Krieg kostet uns alle teuer

Tanken für über zwei Euro. In den Startlöchern stehen noch mehr Preiserhöhungen. Dass ich so direkt betroffen bin, von den Epstein Files, das hätte ich im Leben nicht erwartet. Die Ablenkung von der Ablenkung. Sollte es so einfach sein? Trump stürzt die Welt ins Chaos, damit keiner erfährt, das er Minderjährige sexuell Missbraucht hat? Die Omnipräsenz des amerikanischen Präsidenten in den Medien ist auf jeden Fall ungebrochen. Leiser treten wäre vielleicht die bessere Taktik.

Im Grunde ist es Quatsch noch ein Pamphlet zu verfassen. Das besorgen schon die anderen Medien zur Genüge. Am Ende steht wieder meine Forderung nach einem Welt-Rat oder Gremium, das für die Menschen handelt und entscheidet. Dass den Mist, wie den von Putin, Orbán, Netanyahu und Trump verhindert. Denn die oben spüren nichts von dem, was sich in den unteren Etagen der Menschen abspielt. Die sind alle Reich und brauchen sich keine Sorgen zu machen, wenn die Tomaten teurer werden, weil der Preis für Harnstoff (3) durch die Decke geht. Öl und Gas werden teurer und am Ende wird alles teurer. Denn jeder Laden wird von LKWs beliefert und die müssen tanken. Strom wird teurer. Jedes blöde Plastikding wird teurer. Kurz: Alls wird teurer.

Demonstration gegen die Sozialpolitik der Regierung in Hamburg, 2004 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de
Demonstration gegen die Sozialpolitik der Regierung in Hamburg, 2004 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de

Wie lange noch

Es ist mir unbegreiflich, warum die Menschen sich schon so lange von einer kleinen Minderheit von einer Scheiße in die nächste „führen“ lassen. Das System funktioniert nur für die da oben. Das war schon immer so. Putin führt tausende in den Krieg und den Tod. Trump und Netanyahu bomben tausende in den Tod oder in die Steinzeit zurück. Die drei sitzen warm und sicher in ihren großen Häusern. Gleichgültig gegenüber jeden und alles. Netanyahu, der schon seit Jahren den Hellseher spielt und meint, das die Iraner „in Kürze“ Atomwaffen haben (1) möchte mehr Land für seine Bevölkerung gewinnen und jede mögliche Bedrohung auslöschen. Wie viele Menschen er dabei tötet, scheint ihm gleich zu sein.

In so vielen Ländern kämpft irgendwer gegen irgendwen, am Ende geht es um Geld und Macht. Leiden müssen dabei immer ganz viele Menschen. Die Anführer, egal an welchem Ort der Welt, sind ziemlich sicher nicht betroffen. Kinder und Frauen, die entführt und vergewaltigt werden. Menschen deren Häuser einfach weggebombt werden und die dann vor dem Nichts stehen. Ausgebeutete, eingesperrte, gefolterte, hungernde, kranke, traumatisierte Menschen zahlen den Preis für diesen Irrsinn. Meistens Frauen

Rechts um

Die Wahlergebnisse in diesem und anderen Ländern zeigen eine fortschreitende Verrohung, einen Hang zum falsch verstanden Bild von Männlichkeit und um es kurz zu sagen zur Dummheit. Die bösen, woken Linken gegen die aggressiven, hasserfüllten Rechten. Dabei ist das alles Schwachsinn. Es gibt richtig und es gibt falsch. Es ist richtig, Menschen in Not zu helfen. Es ist richtig, sich für die Freiheit von allen – besonders von Frauen – einzusetzen. Richtig ist es auch, jeden und jede in Sicherheit und Selbstbestimmt leben und arbeiten zu lassen. Allerdings schlagen wir alle gerade einen anderen Weg ein. Ein Weg, der das Gegenteil von dem ist, was richtig ist: Krieg. Mal wieder.

Wie weit das geht? Wie lange das dauert? Keine Ahnung. Geld für Waffen und Munition ist weltweit genug da. Denn die Zahl der Milliardäre steigt weiter und das Vermögen dieser Menschen wird immer mehr und mehr und mehr. Um dieses Vermögen weiter zu vergrößern, bietet es sich an, in Rüstung zu investieren. Kriegsminister Pete Hegseth braucht schon mal 200 Milliarden für das Töten von bösen Jungs (2), da kann doch bestimmt einer von den Milliardären aushelfen.

Trump schnappt sich bestimmt auch noch Kuba, das er jetzt schon im Dunklen sitzen lässt. Wie viele Fronten braucht er wohl, um die kommenden Wahlen aussetzen zu können? Regieren unter Kriegsrecht oder Notstand lässt auch die Epstein Files verschwinden. Die Freiheit, von der die da oben so gerne sprechen, ist nicht die Freiheit das Richtige zu tun. Es bedeutet offensichtlich nur, das zu tun, was nötig ist, um da oben zu bleiben. Koste es, was es wolle. So ein Scheiß.

Quellen

  1. https://www.tagesspiegel.de/politik/es-ist-funf-vor-zwolf-seit-25-jahren-3797251.html
  2. https://weltwoche.ch/daily/us-kriegsminister-pete-hegseth-fordert-200-milliarden-fuer-den-iran-krieg/
  3. https://de.tradingeconomics.com/commodity/urea
  4. https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/reiche-immer-reicher-zahl-der-milliardaere-auf-rekordhoch,V8j6DBJ

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Das ist „Protest“ ein neuer Song

Kurz und bündig. Minimalistisch. Das ist „Protest“. Ein kleines Stück Musik, das darauf hinweisen soll, dass es Zeit ist, etwas zu ändern und gleich einige Handlungsempfehlungen dabei hat. Es geht nicht um „Gewalt“ an anderen Menschen. Es geht um das verschieben der Grenzen.

Wer eine friedliche Revolution verhindert, macht eine gewaltsame Revolution unausweichlich.

J.F. Kennedy
Das ist Protest der neue Song von mhmedia.de
Eine Axt steckt in einem Holzstamm.
Das Cover von „Das ist Protest“ | Foto: Markus Hansen

So zeigt der mediale Umgang mit der „Letzten Generation“, das friedlicher Protest, sobald es um das heilige Auto geht dämonisiert wird. Das Protest nicht mehr zu sein scheint als ein kurzes aufblitzen in der Bildzeitung und den Nachrichten und dann sang und klanglos untergeht im Wirrwarr der News, Posts, Blogs, Reels, Shorts und Tweets.

Der Song ist ein bisschen Satire und ein bisschen Frustration. Schlagzeug, Bass und Ukulele, mehr ist da nicht drin. Die Songstrucktur von Strophe Refrain soll zum wiederholen der Forderung nach Protest aufrufen und zum mitsingen.

Wir haben das Schlagzeug in Madrid eingespielt und dabei stellten wir fest, das es sich zu gut angehört hat. Es war zu clean. Also packten wir unsere sieben Sachen, mieteten einen Jet und flogen nach Südafrika, dort nahmen wir alles auf einmal in einem alten Flugzeughangar auf. Der Hall war unglaublich und so ließen wir alles mit dicken Stoffen verhängen, damit wie den einen cleanen Sound hinbekamen. Als wir uns die Aufnahmen anhörten, klang es nach der Session in Madrid und so fuhren wir wieder nach Hamburg zurück, nahmen alles noch einmal im Keller meiner Oma auf und das war es. Wir waren alle zufrieden und um 87.000 € ärmer.

Das ist Erfolg

Aber die Single läuft. Bei Spotify haben wir schon 2.77.288.299.383.637 Streams und ein Ende ist nicht in Sicht. Ich spüre schon, wie sich scharen von Menschen aufmachen, meinen Song auf ihren Lippen, schließen sie sich zu Massen zusammen, rufen nach Veränderung. Olaf Scholz steht auf dem Balkon irgendeines Regierungsgebäudes und schreit in ein Mikro: „Das ist Protest“ und selbst Lindner fackelt seinen Porsche nieder und fordert:“Grundeinkommen für alle“. So wird es kommen. Denkt an meine Worte. Das ist Protest.


Weitere Beiträge gibt es auf der Musik-Seite und wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann das hier tun. Viel Spaß.