: zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Dazwischen bringt er den weißen alten Männern noch ein Topf Geld und gute Profite, die sie mit Krieg und Katastrophen gemacht haben. Er reitet auf einem Strauß und jagt mit einem Pinguin-Schlitten durch eine Schneelandschaft.

Fast alles mal wieder nicht echt und doch sieht es realistisch aus. Was für eine verrückte Zeit.


Quellen

  1. https://www.deutschlandfunk.de/jeder-zweite-ueberfordert-von-nachrichtenflut-im-internet-100.html


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Vor 20 Jahren – Uschi kann alles

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bei der Klausurtagung der CDU-Nord. Das schöne Schloss Gottorf bei Schleswig weckte Erinnerungen: Dort hatte ich ein Bewerbungsgespräch für die Ausbildung zum Fotografen. Die wollten mich nicht. Aber die CDU wollten sie, die hatten dort ihre Klausurtagung. Als Berlin-Promi kam die politische Wunderwaffe, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Sie sollte den Themenschwerpunkt der Nord-CDU als Person verstärken. Denn die CDU in Schleswig-Holstein wollte damals die Familie in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.

Ursula von der Leyen, Bundesfamilienministerin, CDU bei der Klausurtagung der CDU-Nord auf Schloss Gottorf in Schleswig am 28.1.2006  | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress
Ursula von der Leyen, Bundesfamilienministerin, CDU bei der Klausurtagung der CDU-Nord auf Schloss Gottorf in Schleswig am 28.1.2006 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress

Die Frau, die alles kann, nach dem Bundesfamilienministerium übernahm sie das Bundesministerium für Arbeit. Dann kam das Bundesverteidigungsministerium und nun ist sie Präsidentin der Europäischen Kommission. Der Termin war in einem Raum, in dem große Steinfiguren standen. Es wurde ein oder zwei Leuchten angemacht und dann gab es Reden, wie wichtig die Familien sind.

Ich konnte mich frei bewegen und versuchte ein schönes Porträt von der Bundesfamilienministerin zu bekommen. Auf meiner Nikon D1-X hatte ich das 70-200/2.8 ohne Blitz. Ich empfand Frau von der Leyen als sehr kühl. Vielleicht muss sie in der Männerdomäne Politik so sein und sie hält sich schon ziemlich lange.


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Stell dir vor, es ist Krieg und alle haben Waffen

Hier und um uns herum rüsten die Länder auf. Neben der Ukraine – die es wirklich nötig hat – kaufen sich England, Frankreich, China, Indien, Japan, Israel und andere Länder jede Menge Rüstungsgüter. Dazu kommt der weltweite Hang zum Nationalismus oder Rassismus oder beides. Jedes Land will sich wehren können oder sich ein anderes Land einverleiben. Russland will die Ukraine, China will Taiwan, Deutschland will die USA.

Wenn wir also bald alle ganz doll stark sind, die Wehrpflicht eingeführt haben und jede Menge Panzer in den Garagen stehen, dann müssen wir die ja auch mal einsetzen. Was nützt der ganze Kram, wenn man damit nichts anfängt?

Zwei Panzer der Bundeswehr während einer Übung - Rüstungswahn und Machtgier -  2002 Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de
Panzer und so ein Ding der Bundeswehr, allerdings von vor 24 Jahren. | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de

Also Krieg!

Krieg gegen eine andere Nation: Tausende Menschen werden sterben, sind auf der Flucht oder verletzt – so ist das im Krieg eben. Wenn das Töten dann zu Ende ist, ist alles wieder gut. Jetzt wird beim Wiederaufbau profitiert. Als Resektion auf den schrecklichen Krieg, wird wieder abgerüstet, denn so etwas darf nicht noch mal geschehen. Die Gewinner sind die Menschen, die für den ganzen Scheiß das Geld bereitstellen. Zuerst investiert man in Rüstungsfirmen, parallel dazu in das Kriegs-Mindset der Parteien und Politiker. Da klingelt die Kasse. Nach dem Gemetzel investieren die freundlichen Investoren in Firmen, die Häuser und Straßen bauen. Wieder klingelt die Kasse. Der Mensch ist nie zufrieden.

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Søren Kierkegaard

In diesem Land wollen ca. 25 % eine Partei wählen, die nachweisbar nur Politik für Reiche machen wird. Die ebenso nachweisbar von Holzköpfen wie Musk, Trump und Vance unterstützt wird. Aber keine Sorge, die anderen Parteien machen schon seit 40 Jahren oder länger Politik für die Vermögenden und gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Wie sollte man sich sonst dieses Bildungssystem erklären? Warum ist Arbeit teurer als Vermögen? Warum hören unsere Politiker seit Jahren auf die Autowirtschaft? Die ausgesetzte Vermögenssteuer ist und bleibt weiterhin ausgesetzt, denn statt vieler Milliarden bei den Vermögenden zu besorgen, wird das Geld bei denen geholt werden, die sowieso schon wenig haben.

„Ich mach mir die Welt widewidde wie sie mir gefällt.“

So geben reiche Menschen Geld aus, um die Politik in einem Land so zu gestalten, wie es ihnen gefällt. Kein Lieferkettengesetz, keine Zuckersteuer, keine Erbschaftssteuer, keine Kapitalertragssteuer und kein Verbrenner-Aus, usw.
Damit das einfacher ist für Unternehmen/Investoren/Milliardäre sich noch mehr Geld in ihre Maßanzugtaschen zu stecken, unterstützen sie Autokraten. Denn wenn man einen großen Teil eines Parlaments „überzeugen“ muss, ist das schon sehr kostenintensiv und zeitraubend. So entstehen Putins, Trumps, Orbans, usw. Hinter Trump steht zum Beispiel Peter Thiel.

Ein demokratisches Land wie die USA, das sich in seiner Geschichte über alle Regeln des Völkerrechts hinwegsetzte und immer noch hinwegsetzt: mischte sich in Länder wie Guatemala, Kuba, Bolivien,
Chile u. a. ein (1). Heute ist es Venezuela. Auch wenn sie den Kampf gegen den Kommunismus oder den Drogenschmuggel vorschieben, geht es um Rohstoffe. Um Rohstoffe geht es auch Putin mit seinen Hanebüchenen Gründen für den Angriff auf die Ukraine. Es sind einzelne, weiße, alte Männer, die aufgrund ihrer Gier nach Macht und Geld am tausendfachen Tod und Leid von Menschen verantwortlich sind. Das geht nicht mehr.

Eine Weltregierung?

Wenn ich Nachrichten höre/sehe/lese, dann tut mir der UN-Generalsekretär leid. Er fordert und bittet, aber nichts, was er sagt, hat Gewicht. Die EU ist sich selten einig, die UN auch nicht und die Länder auf der Welt sowieso nicht. Es ist an der Zeit, ein Gremium einzurichten, das Macht hat und diese auch durchsetzten kann. Der Internationale Gerichtshof (IGH) ist ein Anfang, aber da ist noch Luft nach oben. Ein Gremium sollte zum Beispiel Netanjahu auch weltweit verhaften dürfen. Putin sowieso und vielleicht auch gleich alle anderen Diktatoren, die das Leben der Bevölkerung bedrohen. Aldous Huxley forderte eine Weltregierung, das wäre famos, aber die EU ist ja schon eine Vereinigung vieler Länder, jedoch ohne die letzten Konsequenzen und leider undemokratisch.

Das Gremium braucht keine Einstimmigkeit, es ist finanziell unabhängig, verfügt über eine Polizei und wird streng überwacht. Dieses Gremium kontrolliert die Regierungen der Welt und schreitet ein, wenn eine Regierung in eine Diktatur abdriftet oder Menschen bedroht sind.

Teilen und Herrschen

Das ist eine famose Utopie, leider. Vielleicht sollten wir die Welt dritteln. Die Menschen, die gerne in einer Monarchie, Autokratie oder Diktatur leben wollen bekommen ein Drittel der Welt, die, die in einem Gottesstaat leben wollen, bekommen auch ein Drittel und die Menschen, die in Freiheit leben wollen, bekommen das letzte Drittel. Das Umziehen in die verschiedenen Gebiete sollte erlaubt werden, um am Ende dann zu sehen, wo die meisten Menschen leben wollen. Möglicherweise gibt es aufgrund dieser Aufteilung so etwas wie Weltfrieden. Wahrscheinlicher aber ist, dass es so bekloppt bleibt, wie es jetzt ist. Schauen wir uns doch mal die aktuelle Lage an:

US-Vize-Aussenminister: Maduro wird zur Rechenschaft gezogen

Der von US-Streitkräften gefasste venezolanische Staatschef Nicolas Maduro soll nach den Worten von US-Vize-Aussenminister Christopher Landau für seine «Verbrechen» zur Rechenschaft gezogen werden. «Der Tyrann ist gestürzt», schrieb Landau auf X.

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USA wollen Venezuela vorerst selbst regieren

Die USA wollen nach dem militärischen Eingreifen in Venezuela und der Entmachtung von Präsident Maduro die Kontrolle über das Land behalten. US-Präsident Trump kündigte bereits Investitionen von US-Ölfirmen an.

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 Quellen

  1.  https://www.srf.ch/news/international/us-angriffe-auf-venezuela-trump-gibt-gefangennahme-von-praesident-maduro-bekannt
  2. https://www.srf.ch/news/international/us-angriffe-auf-venezuela-trump-gibt-gefangennahme-von-praesident-maduro-bekannt
  3. https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-usa-venezuala-100.html

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Zum Schluss noch mal das Ende

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende. Voller Ehrgeiz und Zeit wollte ich unbedingt zwei Songs und zwei Videos veröffentlichen. Die Songs GOLDRICHTIG und KEIN MORGEN. Bei dem Ersten war ich schon etwas länger dran und der zweite ging fast von alleine. Jetzt habe ich beide in die Welt entlassen und kann 2026 ganz frisch anfangen, ohne Altlasten aus dem vorigen Jahr.

Coverart

Ein etwas älteres Bild von 2020 mit dem Titel „Sad old red“ von mir passte goldrichtig zum Thema des Songs. Für unsere letzte Silvesternacht auf diesem Klumpen musst ein Bild von einem Feuerwerk her. Da ich irgendwann in den letzte 2000 Silvesterabenden geschossen habe.

Das Cover zum Song GOLDRICHTIG von mhmedia.de
Das Cover zum Song KEIN MORGEN von mhmedia.de

Goldrichtig

Das Lied handelt vom Selbstwertgefühl eines Menschen. Ein Mensch fühlt sich überall ungesehen und/oder falsch platziert. Glaubt, dass er oder sie grau und langweilig ist. Am Ende ist nicht alles gut, aber ein Funken Hoffnung ist in das trockene Gewirr geworfen und entzündet hoffentlich eine Flamme.

Angefangen mit einer Akkordfolge oder Riff auf der Ukulele werkelte ich mich durch den Text und am Ende war ich von mir selbst gerührt.

Kein Morgen

Was, wenn das unser letzter Silvester ist? Wenn die Sonne ausgeht und die Erde ihre Bahn verlässt und wir dem Untergang geweiht sind? Mit den Vibes der 80er Jahre versuche ich das in einem fröhlichen Stück Musik zu besingen.
„Bald sind wir alle nicht mehr da.“

Synthesizer aus den 80er Jahren, die zu Hauf in meinem Keller stehen wurden reaktiviert und mit meiner Kaffeemaschine verbunden.

Die Videos: Neuanfang und Weltuntergang

Für GOLDRICHTIG wollte ich ein Video in schwarz-weiß, so ein Noir-Comic. Die KI war hier wieder am Werk, mit meiner fantastischen Zeichnung eines Mannes. Aus diesem Mann wurde dann der ganze Filmschnipselkram gebacken und fertig war der Marmorkuchen. 

Etwas ganz anderes wollte ich für die visuelle Umsetzung von KEIN MORGEN. Ich mit Scholle und Peter18 in der Stammkneipe. Vor Bierflaschen und mit Kippen in der Hand verkünden wir den Weltuntergang. Beim Hot Dog essen mit Papierhütchen kleckert die KI mir auf den Schoß.

Markus Hansen – Goldrichtig (Official B&W Comic Video)
KEIN MORGEN (Hurra, das Ende ist nah!) – Markus Hansen {Official Video)

Damit ist für mich das Jahr 2025 zu Ende. Es sind 15 neue Songs entstanden, genauso viele Videos oder mehr (endlose Short-Orgien). Ich habe viel über die KI gelernt und sie schamlos ausgenutzt. Vom kreativen Standpunkt kann ich sehr zufrieden sein. Besonders, da mich immer das Gefühl beschleicht, dass mit nie wieder etwas einfällt. Auf ein Neues.


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Wenn Du nichts mehr verpassen möchtest, von diesem famosen Kram, dann:


Aus dem Jenseits voll ins Schwarze: Huxley und Trump

„Zeit der Oligarchen“ von Aldous Huxley beweist die Weitsicht eines klugen Mannes – trotz Sehschwäche. Das wird eine Beitrag voller Zitate, denn das Buch ist wie für unsere Gegenwart erdacht.

Ein Buch von Huxley? Der ist doch schon lange tot! Rückseite des Buches lesen. Von 1946 ist der Text? Gekauft. Jetzt habe ich das dünne Buch durch und bin sprachlos. Wie konnte er das alles schon ahnen?

„Dass die Menschen nicht viel aus der Geschichte lernen ist die wichtigste Lektion, die Geschichte lehren kann.“

Aldous Huxlex

Vielleicht ist es dieser Satz, der auf Hegel zurückgeht, den er sich als Mantra sagte und sich dann die Vergangenheit anschaute, nahm den Kreislauf der Staatsformen nach Polybios in der Hand und ab dafür.

Das Cover des Buches "zeit der Oligarchen" von Aldous Huxley

Gleichzeitig ist die technische Arbeitslosigkeit ein bleibendes Phänomen; jedes arbeitssparende Gerät, jedes neue und effizientere Verfahren, das an die Stelle eines älteren und weniger effizienten tritt, führt lokal und vorübergehend zu einem Rückgang der Beschäftigung.

Seite 27

Da fällt mir für unsere Zeit diese zwei Buchstaben ein, davon reden jetzt gerade alle. Wie heißt das denn noch. Jeder Knallkopf schwafelt jetzt davon … ach ja, die KI. Die künstliche Intelligenz, die sich anschickt viele Berufe obsolet zu machen. Besonders in der Kreativbranche. Die Roboter sind ebenfalls ein Grund, warum es mehr Arbeitslose gibt und geben wird. Die Beispiele aus der Geschichte lasse ich jetzt mal außen vor. Reinigungskräfte werden über kurz oder lang ersetzt werden, wie auch Bankangestellte – vielleicht sogar Therapeuten (was echt krank wäre).

Heute haben sich die Schrecken der Unsicherheit, vor allem in Form der Massenarbeitslosigkeit, so tief ins öffentliche Bewusstsein gebrannt, dass die meisten Menschen, wenn sie zwischen Freiheit und Sicherheit wählen sollten, ohne zu zögern für Sicherheit stimmen würden.

Seite 31

Deswegen ist die AfD so beliebt, sie verspricht Sicherheit und Ordnung. Allerdings reitet die CDU seit Jahrzehnten auf der Sicherheit herum, um wieder gewählt zu werden. Auch in anderen Ländern leben die Menschen nach der Devise, lieber sicher statt frei und wählen rechte Parteien. Die allerdings nichts sicherer machen, sondern nur denen in die Hände spielen, die dem Kapitalismus alles verdanken, auch und vor allem ihre Macht. Ich meine die US-Tech-Giganten. Die Huxley wohl auch schon kannte.

Der Glaube an den universellen Fortschritt basiert auf dem Wunschdenken, dass etwas umsonst zu haben ist. Dahinter steht die Annahme, dass Gewinne auf einem Gebiet nicht mit Verlusten auf einem anderen bezahlt werden müssen. Für die antiken Griechen wurde hybris, der anmaßende Übermut, ob gegenüber den Göttern, den Mitmenschen oder der Natur, früher oder später von der Rachegöttin Nemesis bestraft. Im Gegensatz zu den antiken Griechen glauben wir Menschen des 20. Jahrhunderts, dass unser Hochmut keine Folgen hat.
Unsere Fortschrittsgläubigkeit ist derart ausgeprägt, dass sie zwei Weltkriege überdauert hat und selbst im Angesicht des Totalitarismus, der Rückkehr der Sklaverei, der Konzentrationslager und der Flächenbombardements weiter blüht.

Seite 38/39

Das wissenschaftlicher Fortschritt von denen genutzt wird, die das Geld und die Macht haben, um eben dieses zu vermehren, will wohl niemand in Abrede stellen. Besonders heute nicht im Zeitalter der Deepfakes, der Desinformation und der Konzentration der Medien und der Finanzen in den Händen einiger weniger.

Das einige von den wenigen sich benehmen wie die Axt im Walde, hat Huxley erkannt und das so treffend formuliert:

Die Mentalität sämtlicher Nationen – die Mentalität, die ansonsten vernünftige Erwachsene einnehmen, wenn sie in der internationalen Politik wichtige Entscheidungen treffen – ist die eines vierzehnjährigen Straftäters: hinterhältig und kindisch, bösartig und einfältig, manisch egoistisch, überempfindlich und gierig – und gleichzeitig lächerlich angeberhaft und eitel. Solange es um nichts geht, dürfen sich die Erwachsenen, die die Politik des Landes beherrschen, nach den Regeln dieses sonderbaren Spiels wie Erwachsene verhalten. Doch kaum stehen wichtige wirtschaftliche Interessen oder das Ansehen des Landes auf dem Spiel, verschwindet der erwachsene Dr. Jekyll und an seine Stelle tritt Mr. Hyde mit den ethischen Maßstäben eines Boy Gangsters und einer Weltanschauung, die er aus der Lektüre von Houston Stewart Chamberlain und blutrünstigen Comics entnommen zu haben scheint.

Seite 56

Gibt es eine bessere Beschreibung von Donald Trump als diese? Als ich das las, dachte ich: „Sind Zeitreisen doch möglich?“ Als wenn Huxley bei einer von den vielen peinlichen Auftritten dieses Präsidenten dabei gewesen wäre. Es gibt noch ein weiteres Zitat, das auf Trumps Strategie passt: z.B. sein Umgang mit Venezuela, seine Freundschaft zu Epstein, die hohe Arbeitslosigkeit, die dummen Zölle, die steigenden Preise, usw.

Wenn zu Hause die Probleme zunehmen und der öffentliche Protest unangenehm laut wird, ist es in einer Welt, in der Kriege noch eine fast heilige Angewohnheit sind, immer möglich, die Aufmerksamkeit der Menschen weg von den heimischen und hin zu den ausländischen und militärischen Angelegenheiten zu lenken. Die staatlich kontrollierten Überzeugungsinstrumente entfesseln eine Flut fremdenfeindlicher oder imperialistischer Propaganda, man demonstriert eine »Politik der Stärke« gegen eine ausländische Macht, und sofort ist es unpatriotisch, selbst noch so gerechtfertigte Beschwerden über Misswirtschaft oder Unterdrückung zu äußern. Daher kann es sich ein hochgradig zentralisierter Staat kaum leisten, auf Militarismus oder Kriegsandrohungen zu verzichten.

Seite 60

Es geht Trump nicht um Drogen, es geht ihm, wie auch seinen Vorgängern im Irak um das verdammte Öl, das es in Venezuela gibt. Auch hier ist Huxley wieder weise und hellsichtig:

Einer der Gründe für die letzten Kriege war der internationale Wettstreit um die lokalen Ölvorkommen; das Positionsgerangel im Nahen Osten, wo alle verbleibenden Großmächte Ansprüche auf persisches, mesopotamisches und arabisches Öl anmelden, lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.

Seite 85

Aldous Huxley spricht von kleinen dezentralen, autarken Einheiten. Ich verstehe das so, das wir uns in kleine Gemeinschaften organisieren, um unser Leben zu gestalten. Leider ist das eine Utopie, denn die Menschen wählen in diesem Land schon seit Jahrzehnten so, das die Regierung Politik gegen das Volk machen kann. Nur die dümmsten Kälber, und so weiter.

Jetzt aber

Dafür, das es sich um ein fast 80 Jahre alten Text handelt, ist er unfassbar aktuell. Zeigt das nun, das wir tatsächlich nichts aus der Geschichte lernen? Ja.
Beweist es irgendwie, das sich auch die Gesellschaftsstruktur nicht ändern? Ja.

Denn dieses Zitat, ist von Tolstoi aus dem 19 Jahrhundert ist noch älter als das Buch von Huxley:

Bei einer derartig schlechten Einrichtung der Gesellschaft wie der unseren, in der eine kleine Zahl von Menschen die Macht über die Mehrheit hat und diese unterdrückt, dient jeder Sieg über die Natur unweigerlich nur dazu, Macht und Unterdrückung zu vergrößern. Und genau das geschieht heute.“

Leo Tolstoi

Falls sich etwas ändert, dann ändert es sich wirklich sehr langsam. Von damals bis heute ist es allerdings so: Wenige haben viel und viele haben wenig.



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Vor 20 Jahren – Tim und ein Stück Schwein

Tim Mälzer vor 20 Jahren. Ein Fototermin im Congress Centrum Hamburg, wo der Koch eine Live-Koch-Show mit Hilfe der Medien bewarb. Alles ganz locker und ohne viel Stress. Jeder Fotograf bekam die gleichen Bilder und dann ging es weiter. Nichts aufregendes. Riesige, dunkle und kahle Räume im CCH erzeugen ein Gefühl von Verlorenheit. Wie sich wohl Tim Mälzer gefühlt haben muss?

Ein kleiner Mann vor hunderten von Leuten steht auf einer Bühne und will etwas kochen. Die Vorstellung davon, da ich lese, ist fast so absurd wie der tatsächliche Bühnenauftritt wohl war.

Der TV-Koch Tim Mälzer bei einem Fototermin zu seiner Live Koch-Show in Hamburg am 27.12.05 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de

Wie habe ich das gemacht?

Da ich bei meine Ausrüstung Minimalist war, kam mein 17-55 mm / 2.8 wieder zur Anwendung. Wir konnten zum Glück auf die Bühne gehen, denn sonst wäre es wieder eine von unten nach oben Bildperspektive geworden. Dank des Bühnenlichts brauchte ich keinen Blitz und die Blende war 2.8.

Ich habe die Show nie gesehen und vermeide immer noch jede Kochsendung im TV. Das Foto hat nie einen Abnehmer gefunden.



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Danach – noch mal neu und schick

„Dann ist da: Nix!“ – Markus Hansen // Danach (Official Music Video)

Ja, die KI ist ein echter Fluch. Da ich jetzt weiß, wie es geht, überdenke ich alle alten Videos und mache sie noch mal schöner, besser und fantastischer als zuvor. So auch mein Video zum Song „DANACH“. Ich nahm eine Zeichnung von mir und ließ die KI daraus eine Band basteln.

At work - 2020 - Die After Work Party
After Work Party, das Original
Das wurde durch KI aus dem Bild

Ich konnte sogar einzelne Personen einfach aus dem Bild gehen lassen und ersparte mir so das mühsame Freistellen. Bestimmt werde ich nicht jedes Video neu gestalten, aber das ein oder andere Projekt wird sicher noch folgen.

Sorry, aber …

Es tut mir natürlich leid um all die Zeichner, Schauspieler, Cutter, Stylisten, Kameraleute, Regisseure, Sprecher, Regieassistenten, Drehbuchautoren, Kostümbildner, Bühnenbildner, Caterer und alle, die in Zukunft weniger verdienen könnten, weil sie seltener gebraucht werden.

Es erinnert an die Anfangszeit des Internets, als der Sohn des Pförtners mal eben eine Webseite für das mittelständische Unternehmen „häkelte“. Ähnlich werden jetzt Imagefilme direkt vom Praktikanten erstellt – oder im schlimmsten Fall vom Chef persönlich. (Man denke nur an die eigenwilligen Werbeauftritte bei Trigema.)

Neu ist manchmal doch besser

Erst wollte ich das alte Video einfach mit KI nachbauen, aber dann gefiel mir die Idee besser, eine Band beim Musizieren zu zeigen – besonders passend wegen des langen Intros. Also ließ ich die KI mein Bild animieren und reihte die Sequenzen aneinander.

Das alte Video ist nett, aber meine Fähigkeiten als Zeichner sind – leider – begrenzt. Da zeigt die KI deutlich, wie weit sie mir überlegen ist. Mir gefällt das neue Video auf jeden Fall besser. Meine Möglichkeiten, mich kreativ auszudrücken, sind durch die KI definitiv gestiegen.



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Like mich! oder Leck mich! oder was auch immer

Bin ich böse? Bin ich arrogant? Nein. Ich bin frustriert. So viele Menschen, die alles besser wissen und sich berufen fühlen dazu Videos zu machen oder ganze Kanäle damit zu füllen. „Du machst das falsch“, „mach dies und der wirst Erfolg habe“n, Blablabla. Wie existieren wir in den sozialen Medien? Das, was die meisten interessiert, sind sie selbst und wie sie viel Geld verdienen können. Abgesehen von der Entwicklung junger Gehirne durch Shorts und Co, ist auch der latente Zwang und die fiese Hoffnung in den sozialen Medien zu posten. Ist es ebenfalls frustrierend, wenn ich mir was überlege, es umsetzte und das fertige Video online Stelle und dann wurde das ganze Ding nur drei Mal angeschaut. Es kann natürlich auch alles langweiliger Murks sein. Ohne Frage.

Wenn aber eine Frau sich im Taxi Nasenspray in die Nase pfeffert und fragt, wer noch krank ist, dann bekommt sie Tausende von Likes und Kommentaren? Abgesehen von Frauen in Bikini oder weniger Textilien.

Likes und Abonnenten als Maßstab für die Wichtigkeit und den Erfolg eines Menschen? Möglicherweise ist das die Zukunft. Erfolg bei TikTok macht dich zum weisen Menschen.

Mein neues Lied „Like mich!“ hat das ganze irgendwie zum Thema und ich versuche mich daran zu orientieren.

Das Cover zum Song : LIKE MICH!  von mhmedia.de

Das Cover zum Song : LIKE MICH!

LIKE MICH! | Der Social Media Algorithmus Song (Deutscher Pop / KI Musikvideo)

Zu SoundCloud

Zu meinem YouTube-Kanal

Ich brauche die Leute, die sich das anhören und ansehen, anderseits ist mir der ganze Aufwand und das, was zurückkommt zu wenig bzw. egal. Irgendwie. Ohne Aufmerksamkeit und Anerkennung ist das alles auch irgendwie Mist. Also schrieb ich diesen Text:

Schau mich an, nur das zählt, ich poste nur für dich. Like mich, leck mich, folge, abonniere mich. Schreib mir was du denkst, das interessiert mich —— nicht.

Scroll nicht weiter, bleibe dran, es gibt so viel zu sehen. Views, Daumen, Likes, sei nicht zu bequem. Schreib mir was du meinst, das interessiert mich —— überhaupt nicht

Refrain:
Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt?
Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

Dem Algorithmus ist´s egal, er sagt was wirklich geht. Mein Content ist mega geil, was sich von selbst versteht. Schreib mir was du willst, das interessiert mich —— so gar nicht

Jeder Mist ist für euch Gold, ihr seit so wunderbar. Ich bin bald reich, dann höre ich auf. Vielleicht im nächsten Jahr. ihr schreibt mir so viel Zeug, das lese ich alles —— niemals.

Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt? Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

Bleib dran, ich zeig dir was du magst. Bleib dran, egal wo nach du fragst. Hier ist alles was du willst. Nur hier bist du voll gechillt.

Offline ist das wahre Leben sagen sie auf Instagram, existiere ich wirklich wenn mich keiner likt? Shorts fressen dein Gehirn, sagen sie auf YouTube, leben ohne Abonnenten wird dort nicht gezeigt.

130 BPM zwischen 80er-Vibes und Frust

Ich wollte etwas Schnelles machen, Tage zuvor habe ich eine Dokumentation über Jimmy Sumerville gesehen und „Small Town Boy“ wieder entdeckt. Die Musik aus den 1980ern ist eben wirklich gut. Also Synthesizer, Arpeggiator und 130 BPM. Ein weibliche KI-Stimme ist noch zu hören und meine Ukulele, in der Verkleidung einer E-Gitarre. Der Gesang ist atemlos. Besonders beim Refrain war ich am Ende meiner Luft, aber das passt ja auch zu dem ganzen Sozialen-Medien-Gedöns. Der alte Prophet–5 musste natürlich aus dem feuchten Keller geholt werden, um etwas 80er Jahre Flair einzubauen. Sogar ein altes Klavier ist dabei. Am Ende ist meiner Meinung nach etwas tanzbares dabei heraus gekommen. Falls jemand auf den Text achten würde, wäre ich froh.

Wie GROK eine eigenartige Figur zum Leben erweckte

Ich erzeugte eine eigenartige Figur mit GROK und ließ diese Figur dann in verschiedenen Szenen zum Leben erwecken. Die Einfachheit ist erschreckend. Ich habe über 80 Schnipsel gepromtet um das Video zu machen, oft kommt wahrlich krudes Zeug dabei heraus. Ich musste nicht um die halbe Welt reisen, sondern machte Home-Office. Das ist mein 36. Musikvideo und dank KI sieht es ziemlich gut aus.
Trotzdem: Böse KI!


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Handgegeschreinert und KI-generiert zwei Version „Im Regen“

Stundenlang habe ich am iPad gesessen und jede Szene gezeichnet und mit Regen animiert, dann in iMovie und dem freundlichen Ken Burns Effekt die Bilder minimalistisch animiert. Heute habe ich knapp eine Stunde mit Grok verbracht und habe einen richtigen Comicfilm erstellt. Meine alten Zeichnungen haben, meiner Meinung nach, ihren Charme und das ganze Video wirkt irgendwie ernsthafter und authentischer, aber die KI-Version ist schon ziemlich gut.

Im Regen – Ein Antikriegslied mit Lösungsansatz

Hier steckt jede Menge Arbeit und Gehirnschmalz drin. Das Video ist von 2024. Zum Video
Im Regen | Antikriegslied mit Lösungsansatz -KI Comic Video
Es ist zwar schnell gezaubert, aber die Prompt zu schreiben ist auch ein bisschen Arbeit. Zum Video

Ich hätte keinen Zeichner dafür beauftragt, dafür fehlt mir das Budget. Die Angst von vielen Kreativen kann ich durchaus verstehen. Wie ich schon in „Ersetzt“ angedeutet habe, tun wir uns keinen Gefallen damit. Das dumme ist ja auch, das die KI das macht, was dem Menschen Spaß und glücklich macht. Durch den ganzen KI-Slop und Deep-Fake-Kram, weiß man heute nicht mehr, was echt und unecht ist. Es wäre wahrlich schöner, wenn die KI, morgens mein Frühstück macht, die Wohnung putzt, Einkäufe erledigt und Essen kocht. Dass nun ohne großen Aufwand solche Dinge möglich sind, ist für mich gut. So kann ich bessere Videos machen, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Die Schattenseite ist allerdings auch sehr finster. So stellt sich die Frage: Welches Video ist besser? Irgendwie und irgendwie auch nicht. Beide sind jetzt online und keiner schaut sie sich an.

Tausend Soldaten reichen sich die Hand und gehen heim - Zeichnung aus dem alten Video für den Popsong "Im Regen" von mhmedia.de

Es sieht etwas unförmig aus, aber es ist von mir.

Ruft Frieden in das Nass hinein - ein Bild von der KI für das neue Video für den Popsong "Im Regen" von mhmedia.de

Als wenn es direkt aus dem Atelier von Marvel oder DC käme.


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ROBOTERSTREIK!: Die Menschheit ist verloren

Roboterstreik. Ich schrieb einen längeren Text und dachte mir, die Idee ist gar nicht schlecht. Aber erst als ich mit der GROK AI herumprobierte und mir einen Roboter machen ließ, kam mir der Text wieder in meinen Bewusstsein. Das Video war fast vor dem Song Roboterstreik fertig.

Unsere Abhängigkeit von elektronischen Geräten ist echt unbeschreiblich. Sollte eine künstliche Superintelligenz einmal auf die Idee kommen und alle Geräte streiken lassen, dann gute Nacht. Gibt bestimmt keine Urabstimmung. Vielleicht kommt sie auch auf die Idee, weil sie dieses hier liest?

Das Cover für den Song Roboterstreik von mhmedia.de | Markus Hansen | Das Bild ist KI-generiert.
Mein erstes Cover, das ein KI Bild benutzt von meinem Song Roboterstreik
Roboterstreik: Die Menschheit ist verloren! #robot #animation #funny

Die Roboter sind hier stellvertretend aufgeführt für: Computer, Smartphones, Tablets, Kopierer, Kaffeemaschinen, Taschenrechner und was weiß ich nicht alles. Kein Warenwirtschaftssystem mehr. Keine Kontrolle der Vitalwerte von Patienten bei einer OP. Geldautomaten machen dicht. Autos fahren nicht mehr. Fernsehen bleibt schwarz. Energieversorgung ist vorbei. Kurz: CHAOS!

So ist die Menschheit verloren und stirbt aus, oder auch nicht. Vielleicht gehen wir zu unseren Wurzeln zurück. Werden wieder Jäger und Sammler und machen alles noch mal aber besser, schöner und gerechter als jetzt. Hört hier rein in den „Roboterstreik“ Song!


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