Farbsperma in Bewegung

Farbsperma in Bewegung, Getrieben – wovon? – drängt es sich in eine Richtung. Für den Sieg wenden die Spermiziden alles auf was sie haben, es kann nur einen Sieger geben. Nur ein Ziel ist in ihnen verankert, die Schaffung von etwas Neuem. Noch so eine Katze, ein Pferd, ein Lurch oder eben ein Mensch.

Das abstrakte Bild "Farbsperma"
Farbsperma | Acryl auf Leinwand | 80×80 cm |11/2020

Hier nun eine Momentaufnahme in Farbe, ein kleiner Ausschnitt des Ejakulates. Die einzelnen Spermien sind in drei Richtungen unterwegs in der Hoffnung, das es die richtige ist. Diese Farbaufnahme ist einzigartig und es waren massenweise Apparate nötig um sie zu erstellen.


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Vor 15 Jahren – Ein Staatsvertrag wird unterzeichnet

Ein Staatsvertrag wird unterzeichnet, da kommen dann die hohen Tiere zusammen, setzten sich nach der anstrengenden Unterzeichnung vor die Presse und jeder darf schildern, was da so unterschrieben wurde und wie gut das für uns alle sein wird.

Ein Staatsvertrag wir unterzeichnet in Hamburg mit drei Politikern
Ole von Beust (Bürgermeister von Hamburg, CDU), Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen, CDU) und die Bildungsministerin Ute Erdsieck-Rave (SPD) unterzeichnen einen Staatsvertrag für die drei Bundeländer in Hamburg am 01.12.05 Dezember 2005 | Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress

Ein langweiliger Termin. Im Raum 151 in der Hamburger Bürgerschaft, hinten die TV-Kameras auf einem Podest, in der Mitte die Redakteure, dann die Fotografen und ganz vorne die Politiker. Es gibt nichts zu beschönigen. Aber es gab einen Staatsvertrag wurde unterzeichnet


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HÄNDE HOCH! GELD HER!

Wenn etwas auf dieser Welt geschehen muss oder soll, dann lassen sich die Probleme, genauso wie die Lösungen fast immer auf ein Wort reduzieren: Geld.

Für mehr Frauenhäuser in Deutschland, bessere Bildung – speziell der digitale Unterricht, mehr Pflegekräfte, mehr Polizisten, mehr Steuerfahnder, mehr Lehrer, mehr von was auch immer – fehlt das Geld.

Für seltene Krankheiten gibt es keine Forschung, Bücher werden nicht verlegt, Kredite nicht bewilligt, Umwelt nicht geschützt oder gerettet, weil das kein Geld bringt.

„Schon 1999 hatte die Deutsche Post die sogenannte Postbox für gewerbliche Kunden eingeführt: Die bestellte Ware wurde in einer gelben Plastikbox geliefert und direkt bei der Zustellung ausgepackt, sodass die Postbotin sie wieder mitnehmen konnte. Doch die Postbox wurde nach zehn Jahren eingestellt, weil sie zu viel kostete.“

Die Zeit – No 49 – 26.11.2020 – Seite 26 – Christina Plett „Kartons mit Pfand“

Tauschen wir?

Wenn ich ein Uhrmacher wäre und ich würde bei jemanden eine Reparatur durchführen, wäre es denkbar, das ich mich mit Brot oder Gemüse bezahlen lasse. Wäre ich ein Fliesenleger und würde ein halbes Haus fliesen, dann müsste ich wohl ein Abo auf jahrelanges Brot und Gemüse bekommen. Würde ich also mehrere Häuser gefliest haben, bräuchte ich lange Zeit nicht mehr zu arbeiten, weil mir einige Leute jahrelang etwas Schulden würden. Tauschhandel ist im Kleinen durchaus denkbar und praktikabel, aber für weniger überschaubare Beträge bzw. Leistungen ungeeignet.

Übel und Lösung in einem Bild: GELD.

Geld hat da einen Vorteil. Es ist überall eintauschbar und leicht zu transportieren. Demnächst tauscht es seine physische Form zugunsten einer digitalen. Was noch praktikabler sein wird. Eine Konto statt einer Schatztruhe, von dem etwas abgeht oder zu dem etwas hinzukommt. Aber so sehr Geld auch die Lösung für vieles zu sein scheint, es stellt sich die Frage, ob es nicht mehr Schaden anrichtet und zu vieles verhindert. Natürlich meine ich nicht das Geld an sich, sondern den religiösen Eifer der dafür steht. Die Gier. Die Verteilung.

Die Armut, die Bildung, die Pflege, der Krieg, die Industrie, einfach alles und jedes wird auf einen Wert X reduziert, bewertet und dann wird gehandelt oder die Handlung wird unterlassen.

Einige Beispiele…

Pharmakonzeren stecken Millionen oder mehr in die Erforschung von neuen Medikamenten, aber nur, wenn am Ende eine Summe X herauskommt, die weit über der Investion liegt. Die Gier nach Geld verhindert also Medikamente.

Die Pflege von Menschen, sei es im Krankenhaus oder im Altenheim, ist kostspielig, wenig profitabel und anstrengend. Es wird also versucht, durch niedrige Löhne, wenig Personal und so wenig Aufwand wie möglich, die Patienten zu versorgen. Damit am Ende die Einrichtung Geld abwirft. Die Gier nach Geld verhindert also gute und menschenwürdige Pflege.

In der Bildung von Kindern und Jugendlichen haben wir den Anfang in der Kita, dort gilt ein willkürlich errechneter Schlüssel als Kennzahl für die Anzahl der Betreuer Pro Kind. Das Personal ist nicht optimal ausgebildeten, meist unterbesetzt und in Bezug auf die prägende Verantwortung absolut unterbezahlt. In der Schule gilt das selbe, Grundschullehrer sind unterbezahlt und für die prägende Phase im jungen Leben ebenfalls unterbesetzt und überarbeitet. In den höheren Klassen ist es auch nicht besser und die anspruchsvolle Tätigkeit mit Jugendlichen in der Adoleszenz trifft nicht immer auf darauf vorbereitete Lehrer und Lehrpläne. Die Gier nach Geld verhindert eine gute Ausbildung.

… es geht weiter

Der Krieg, ein lohnendes Geschäft, deshalb ist überall gern gesehen – aus der Ferne, versteht sich. Regierungen zahlen Unmengen an Geld für die Verteidigung. (1) Milliarden für Waffen, die, zu Lande, zu Wasser und in der Luft, möglichst ohne eigene Verluste viele Menschen töten. Damit das auch alles seinen Sinn hat, wird gebombt, geschossen und Krieg gespielt wie im Sandkasten auf dem Spielplatz. Das Geld ist das Blut in den Adern der Kriegsmaschinerie. Die Gier nach Geld verhindert also Frieden.

Die Armut der einen ist das finanzielle Standbein der anderen. Frauen in Indien (2), die für einen Hungerlohn Stoffe zu Kleidern zusammen nähen, damit diese hier für viel Geld verkauft werden können, sind Systemrelevant. Wäre das Nähen zu teuer, würde der Umsatz leiden und deshalb braucht es die Armut, um Produkte herzustellen, die in den Industrienationen gekauft werden können. Die Gier nach Geld verhindert also den Kampf gegen Armut.

Der finanzielle Einsatz um einen Impfstoff für Covid-19 zu finden, verdeutlicht das beschriebene ganz gut. Keine Regierung kann es sich leisten allzu lange oder oft auf die Wirtschaftsleistung zu verzichten, um eine Pandemie einzudämmen, wird das nötige Geld investiert.

Und jetzt?

Das Geld an sich ist weder gut noch schlecht. Die Idee ist hilfreich, im Alltag und über Grenzen hinweg. Das zeigt die Eurowährung besonders. Aber, muss eine Gesellschaft es sich nicht ebenfalls leisten können, Krankenhäuser vom Streben nach Gewinn auszunehmen? Die meisten Regierungen leisten sich ja auch eine Armee und die ist meist ein Faß ohne Boden. Sollte es nicht wichtiger sein, das Kinder eine wirklich gute Ausbildung bekommen? Ist die Zufriedenheit in einem Land nicht höher zu bewerten als die Summe auf dem Konto irgend eines Millionärs, Unternehmers oder wem auch immer?

Die Lösung für sehr viele Missstände auf diesen Planeten ist das, was auch die meisten Probleme verursacht und sie befindet sich leider in zu wenigen Händen. (3)


Quellen

  1. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben/
  2. https://femnet.de/informationen/laender-und-arbeitsbedingungen/indien.html
  3. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/384680/umfrage/verteilung-des-reichtums-auf-der-welt/

Vor 15 Jahren – Simply Red in Hamburg

Simply Red in Hamburg, mein Lieblingslied ist und bleibt „Holding back the years“ und diese Platte hörte ich den ganzen Tag. Mitte der 1980er Jahre kaufte ich mir das Album „Picturebook“ und danach alle anderen LP´s, die heraus kamen.

Simply Red hier Sänger Mick Hucknall in Hamburg
Simpy Red – Sänger Mick Hucknall bei einem Konzert in Hamburg in der ColorLine Arena am 14.11.05 – Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress

Das Bühnenbild von Simply Red war nicht besonders spektakulär, aber es ging ja auch um den Sänger. Auf diesen Konzentrierten sich alle Kollegen und ich natürlich auch. Das Licht war großartig und die drei Lieder, die wir Zeit hatten, konnten sehr gut genutzt werden.


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Weiter mit den Schweinerein

Wenn ich meinen Morgen mit Nutella beginne, unterstütze ich Kinderarbeit an der Elfenbeinküste und damit ebenfalls die Zerstörung des Waldes durch Rodung und Pestizide in diesem Gebiet. Lecker.

Wenn ich Mittags Schweineschnitzel kaue, unterstütze ich irgendwo auf der Welt die Ausbeutung von Menschen und Tieren, die Verseuchung der Umwelt und die Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien durch die Rodung für den hektarweisen Anbau von Soja. YamYam.

Abends gibt es dann mal eine Tomate, die durch die Nutzung von Hybriden drei Wochen oder länger ihr frisches Aussehen behält, aber nach Nichts schmeckt. Da der Tomate ein Großteil ihrer Inhaltsstoffe fehlt. Damit nicht genug, der Anbau und die Ernte werden von armen Menschen aus Afrika für einen Hungerlohn und unter menschenunwürdigen Bedingungen in Spanien erledigt. Ich bin satt.

Weiter mit den Schweinerein
Hausschwein auf dem Feld als Symboilsbild
Das Schwein als Symbol für Profitgier, Egoismus und Ignoranz.| Foto: Markus Hansen

Egal, wie gesund und nachhaltig ich mich ernähren oder leben möchte, es ist fast unmöglich an den Industriegiganten vorbeizukommen. Alles ist in den Händen von einigen großen Global-Playern, die sich die Taschen voll stecken und ihren Reichtum auf der gewollten Armut von vielen Menschen überall auf der Welt begründen. Sei es Nahrung, Pharmazeutika, Energie oder Information.

Leben diese CEO‘s nicht auch hier auf diesem Planeten?

Möglicherweise benutzen sie das viele Geld, das ja schon aus ihren Unterhosen quillt, um ein Raumschiff zu bauen, welches sie mit all ihrem Geld zur Erde Zwo bringt?

Oder leben die Reichen alle unter der Erdoberfläche und haben da alles ganz schnieke und akkurat, sodass sie Abends zusammen kommen und sich über die Dummheit der Oberflächenbewohner lustig machen. Da lachen sie denn über unsere Krebsgeschwüre durch den Einsatz von Pestiziden, unseren Diabetes durch zu viel Zucker, den Smog durch unsere Autos, den Durchfall vom dreckigem Wasser. Sie lachen über die Tatsache, dass Menschen ihre Kinder verkaufen müssen, die dann umsonst als Sklaven beim Kakao-Anbau in Afrika schuften müssen. Hahaha.

Was soll’s, macht nur weiter so. Was ist schon die Ausbildung eines Kindes an der Elfenbeinküste gegen das glückliche Lachen eines Aktionärs, der eine Dividende bekommt?

Freude am Leben

Wer erfreut sich nicht an den steigenden Gehältern irgendeines Vorstandes irgendeiner blöden Firma? Da können auch gerne mal hundert indische Frauen in der Sonne braten und Felder bearbeiten und das für einen Euro am Tag. 

Wer möchte einem Manager den Kauf eines weiteren Porsches vermiesen, weil irgendwo Kinder und Frauen in völliger  Armut leben? Denn sein Unternehmen schert sich einen Dreck um Arbeitsschutz und Menschenrechte in anderen Ländern. Wenn ein Arbeiter stirbt und seine Familie ohne alles zurück lässt, dann ist das halt so. Der hätte ja sparen können.

Die Reichen leben in einer anderen Welt. Scheinbar die Beste aller mögliche Welten. Sie leugnen den Klimawandel, sprechen die Wirtschaft heilig, sparen an der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, investieren in Kriege, belügen die schweigende Masse, vergiften uns alle und beharren auf dem Kapitalismus, weil nur der ihren Wohlstand sichert und dazu beiträgt, dass auch mein schönes Leben auf dem Elend der andern fußt, damit die sich kein Stück bewegen können.

Lasst Euch von solchen Kleinigkeiten nicht vom Ziel des größtmöglichen Profits abbringen. Wer braucht schon saubere Luft, eine intakte Natur, gesundes Essen und Frieden, wenn er glückliche Manager/Politiker in sauberen Anzügen haben kann?

Die Resignation

Seit Jahrhunderten wollen die Menschen die Armut beseitigen, aber so richtig Ernst gemacht hat noch keiner damit. Der Markt wird es richten? Mitnichten!

Trump, Bolsonaro, Putin, Dorsey, Gates, Musk, Page, Buffet, Babis, Orban, Johnson, Merkel, Mohn, Springer, Albrecht, Klatten, Bezos, … dann macht eben weiter so.


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Vor 15 Jahren – Reizgas in einer Schule in Hamburg

In einer Schule in der Nähe von Hamburg gab es eine Reizgas-Attacke. Ein Anruf und ich saß auf dem Weg nach Wedel bei Hamburg um ein Foto zu machen. Schüler seien mit Reizgas attackiert worden. Rettungskräfte vor Ort nahmen dann zahlreiche Schüler mit in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung. Abendblatt

In der ERNST-BARLACH-SCHULE in Wedel bei Hamburg versorgen Rettungskräfte Schüler nach
 einer Reizgasattacke am 28.10.2005.
Foto: Markus Hansen - Vertrieb: actionpress
In der ERNST-BARLACH-SCHULE in Wedel bei Hamburg versorgen Rettungskräfte Schüler nach
einer Reizgasattacke am 28.10.2005.
Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress

So viel Blaulicht und aufgeregte Menschen sieht man nicht oft. Zum Glück war es nur Reizgas und nicht wie und in den USA ein schrecklicher Amoklauf. Was für ein Bild ich machen sollte war mir am Anfang auch nicht klar, so ging ich also hin und her, bis ich dieses Motiv fand: Verletzte, Sanitäter und die Schule im Hintergrund.


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Ach ja, es ist Herbst.

Es ist Herbst und das Schicksal der Blätter ist besiegelt. Die Tage werden kürzer und leider auch kälter. Dieses einsame Blatt beweist es. Auf dem Boden liegend, von Fußspuren übersät fällt es der normalen Ignoranz der Menschen zum Opfer.

Die Menschen ziehen sich wieder wärmer an. Schimpfen auf den ersten Frost und trauern der warmen Jahreszeit hinterher. Jedes Jahr das gleich. Für wie lange schon? Seit wie vielen Millionen von Jahren fallen im Herbst die Blätter ab?

Es ist Herbst, das Bild von einem einzelnen Blatt auf dem Boden im Frost
Ach ja, es ist Herbst. Nass, windig und die Bäume entschließen sich dazu los zu lassen. | Foto: Markus Hansen

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Ich sehe das anders.

Ich sehe das anders ist eine Zeichnung mit Tinte auf Papier und kann sofort gekauft werden. Seit über 50 Jahren gibt es die Hinweise auf eine eklatante Wirkung von menschlichem Handeln und der Umwelt. Die Katastrophen häufen sich und kumulieren zu einem Bild, der Klimakrise.

Trotz all dem gibt es nur wenig Bewegung in Politik und Wirtschaft. Meist werden kleine Schritte so aufgebauscht, als wenn die Welt damit gerettet werden könnte. Dann gibt es noch das Green-Wasching der Konzerne. Alle wollen immer noch das eine: Wachstum. Der Wohlstand muss gesichert werden. Ich sehe das anders.

Ich sehe das anders, eine Zeichnung von Markus Hansen
Trotz aller wissenschaftlicher Fakten, wird nicht dementsprechend gehandelt, sondern es gibt nur ein „Weiter so“. Ich habe mal nachgezählt, wir haben im Ganzen, nur eine Erde. – Zeichnung: Markus Hansen

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Hier entlang, bitte.

Hier entlang, bitte. Wer den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, dem helfe ich gerne die Richtung zu finden. Die komplexe und grausame Welt mit ihren schier unaufhörlichen Katastrophen, Skandalen, Seuchen und Kriegen.

Wer sich da zurechtfinden will, der braucht Orientierung und da helfen die freundlichen Waldbewohner. Halbnackte Männer rennen durch den Wald und suchen nach Menschen, die Hilfe brauchen. Ist das nicht nett. Natürlich hat so viel Altruismus seinen Preis und die Badehosen sind auch nicht billig. Für eine Spende wird dann der rechte Weg gewiesen und man kommt sicher durch die Welt und sein Leben.

Hier entlang, bitte. Wer den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, dem helfe ich gerne die Richtung zu finden.
Hier entlang, bitte. – Bleistift auf Papier –
20×30 cm – 5.10.2020

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Wolfgang Clement ist gestorben

Wolfgang Clement ist gestorben. Der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft ist mit 80 Jahren friedlich in seinem Bett verstorben. Sein Abgang aus der Partei war weniger friedlich.

Wolfgang Clement - hier als Bundeswirtschaftsminister in Lübeck beim 
Aktionstag "TeamArbeit für Deutschland" am 1. Juni 2004.
Foto: Markus Hansen - Vertrieb: actionpress
Wolfgang Clement – hier als Bundeswirtschaftsminister in Lübeck beim
Aktionstag „TeamArbeit für Deutschland“ am 1. Juni 2004.
Foto: Markus Hansen – Vertrieb: actionpress

Das war ein Irrtum. Denn gut zwölf Stunden später erklärte Clement seinen Austritt aus der SPD. Drei Gründe, so Clement, waren ausschlaggebend. Die Rüge sei eine „Drangsalierung seiner Meinungsfreiheit“. Außerdem ziehe die SPD keinen klaren Trennungsstrich zur Linkspartei, zudem betreibe sie eine Wirtschaftspolitik, die auf „eine Deindustrialisierung des Landes hinauslaufe“.

Die taz

Er warnte gegen die eigene Parteigenossin Andrea Ypsilanti vor der Wahl in Hessen, weil sie zu Konzernfeindlich wäre. Konzernfreundlich wie Clement der im Aufsichtsrat bei RWE saß ist auch keine Tugend um sich zur Wahl zu stellen. Der Termin war in Lübeck und er besuchte Jugendliche, die eine Weiterbildung machten, redete kurz mit ihnen – sie waren aufgereiht wie die Orgelpfeifen – und dann sprach er viele, wichtige Worte. Viele Bilder – ohne Worte.


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