Ich hab frei! – und mach was schönes

Mein neuer Song Ich hab frei! hat ein Musikvideo mit Yosarrien in der Hauptrolle bekommen. Der Song beschreibt, was man an einem freien Tag alles machen könnte. Ausschlafen und vielleicht einen kleinen Ausflug. Dann ist der Abend da und der Tag auch schon wieder vorbei. Im Musikvideo ist so ein Tag viel länger und es entfallen die endlosen Stunden an Flughäfen und im Flugzeug.

Also waren wir in Texas und erlebten ein Rodeo und irgendwo in der Karibik fuhren wir Wasserski – also Yosarrien hat das erledigt. Zum Glück für das Budget gab es viele Aufnahmen in der Wohnung – besonders in der Küche – von dem Typen der den Ton macht. Die Gage der strickenden Oma muss allerdings noch mal verhandelt werden. So etwas Unverschämtes. Hier ist das Video:

Ich hab frei! 🎉 | Yosarriens perfekter Faultag (Musikvideo)

Wer zum Teufel ist Yosarrien?

Das ist schon das neunte Video, das ich mit dem Mann im gelben Anzug – Yosarrien – drehe und so langsam entwickelt sich da ein Muster. Die Marketing-Menschen bei uns sagen: Eine Marke. Von mir aus. Die Marketingabteilung kann sich da ja gerne den Kopf zerbrechen, wie die Marke zu etablieren ist.

Ich nehme Yosarrien, weil er sehr günstig ist und keine Allüren hat. Sein Handwerk hat er im Max Reinhardt Seminar in Wien gelernt und direkt nach seinem Abschluss ein Engagement am Burgtheater erhalten. Dort spielte er den Emil von Emil und die Detektive und drei Jahre in Folge hat er den Olchi-Opa gegeben.

Verletzung während der Dreharbeiten zu ICH HAB FREI! - Yosarrien verklagt mich jetzt. | Foto: KI
Verletzung während der Dreharbeiten zu ICH HAB FREI! – Yosarrien verklagt mich jetzt. | Foto: KI

Jetzt ist er freier Schauspieler und hangelt sich von Werbespot zu Einsätzen als Komparse in drittklassigen Serien wie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ oder „Alles was zählt“. Da er viel Zeit hat, kann ich ihn auch sehr spontan buchen. Meistens macht er auch jeden Mist mit. Das freut mich und auch die Zuschauer.

Für das neue Video hat er sich sogar original in den Finger gesägt um dann festzustellen, das es wohl etwas zu viel des guten war. Der Finger ist noch dran, aber er hat diverse Nerven und Sehnen durchtrennt, die Folgen sind noch nicht abzusehen. Aber das neue Video ist auf YouTube zu sehen. Viel Vergnügen.


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Ich habe frei – so lässt es sich leben

Jetzt, wo die Tage kürzer werden und die Ferien vorbei sind, da veröffentliche ich ICH HAB FREI!, einen Song, bei dem es um einen einzigen freien Tag geht. Keine politischen Zusammenhänge, kein Konsumbashing oder andere Katastrophen. Ein Mann, ein Tag frei und das war es. Fast schon leichte Unterhaltung.

Das Cover zum Song Ich hab frei! von Markus Hansen
ICH HAB FREI! Das Cover zum Song

Die ersten Versuche machte ich auf der Ukulele und verschob dann noch den einen und auch den anderen Akkord auf dem Reface DX und dann war mir das Tempo zu lahm und ich musste die Ukulele noch mal einspielen und das zwei mal. Es gibt eine Akkordprogression auf dem E-Piano und einen treibenden Beat. Geige, Akkordeon und Orgel spielen sich dann die Bälle zu und so fummelte ich alle Teile zusammen.

Ein kleines bisschen Ohrwurm und eine kleine Flucht aus dem Alltag, der uns alle auffrisst mit seinen wenigen freien Stunden und den vielen Stunden auf der Arbeit. In den wenigen freien Stunden muss man auch noch einkaufen, kochen, waschen und schlafen. Echt Kacke


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Auf dem Balkon – allein, klein und dumm

Bevor ich ins Bett gehe – meistens im Sommer – gehe ich noch mal hinaus auf den Balkon und genieße die warme Sommerluft und schaue in den Himmel. Dabei überkommt mich dieses merkwürdige Gefühl, einerseits erkennen und realisieren und andererseits absolut unwissend und klein zu sein. AUF DEM BALKON ist ein Song, der direkt ein Gefühl widerspiegelt. Das Gleiche passiert mir, wenn ich in aller Herrgottsfrühe im Winter, im Dunkeln mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und kein Mensch zu sehen ist.

Das Cover zum Song AUF DEM BALKON von Markus Hansen
Das Cover zu AUF DEM BALKON

ch spiele mit dem Gedanken aus diesem Song noch eine Akustik Version zu machen. Mein erster Gedanke war allerdings viele Synthesizer zu nutzen mit unerklärlichen Klängen, um den Worten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Der Text hatte ursprünglich nur eine Strophe und den Refrain, aber die zweite kam so ganz gut und schnell zusammen, also gibt es etwas mehr von allem.

Da wir jetzt August haben und die neuen KI-Gesetze gelten, erkläre ich hiermit, dass meine Songs ohne KI entstanden sind und entstehen werden. Wenn ich so faul werde, dass ich meine Texte und Songs von der KI schreiben lasse, dann höre ich mit der Musik auf. Es ist doch der Weg von einem weißen Blatt zu einem fertigen Song, der spannend und oft auch mühsam ist. Aber eben auch befriedigt und mich stolz macht.

Jetzt muss ich los, ein Video drehen, das allerdings mit KI.


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Das Musikvideo zu „DER HIMMEL IST BLAU“ ein weiteres Meisterwerk der Prompt´s

KI-Slop, Suno, alles Scheiße ohne Frage. Zum erstellen von Musikvideos wie, der HIMMEL IST BLAU ist die KI aber für mich sehr hilfreich. Auch wenn ich oft am verzweifeln bin, weil Grok oft nur Schwachsinn erstellt, den ich so nie beschreiben habe. Mit viel Geduld kann ich meine Musik visualisieren. Zum Trost all derjenigen, die ihren Lebensunterhalt als Kameramann, Cutter oder Schauspieler verdienen: Ich hätte Euch nie im Leben bezahlen können.

Mein Freund Yosarrien, der Mann im gelben Anzug, ist wieder mein Hauptdarsteller, obwohl ich dieses Mal eigentlich alles ohne KI machen wollte. Nur fehlt mir die Zeit, um dies zu realisieren. Auch wenn ich weiß, das ich wieder Perlen vor die Säue werfe, wenn ich ein langes Musikvideo auf YouTube veröffentliche, da keiner der Nutzer, lange genug durchhält um es sich ganz anzuschauen, geschweige denn, es sich überhaupt jemand anschaut.

Der Himmel ist blau mit Yosarrien 👔 – Markus Hansen | Deutschpop
Yosarrien auf dem selbstgebauten Floss, mit einer 4560 Euro teuren Ukulele und eine fiesen Möwe.
Yosarrien auf dem selbstgebauten Floss, mit einer 4560 Euro teuren Ukulele und eine fiesen Möwe. | KI-Bild

Mit Yosarrien sind wir an die Ostsee gefahren und haben dort im nahegelegenen Wald ein paar Bäume gefällt und ein Floß gebaut. Dafür haben wir fast einen ganzen Tag gebraucht. Das Wasser der Ostsee war zum Glück nicht so kalt und so konnten wir die Szene mit der Ukulele und der Möwe am nächsten Tag sehr schnell abschliessen.


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Der Himmel ist blau – ein Song für den Moment

Zu wenig schöne Momente im Leben. Die Jahre rasen an einem vorbei. Kaum ist der Sommer da, ist schon wieder Weihnachten. Das ist das Thema von „Der Himmel ist blau“. Diese wenigen schönen Momente, die man in seinem kurzen Leben hat, müssen genossen werden. Aber das Genießen wird erschwert, durch das Wissen, das Glück endlich und flüchtig wie ein Kinderfurz ist. Hinzu kommen noch Zweifel, die immer größer werden.

„Der Himmel ist blau“ beschreibt das schöne Gefühl, wenn alles gut läuft und man mit sich selbst und oder Welt zufrieden ist, fast schon glücklich. Irgendwann kommt ein leiser Zweifel: Wie lange das Glück wohl anhält? Ob man es überhaupt verdient hat oder ob es real ist? Mit dem Aufkommen solcher Gedanken, ist das Glück auch meist vorbei. Das Ziel im Leben sollte sein, möglichst viele schöne Momente zu sammeln und zu genießen. Denn seien wir ehrlich, sehr viel Highlights bietet das Leben in seiner Gesamtheit nicht. Alles ist

Das Cover zu DER HIMMEL IST BLAU

Der Weg zum Ziel

Die Ukulele war beim Komponieren das Hauptinstrument. Die Akkorde für die Strophen waren schon länger in meinem Kopf. An einem Tag mit Unwetter kam mir die erste Strophe in den Sinn. So schnell ich konnte, schrieb ich auf. Dann musste ich mich entscheiden, wo ich hin wollte. Während ich am Refrain herumtextete, fand ich die Zeile: „Von so vielen Tagen und Wochen, …“ die wollte ich behalten und so baute ich alles drumherum. 

Ich bin nicht ganz zufrieden mit meinem Gesang – wie immer – und auch nicht mit den Reimen im Refrain, aber der Song ist abgeschlossen – also Leck mich. Mir gefällt besonders das Klavier und das Pizzicato der Streicher. Der Song hat etwas von einem Ohrwurm an sich, oder es liegt daran, dass ich ihn so oft gehört habe.


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Ihr habt doch schon mehr als alles – lasst uns ein bisschen Demokratie

Die AfD kommt ganz groß raus. Dann ist Schluss mit der ARD. Alles muss dann deutsch sein: Deutscher Döner, McDeutschland, D-Pop und Deutschflix. Im Radio präsentiert die AfD deutsche Hits von 1933 bis 1945 und jedes Heinrich-Heine-Gymnasium wird dann zu einem Alice-Weidel-Gymnasium. Schöne neue Welt. Unterstützt wird das gerne von angeödeten Tech-Milliardären. 

Warum diese Männer, die so viel Geld haben, das sie die ganze Welt kaufen könnten, sich da so engagieren ist mir eine offene Wunde. Hat nicht jeder Milliardär schon so gut wie alles erreicht? Kein Termin beim Hautarzt? Kauf dir ein Hautarzt. Kein Einzelzimmer im Krankenhaus? Kauf dir ein Krankenhaus. Kein Direktflug von Sörup nach Kappeln? Kauf dir ein Flugzeug, einen Flughafen und Kappeln.
So endlos reiche Menschen brauchen uns arme Schweine und Schwein innen doch gar nicht. Warum wollen die uns jetzt noch die kleine, kaputte Welt noch schlimmer machen?

Diese Freiheit, von der die Männer da schwärmen, die haben sie doch schon. Sie können machen, was sie wollen, denn sie sind unfassbar reich. Für welche Unternehmungen muss ein Staat zwingend faschistisch sein? Um Menschen auszubeuten? Das klappt doch jetzt auch schon sehr gut.  Ist es gar reine Langeweile, die den armen Milliardären das Leben so schwer macht? Machtfantasien die sie Nachts nicht zur Ruhe kommen lassen? Ich bin zu arm, um mir das alles auszumalen: Da liegen die kleinen Milliardäre abends im Bett und lesen Ayn Rand und glauben sich in ihren Büchern wiederzufinden. Fühlen sich unverstanden und ihre großen Pläne zum Wohle der Menschheit werden von eben dieser torpediert. Undankbares Pack!

Seifenblasen sind fragile und so verhält es sich auch mit der Demokratie Foto: Markus Hansen
Fragil wie eine Seifenblase ist unsere Demokratie | Foto: Markus Hansen

Schlechte Kopie von etwas Schlechtem

Dabei ist das ganze Denken dieser kleinen Spinner-Elite doch nur eine dumme Kopie einer Zeit, die sich eigentlich niemand zurückwünschen sollte. Deutschland zur NS-Zeit war Scheiße, und zwar richtig Scheiße. Denn, aufgemerkt: Wenn eine kleine Gruppe bestimmt, was richtig ist, dann ist dabei mehr als die Hälfte falsch. Wenn diese Gruppe die Regeln dann auch noch ändert und zum Schlechten anpasst, dann ist das am Ende nur Katastrophal.

Ein Unternehmen, das Gewinne machen will und alles hinauswirft, was dies Ziel zu verhindern droht, ist sehr schnell abgewickelt, weil da keiner Arbeiten möchte. Keine Kantine, keine Computer (muss selbst mitgebracht werden), keine Parkplätze, kein Pausenraum, kein Fahrstuhl, keine Heizung, keine Toiletten, kein Betriebsrat, keine Gewerkschaft, keine Buchhaltung, keine Personalabteilung – alles unnötig.
Für ein Land bedeutet das: Keine Parlamente, keine Justiz, keine Krankenhäuser, keine Feuerwehr, keine Polizei, keine Ämter, keine neuen Straßen oder Schienen, Schulen braucht man auch nicht mehr, keine Universitäten, keine Wissenschaft und noch ganz viel andere Leistungen würden gestrichen. Alles fällt weg, denn es kostet Geld und schränkt unsere arme Elite dabei ein, sich frei zu entfalten. 

Feinde der Tech-Milliardäre sind ausgerechnet die, die versuchen diesen Planeten wirklich zu retten. Dieses krude Gedanken-Gestrüpp aus Romanen, Religion und Ökonomie ist als Grundlage für das Zusammenleben von Menschen einfach nur lächerlich. Ein Staat ist kein Start-up. 

Wir haben euch reich gemacht

Wir armen Würstchen dürfen also nicht mal mehr die Demokratie behalten. Dabei hält uns das doch bei der Stange. Solange wir denken, dass wir noch etwas mitentscheiden können, schlucken wir doch viel mehr Kröten. Glauben ihr Klappstühle da oben wirklich, ihr macht noch dicke Gewinne, wenn ihr uns kleinen Schweinchen aussortiert? Wir sind doch die Idioten, die euch reich gemacht haben und noch reicher machen. Wir nutzen doch eure dämlichen Dopamin-Apps, posten doch unser Essen bei Instagram und zeigen schlechte Urlaubsvideos bei Facebook für einen Like. Für uns werden doch die ganzen Werbevideos gedreht, die wir alle nicht sehen wollen – aber müssen, wenn wir eure Plattformen nutzen.

Niemand von uns westlichen Fettsäcken möchte doch in den chinesischen Fabriken arbeiten, die unsere Smartphones zusammen kleben. Das können gerne die anderen machen. Wir wollen nur das Geld in Form von Dividenden und die große Produkt-Auswahl. Ein Leben mit viel zu vielen Dingen, mit ungesundem Essen, ein wenig Demokratie und schlechter Luft. Müsst ihr Tech-Milliardäre wirklich die Demokratie abschaffen, um ungestört neuen Blödsinn zu erfinden und an uns auszuprobieren? Wir machen doch fast jeden Schwachsinn freiwillig mit.

Einen Diktator zu installieren, um überhaupt keine Regeln mehr einzuhalten, ist eine gefährliche Sache. Bei den Nazis wurden auch Nazis getötet und bei den Kommunisten wurde Kommunisten getötet. Jede Revolution frisst ihre Kinder, daran sollten alle denken, die sich mit Allmachtsfantasien abplagen und so schrecklich unzufrieden sind mit dem, was sie haben. Ihr Tech-Milliardäre habt mehr als alles.


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