Die KI macht sich stark für Musiker

Es gibt zahlreiche Videos von Musikern und Musikerinnen, in denen sie sich über die KI äußern – zu recht oft negativ. Andere äußern sich über Spotify, über den Musikmarkt und darüber, das sie nichts verdienen, wenn sie auf Tour sind. Alle haben recht.

Denn verdienen, das machen die anderen. Die, die das Verwalten und Verkaufen von Kunst zu ihrem Beruf gemacht haben. Mein alter KI-Ego „Yosarrien“ äußert sich ebenfalls in Shorts oder Reels zu diesem Thema. Das Interview mit Himari haben ich ja schon in einem Beitrag veröffentlicht und damit diese Meinungen nicht im Meer der Belanglosigkeit verschollen geht, gebe ich dem ganzen hier ein kleines Plätzchen.

Eine Pommes für 12,80 €
Unfassbar ungerecht
Yosarrien und Himari im Interview - Zwei KI-Charaktere kämpfen gegen die KI
Yosarrien und Himari im Interview – Zwei KI-Charaktere kämpfen gegen die KI

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Vietnam – in zu wenigen Bildern

Diese scheiß E-Scooter, die in Hamburg rücksichtslos quer auf dem Fuß- oder Fahrradweg stehen gelassen werden, nerven gewaltig. Doch sie sind absolut harmlos, wenn man sich anschaut, was in Städten wie Hanoi oder Saigon völlig normal zu sein scheint. An den Ampeln stehen hunderte Motorroller. Die Roller parken auf dem Bürgersteig und die Fußgänger gehen auf der Straße.

In Hamburg regt es mich auf, dass die Stadt für die Autofahrer konzipiert wurde und wird. Aber in den vietnamesischen Städten ist das auch so. Zu den vielen Autos kommen Millionen von Rollern dazu. Sie schwirren temporeich und schwer beladen durch die Straßen, überholen die Autos von links und rechts. Nicht alle halten bei roten Ampeln. Als Fußgänger bleibt einem nur: Augen zu und nicht anhalten oder zögern.

Was bleibt außer Roller?

Das Tempo und die Lautstärke in Hanoi und Saigon sind auf die Dauer sicher gesundheitsschädlich. Die Roller transportieren Unmengen von Sachen: Riesige Wasserflaschen, Kartons, Gänse und Gasflaschen. Ich glaube, dass die schiere Anzahl an Rollern einer der stärksten Eindrücke ist, die mir bleiben werden. 

Mein zweiter bleibender Eindruck ist die Grausamkeit der französischen Besatzer und die Rücksichtslosigkeit der amerikanischen Armee. Allein die Folgen für die Umwelt durch den  Einsatz von Agent Orange entstanden sind, sind unbeschreiblich. Diese Fotografen haben es dokumentiert: Kyōichi Sawada, Bun’yō Ishikawa, Goro Nakamura. Das ist mein kleiner Beitrag mit Bildern aus Vietnam, wie schon erwähnt, es sind zu wenige.

  • Ein Frau sammelt Plastik in den Straßen von Hanoi
  • Fleisch kaufen für das Abendessen in Hanoi
  • Auf dem berühmten Markt Dong Ba in Hué
  • Die "Golden Bridge" in Da Nang⁩
  • Schiffsleute, die auf Kunden warten in ‎⁨Hội An⁩, ⁨Vietnam⁩
  • Ein Mann kümmert sich um die Fische und Krustentiere in einem Restaurant in ‎⁨Ho-Chi-Minh-Stadt⁩ / Saigon
  • Glückwunschkarten in rot im chinesischem Viertel in Saigon
  • Eine Frau schiebt ihren Wagen über die Gleise der Tram in Hong Kong
  • Das Fahrrad als Obstladen in Hanoi
  • Eine Pause auf dem Roller in Hanoi
  • Powernepp auf dem Roller in Hanoi
  • Karstfelsen in der Halong-Bucht
  • Ein alter Mann in Hanoi schaut auf die Straße
  • Kartons auf dem Roller durch Hanoi fahren
  • Eine Frau macht ihr Boot an andere Boote fest in Tràng An
  • Reinigung der Uferböschung in Tràng An
  • Du lich Tràng An - Ein Tempel im Wasser in in Tràng An, der von vielen Touristen besucht wird
  • In der nähe von von Hue liegt An Bang ein Friedhof mit prunkvollen Gräber für die Vorfahren
  • LKW´s auf dem Hai-Van-Pass
  • Über den Dächern von Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) vom Saigon Skydeck aus fotografiert.
  • Wo auch immer, ein Selfie muss sein. Hier iauf dem Gelände des Wiedervereinigungspalast in Saigon

Die Gelassenheit und der Fleiß der Menschen in Vietnam bleiben mir auch in Erinnerung, neben der schönen Landschaft, diesen schmalen Häusern, dass reiche Vietnamesen für ihre Vorfahren prunkvolle Mausoleen bauen und sich damit gegenseitig zu überbieten. Zu Erwähnen sind noch die ganzen Läden und die farbenfrohen Märkte. 

Roller im Zeitraffer

Vietnam ist ein schönes und aufregendes Land, wie man auf einem Roller bei unfassbarer Lautstärke schlafen kann, ist und bleibt mir ein Rätsel. Um den Wahnsinn noch etwas zu verdeutlichen habe ich einen Zeitrafferfilm gemacht, das sind 10 Minuten auf den Straße.

Ungefähr zehn Minuten zusammengerafft zu 21 Sekunden, zum Glück ohne Ton.


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Famoser Blick unter die grüne Mütze – Ein kleines Interview

LIKEMICH!, ICH BIN KÜNSTLER und SELFIE, drei Musikvideos habe ich mit dem Mann im gelben Anzug und der grünen Pudelmütze schon erstellt. Es ist also Zeit, das der Typ mal was erzählt. Die berühmte japanische Podcastern Himari hat viel Geduld bewiesen. Sechs mal wurde der Termin abgesagt und über Wochen wurden ihre Anfragen einfach nicht beantwortet. Und dann musste Himari noch über sechs Stunden Material durchsehen, um daraus ein Interview zu schreinern.

Himari eine Podcastern aus Japan
Himari in der Küche ihrer Oma in Sörup

Es geht um den Weg nach ganz oben, da wo Markus sich nun seit einiger Zeit befindet, wie ist es dazu gekommen, welchen Weg hat er zur Musik genommen und woher hat er einen Revolver. Diese und andere uninteressante Fragen beantwortet er – meist – freundlich. Trotz Zeitdruck bleibt er entspannt und wir können nur spekulieren, was in seinem Kaffee noch drin ist.

Auf zum Video

Wer ist der Mann im gelben Anzug? 🟨 Himari interviewt Markus Hansen

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Vor 20 Jahren – Fussball WM auf einem Tisch

Draußen war es schon schön warm und hell. In der Fischauktionshalle in Hamburg hingegen warm und dunkel. Ich sollte Bilder machen, wie Mannschaften aus verschiedenen Ländern sich auf die Weltmeisterschaft im Tischfußball vorbereiteten. Kurz vor dem Sommermärchen in Deutschland mit der WM, also eine kleine Tisch-WM. An Italien, Luxemburg und Japan kann ich mich noch erinnern.

Die Atmosphäre hatte etwas von Klassenfahrt oder den Ausflug einer Konfirmationsgruppe. Es gab Kickertische und jede Menge junge Leute in Trainingsanzügen. Wirklich gut ausgeleuchtet waren nur die Kickertische. 

Die Spieler aus Japan beim Training in der Fischauktionshalle in Hamburg am 25. Mai 2006 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de

Ich wusste nicht, wer der Weltmeister war, wer ein Favorit oder gar sonst wie wichtig wäre. Trotzdem wollte ich ein vernünftiges Bild haben, also ging ich rauf und runter, nah ran und hin und her. Was soll ich sagen, irgendwie waren alle Bilder nicht so prickelnd. Wenn ich es recht bedenke, ist es genau das, was diese Veranstaltung auch ausmacht. Es war langweilig. Tischfußball macht nur Spaß, wenn man ihn selber spielt. Die Bilder, die ich von oben gemacht habe erschienen mir als die akzeptabelsten.

Im Mai 2006 war in Hamburg einiges los, aber ich möchte mit dieser Rubrik ein genaues Bild zeigen, also auch die öden und nicht so spektakulären Aufträge vorstellen. 

Zum Einsatz kamen meine D200 und meine 17–55 mm und das 70–200 mm Objektiv. Da mein Fokus auf dem Kickertisch lag, machte ich die Belichtung der Bilder ebenfalls davon abhängig. Ich habe keine Ahnung, wie das WM-Finale ausgegangen ist.


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Die dunklen Tage sind vorbei – Ballade von früher

2013 schrieb ich diesen sehr langen Text „Saddest Day“und verpackte ihn in eine traurige Ballade. Dreizehn Jahre später höre ich den Song durch Zufall in meinem Auto wieder. Der Mix war nicht wirklich schön, also habe ich das gute Stück noch mal verbessert und etwas hinzugefügt.

Tatsächlich konnte ich die Akkorde – die ich sonst immer so penibel notiere – nirgendwo finden. Also musste ich erst mal herausfinden, was ich damals gespielt habe. Ich wollte am Ende noch etwas hinzufügen und was ist trauriger als ein Cello? Ein kleine Phrase, die dem Song eine emotionale Kirsche aufsetzt.

Ich rief Scholle und Peter18 an, ob sie Zeit hätten in die Abbey Road Studios zu kommen, um das Stück neu aufzunehmen. Den beiden war der Ruhm nach KEIN MORGEN etwas zu Kopf gestiegen. Trotzdem freuten sie sich auf die Session. Für eine Cellistin machten wir erst mal Kassensturz und es befanden sich in unseren Hosentaschen ca. 45.564 £, das musste reichen. Nur, welche Cellistin spielt für so wenig Geld?

Scholle, Markus und Peter 18 vor den Abbey Road Studios | Foto: KI
Scholle, Markus und Peter 18 vor den Abbey Road Studios | Foto: KI
Scholle am Bass, April May am Cello, Peter18 an den Drums und ich am Klavier in den Abbey Road Studios. | Foto: KI
Scholle am Bass, April May am Cello, Peter18 an den Drums und ich am Klavier in den Abbey Road Studios. | Foto: KI

Tatsächlich haben wir eine sehr gute gefunden: April May. Sie war nicht begeistert von der Gage, aber wir rutschten so lange auf unseren Knien in ihrem Vorgarten herum, bis ihre Beete ganz zerrüttet waren. Für die Aufnahmen brauchen wir nicht lange, aber da auch ein Video gedreht werden sollte – für den blöden Social Media Kram – dauerte es doch einen halben Tag.

Den Rest des Tages mussten wir den Vorgarten von Frau May wieder in Ordnung bringen. Geschnitten wurde das Video direkt vor Ort und das sprengte das Budget absolut.

Jetzt liegt es an euch, das wir mit dem Song und dem Video ordentlich Geld verdienen. Schaut euch das Video 20-mal am Tag an und das Lied als Dauerschleife bei SoundCloud.

Saddest Day (Piano & Cello) – Official Music Video

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