AUF DEM BALKON das Musikvideo ist fertig und kann betrachtet, gelikt, kommentiert und weitergeleitet werden. Zum Ruhme des KI-Charakters Yosarrien. Was musste ich mir wieder für einen Schwachsinn von der KI präsentieren lassen, bis es endlich einigermaßen so aussah, wie ich es wollte. Aber nun ist all der Ärger vergessen. Das Video bei YouTube und Millionen von Menschen werden es sehen. Die Musik ist Human Made aber das Video wurde nach meinen Vorgaben von der KI realisiert.
Ein Bild an die Außenwand der ISS genagelt – natürlich ganz spontan
Mit einer peinlichen Keytar auf dem Markt mit vielen gutgebauten Menschen.
Auf dem Balkon – Markus Hansen (Offizielles Musikvideo) – Deutschpop
Ein kleine Reise
So reisten wir also durch meine Gehirnwindungen und prompteten alles in ein Textfeld. Einen Nagel von Außen in die ISS zu schlagen, um ein Porträt von Yosarrien aufzuhängen oder mit dem Bobbycar im Weltraum herumzufahren. Unfassbar, oder? Hat man so etwas schon gesehen? Was fällt den wohl noch ein?
Visuell habe ich mich am Text orientiert, was ja auch Sinn ergibt. Aber zwischen dem Text, was sollte ich da zeigen? Es gibt viele instrumentale Passagen und so gab es denn Szenen von einem Synthesizer spielenden Protagonisten vor einem Raststätten-Klo, in einer Wüste und in einem Löwengehege. Es besteht die Möglichkeit, das ich mir die durchaus ernste Frage mit diesen etwas surrealen Bildern zerschieße, aber das ist mir wurst.
Bevor ich ins Bett gehe – meistens im Sommer – gehe ich noch mal hinaus auf den Balkon und genieße die warme Sommerluft und schaue in den Himmel. Dabei überkommt mich dieses merkwürdige Gefühl, einerseits erkennen und realisieren und andererseits absolut unwissend und klein zu sein. AUF DEM BALKON ist ein Song, der direkt ein Gefühl widerspiegelt. Das Gleiche passiert mir, wenn ich in aller Herrgottsfrühe im Winter, im Dunkeln mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und kein Mensch zu sehen ist.
Das Cover zum Song AUF DEM BALKON von Markus Hansen | 8/2026
Ich spiele mit dem Gedanken aus diesem Song noch eine Akustik Version zu machen. Mein erster Gedanke war allerdings viele Synthesizer zu nutzen mit unerklärlichen Klängen, um den Worten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Der Text hatte ursprünglich nur eine Strophe und den Refrain, aber die zweite kam so ganz gut und schnell zusammen, also gibt es etwas mehr von allem.
Da wir jetzt August haben und die neuen KI-Gesetze gelten, erkläre ich hiermit, dass meine Songs ohne KI entstanden sind und entstehen werden. Wenn ich so faul werde, dass ich meine Texte und Songs von der KI schreiben lasse, dann höre ich mit der Musik auf. Es ist doch der Weg von einem weißen Blatt zu einem fertigen Song, der spannend und oft auch mühsam ist. Aber eben auch befriedigt und mich stolz macht.
Jetzt muss ich los, ein Video drehen, das allerdings mit KI.
„Leg ne Pause ein!“ ein deutscher Pop-Song gegen die Informationsflut und für das Ausstellen des omnipräsenten Smartphones.
Sich von allem abkapseln. Vom Druck und dem ganzen Hype der sozialen Medien – warum auch immer die so heißen – befreien, man nennt das Digital-Detox, wobei ich digitales Fasten schöner finde. Die ständige Reizüberflutung im Beruflichen, wie auch im privaten Bereich ist auf Dauer schwer auszuhalten.
Wie Junkies glotzen wir alle und auf das Display in unserer Hand. Radfahrer mit Kopfhörern auf den Ohren, steuern mit einer Hand das Rad, um die andere freizuhaben, für ihr Telefon. Autofahrer halten sich das Ding ins Gesicht um zu telefonieren, während sie fahren. Mütter wie Väter schieben den Kinderwagen und schauen konzentriert auf den Touchscreen – wen interessiert das Balg?
Wir sind süchtig nach der Dosis Dopamin und die Apps locken uns mit dummen Belohnungen. Diese Sucht geben wir fröhlich an die Kinder weiter. Ja, ich auch.
Es geht um Information und Desinformation, um Werbegelder und Macht. Dafür kann man seine Mitmenschen schon mal abhängig machen. In meinem Blog-Beitrag „Shorts fressen dein Gehirn“ habe ich schon angerissen, was da im Kopf passiert. Fazit: Leg ne Pause ein.
LEG NE PAUSE EIN – auf SoundCloud
Das Video zum Song mit viel Hilfe der KI
Beim Schreiben des Textes war mir klar, daraus lässt sich ein Stück machen. So war vor dem ganzen Text, die Musik schon fertig. Ich beendete den Text und begann alle anzurufen, die ich brauchte. Ein Posaunen-Solo, Streicher, Akkordeon, Bass und die gute Hammond. Wir haben uns auf engstem Raum zusammen gesetzt und alles eingespielt. Die Posaune hat dem Organisten die Brille vom Kopf geschlagen. Der fehlende Sauerstoff hatte auch Einfluss auf einige Teile des Stückes, aber am Ende ist alles gelungen und hier ist das gute Stück: SoundCloud: https://on.soundcloud.com/QvWffDNAf7NO28E0xn
Das KI-Video zu „Leg ne Pause ein“
Ich habe Bilder von mir genommen und sie mit Grok.ai zu kleinen Filmen umwandeln lassen. Ganz oft, macht die KI totalen Murks. Es wird bestimmt ein neuer Beruf werden: Prompt-Schreiber. Am Ende des Videos sollten zwei Männer an eine Wand sprayen. „Ich poste gar nichts“ daraus machte die KI „Ich poste gar kichts“. Auch sind die Filmschnipsel oft voller logischer Fehler, z.B. die Hängemattenclips.
Aber schneller und leichter, kann man nicht zu einem Musik-Video kommen, zumal wenn es auch thematisch passen soll. Besonders gelungen ist die Szene, in der eine Skulptur aus dem Duomo (Florenz) Posaune spiel, also das kleine Minisolo. YouTube: https://youtu.be/xIffwn8rOn8
Das Jahr geht zu Ende und mit den Wahlen in den USA und dem Zulauf bei den rechten Parteien dank der BILD-Zeitung und anderer unglücklicher Protagonisten, wird es immer kälter hier und überall. Die armen und Schwachen sind der Sündenbock für verfehlte Politik oder einfach nur von Fakenews. Also gibt es zum Jahresabschluss ein mahnendes, warnendes musikalisches Werk. ES WIRD KALT ist ein bisschen Reggae und etwas Pop auf jeden Fall ziemlich lang. En Aufruf, die Menschlichkeit nicht zu vergessen. Die Bitte, nicht den Leuten zu folgen/glauben, die uns weis machen wollen, dass es die Armen, die Flüchtlinge oder die Menschen, die anders leben wollen als die Norm, sind, die unsere Probleme verursachen.
Trump, Merz, Weidel, Orban u.a hetzen gegen die Migranten und entfachen damit ein Feuer, das schnell außer Kontrolle geraten kann.
Der Text war geschrieben, ließ sich aber nicht singen. Also wurde gekürzt und neu geschrieben und nach Worten gerungen, bis es endlich gelang, den Text in Musik umzusetzen. Die Grundidee war eine Ballade oder etwas in Swing zu machen. Aber das wurde schnell verworfen. Es musste ein Reggae sein, vielleicht kein „echter“ aber so weit ich es vermochte. Hammond B3 eine kleine Bläsergruppe und die Ukulele sorgen für das Grundgerüst neben dem Drums. Etwas ungewöhnlich aber durchaus passend ist das Clavinet am Anfang und in den Strophen.
Damit ist musikalisch das Jahr 2024 zu Ende und ich wünsche allen, ein gutes neues Jahr 2025. Bis nächstes Jahr.
Weitere Beiträge gibt es auf derMusik-Seiteund wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das hier tun. Viel Spaß.
Vor meinem Japan Urlaub habe ich noch ein Lied veröffentlicht, aber ohne es mit zahlreichen Worten hier zu verewigen und zu preisen. Der Song heißt: HÖR DOCH AUF und bezieht sich auf die ganzen Pfeifen, die auf den sogenannten sozialen Kanälen jede Menge Kram zum Besten geben und die Weisheit für sich gepachtet haben. Amit aussagen wie „Du machst das falsch“ und „So wirst Du reich und schön“ versuchen diese Personen natürlich jede Menge Klicks und Views zu bekommen und das nervt.
Nach dem Urlaub schrieb ich dann „EIN KURZER GEDANKE“ und es ist nicht auszuschließen, das die riesigen Städte mit ihren Wolkenkratzern mich dazu veranlasst haben. Wenn man sich klein fühlen will, dann ist Tokyo genau richtig. Es geht um die eigene Bedeutungslosigkeit und am Ende aber die Freude, dass man nicht alleine unbedeutend ist.
Zum Song HÖR DOCH AUF
Wildes Tempo in den Strophen, getrieben vom Klavier, kurzer knapper Gesang und dann im Chorus langsam und nachdenklich. Ist das schon Polka? Meine KI-Sängerin Becky hat mich auch wieder unterstützt. Extra aus Paris habe ich den Akkordeonspieler Emil Durand einfliegen lassen, und er hat sich zwar schlecht benommen, aber sein Part gut eingespielt. An der Fidel hört man Sean Walsh, der hier gerade Urlaub gemacht hat. Selten roch es im Studio so nach Alkohol.
und dann EIN KURZER GEDANKE
Das Rauschen einer Vinylscheibe und das alte Klavier stützen den Song. Der Chorus gefällt mir besonders gut und die Bläser machen das Lied rund und abwechslungsreich. Reinhold an der Trompete gibt sein Bestes und so ist ein kleines, leichtes Stück entstanden und mit ganz vielen Akkorden und Tönen. Das Klavier habe ich selbst gespielt, um es allen zu zeigen, dass ich auf add9 Akkorde kann. Mir gefällt das Stück sehr gut.
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OBACHT!
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