Miniserie: Krieg

Für die meisten Menschen, oder für viele, ist der Krieg meistens woanders und weit weg. Ich gehöre zu der Generation, die noch keinen Krieg am eigenen Leib miterlebt habe. Zum Glück und ich hoffe, das bleibt auch so. Für mich und für viele andere auch ist das Geschehen weit entfernt, betrifft immer die anderen und ist abstrakt. Über dieses Thema habe ich Bücher gelesen, zum Beispiel „Im Westen nichts Neues“ und „Durchbruch bei Stalingrad“ und Filme gesehen, aber das ist bei weitem nicht das Gleiche.

Hier sind nun vier kleine Blätter aus der Miniserie Krieg mit den Titeln: Feuer, Front, Soldat im Regen und Unterstand, die sich mit dem für mich abstrakten Thema Krieg beschäftigen. Ich wünsche mir, dass alle Kriege so schnell wie möglich beendet werden. Menschen wie Putin, die tausende Opfer zu verantworten haben vor Gericht gestellt werden und das die folgende Maxime für immer gilt: nie wieder Krieg.


Oben KRIEG – Feuer, Front
Unten: Soldat im Regen und Unterstand
17×24 cm | Acryl auf Papier | 2/2024


Krieg ist abstrakt

Der Krieg ist so alt wie die Menschheit und das ist genauso traurig wie es sich liest. Denn ob es um Land oder um Religion geht, kein Mensch sollte für solche Gründe sein Leben lassen müssen. In dem Buch „Im Grunde gut“ von Rutger Bregman schreibt er, dass Menschen gar nicht so gerne auf andere Menschen schießen würden, sie würden zu hoch zielen oder gar nicht erst abdrücken. Das sei auch der Grund für die Entwicklung von Waffen, die aus großer Entfernung töten könnten. Heute haben wir mit den unbemannten Drohnen das absolute Mordinstrument vor uns. Wie bei einem Computerspiel sitzt irgendwo in irgendeinem Hinterzimmer ein Mensch und tötet Menschen ohne jeglichen Kontakt zum eigentlichen Geschehen. Besser geht es gar nicht. Ein Trauerspiel und absolut abstrakt. Deshalb glaube ich auch, dass dieses Thema mit abstrakten Bildern am treffendsten beschrieben wird.


Weitere Bilder gibt es auf der Malerei-Seite und wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das hier tun. Viel Spaß.

Vor 20 Jahren – Demonstration gegen einen möglichen Irak-Krieg

Am 26. oktober 2002 demonstrierten einige hundert Menschen in Hamburg gegen einen drohenden Krieg im Irak. | Foto:Markus Hansen | Vertrieb: actionpress

Bei der Demonstration gegen einen mögliche Irak-Krieg waren mehrere hundert Menschen bei strömenden Regen durch die Innenstadt marschiert und versammelten sich auf dem Gänsemarkt zu einer Abschlusskundgebung. Ich war ohne Schirm unterwegs und meine Domke-Tasche war nicht unbedingt wasserdicht. Trotz des Regens blieb meine Ausrüstung fast trocken und ich bekam genug Bilder. Leider wurde, glaube ich, keines Veröffentlicht. Den Krieg gegen den Irak gab es leider trotzdem.

Der Irakkrieg oder Dritte Golfkrieg (auch Zweiter Irakkrieg) war eine Militäroperation der USAGroßbritanniens und einer „Koalition der Willigen“ im Irak. Er begann am 20. März 2003 und führte zur Eroberung der Hauptstadt und zum Sturz des damaligen irakischen Diktators Saddam Hussein. Am 1. Mai 2003 erklärte US-Präsident George W. Bush den Krieg für siegreich beendet. 1

Die Welt ist immer noch ein Kriegsschauplatz und es ist traurig genug, das kein Ende abzusehen ist.


  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg

Weitere Bilder gibt es auf der Fotoseite. Wer mit mir Kontakt aufnehmen möchte kann das hier erledigen.

Musikvideo | Teilen oder Herrschen

Teilen oder Herrschen von mhmedia.de stellt die Frage, wie wir in der unbestimmten Zukunft zusammen leben wollen.

Das Cover für das Video TEILEN ODER HERRSCHEN

Vollgefressen und abgestumpft sitzen wir in unserer Festung Europa. Das Menschen verhungern, ertrinken oder sterben ist uns nur ein paar Zeilen als Nachricht wert und dann schweift die Aufmerksamkeit zu anderen unwichtigen Themen. Ob wir teilen oder herrschen ist wohl schon entschieden, entschieden von Bürokraten, denen jede Zahl näher zu sein scheint als ein Mensch. So ist auch das Ertrinken zwischen Afrika und Griechenland nur ein Teil des Planes, die Menschen abzuschrecken. Bleibt in eurem Land, hier bei uns seit ihr nicht willkommen. Grauenhaft.


Teilen oder Herrschen

WIr sind satt und bleiben abgelenkt
Sonntags gibts manchmal die BIld geschenkt
Die Schere spreizt ihre  langen Beine 
auf der falschen Seite ist man nie alleine

Wir sind stumm und müssten eigentlich schreien
so kann es ganz  bestrimm nicht richtig sein
Menschen sterben und wir sagen kein Wort
schalten weiter zu Tratsch oder Sport

Wo geh´s hin, wenn es weiter geht?
wie leben wir, wenn nichts mehr steht?
Teilen oder herschen wir 
Bauen wir Zäune oder leben alle hier

Wir sind abgestumpft alles ist egal
sterben und leiden ist weit weg und national
Auch der höchtse Zaun wird irgendwann fallen
denn das Elend kann seine Kräfte ballen

Wie lange soll das noch so weiter gehen?
die zeit ist reif für einander einzustehen
Wenn jeder etwas gibt ist für alle was da
wann wird das auch dem (dümmsten) letzten klar?

Wo geh´s hin, wenn es weiter geht?
wie leben wir, wenn nichts mehr steht?
Teilen oder herschen wir 
Bauen wir Zäune oder leben alle hier

Wo geh´s hin, wenn es weiter geht?
wie leben wir, wenn nichts mehr steht?
Teilen oder herschen wir 
Bauen wir Zäune oder leben alle hier

Text/Musik: © Markus Hansen 2022


Weitere Musik gibt es auf der Musikseite, wer mir etwas mitteilen möchte, kann das hier machen. Vielen Dank.

Die Hoffenden

Die Hoffenden - Acryl auf Papier
Die Hoffenden – Acryl und Gouache auf Papier – 19×24 cm – 10/2021

Die Hoffenden, sie stehe da und hoffen auf besseres Wetter, etwas zu Essen, eine warme Decke, Frieden, Vernunft oder auf Liebe. Gemeinsam stehen die Hoffenden zusammen gedrängt und schauen uns an. Sollen wir ihnen Hoffnung geben? Ausgerechnet wir, die wir doch selber hoffen, dass das Wetter morgen gut ist, das die Milch nicht schlecht ist oder das wir gesund bleiben.


Weitere Bilder gibt es auf der Malerei-Seite und wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das hier tun. Viel Spaß.