Auch vor 20 Jahren war Wahlkampf und ein Gerhard Schröder war und wollte Bundeskanzler werden. Seine Gegnerin von der CDU war Angela Merkel. Wie es ausging, ist ja bekannt. Der Weg dahin war noch lang und für mich gab es viel Termine, die mich zu allen Parteien führen sollten. Mit Frau Merkel war ich in Neumünster zum Aschermittwoch und mit Herrn Schröder bei der Chemiefirma Sasol in Brunsbüttel. Die beiden Großen waren zur Unterstützung im Wahlkampf der Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) und ihrem Herausforderer Peter Harry Carstensen (CDU) da.
Angela Merkel und Peter Harry Carstensen (ganz rechts) beim Aschermittwoch der CDU in Neumünster am 9.2.2005 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) besucht mit Heide Simonis die Firma Sasol in Brunsbüttel am 17.2.2005 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de
Während Bundeskanzler Schröder immer gut gelaunt sich die Firma und deren Produkte zeigen ließ, hielt Angela Merkel vor CDU-Mitgliedern eine Rede. An den Inhalt der Rede kann ich mich nicht mehr erinnern, auch Schröders Kommentare sind mit entfallen. Schönere Bilder gab es beim Bundeskanzler, denn ein Politiker, der sich in ungewöhnlichen Räumen aufhält bietet zahlreiche Motive. Während eine Politikerin an einem Rednerpult ziemlich monoton ist. Das ist nun 20 Jahre her und heute ist Gerhard Schröder geächtet als Freund von Putin und Angela Merkel hat ein Buch geschrieben, ist in Rente und ärgert Friedrich Merz.
Technik im Wahlkampf
Das Bild von Merkel machte ich mit Spotmessung und meinem geliebten 80-200 mm. Das 17-55 mm /2.8 kam bei Schröder zum Einsatz. Die Aufnahmen sind mit meiner D1X gemacht und beide ohne Blitz. Ich mag Zoom-Objektive immer noch lieber als Festbrennweiten, auch wenn mir die Vorteile der letztgenannten durchaus bekannt sind.
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Täglich werden über 100.000 Songs auf die diversen Streaming-Plattformen gepresst und bei YouTube ist es noch schlimmer. Dort werden täglich 720.000 Stunden Videomaterial hochgeladen. Jetzt kommst Du und willst deinen Song und/oder Video unter die Leute bringen. Ganz egal oder viel Glück.
Dann musst Du bei Spotify 1000 Streams in einem Jahr bekommen, um ein paar Euro auf Deinem Konto zu finden. Auch auf Tour zu gehen scheint sich nur für die Großen zu lohnen, die kleinen kommen im schlimmsten Fall mit einem Minus nach Hause. Darum geht es in „Ganz egal“, denn niemand wartet auf mich oder dich oder Euch. Es ist in der Musik, wie auch sonst überall: Verdienen, das tun nur die anderen. Die, die das Große Ding erst möglich machen, bekommen den kleinsten Anteil. Was wäre Spotify ohne Musiker? Was wäre TikTok ohne die filmenden Teenies? Oder den peinlichen Politikern? Nichts.
Es geht um einen Traum, einen Wunsch. Jemand möchte – mit was auch immer – groß heraus kommen. Also musste der Sound des Songs luftig klingen. Zudem hatte ich wieder Bock auf Synthesizer und so bauten wir den oOSCar, den Moog und was sonst noch im Keller zu finden war auf und legten los. Die Strophen sind frustrierende Realität und auch der Refrain lässt keine Hoffnung keimen. Nur die letzten Worte am Ende des Songs helfen ein ganz klein wenig. Nicht aufgeben.
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Natürlich tut es mir leid für meine vielen, vielen Follower auf der Plattform von Elon Musk. Niemand kann mich mehr anonym mit fiesen Kommentaren piesacken. Also tut es mir auch leid, für die, die das dann jetzt anstatt meiner abbekommen. Aber ab dem 1. Februar 2025 lösche ich meinen Account bei X.
Die Unterstützung für Trump und alles was Elon Musk so von sich gibt, eben auch zur Politik in Deutschland, sind die Sturzfluten, die das Fass zu überlaufen gebracht haben. Was für verschrobene Fantasien dieser Typ noch entwickelt könnte schauerlich werden. Trump und Musk erinnern mich ein bisschen an Pinky und der Brain und vielleicht planen sie ja ähnlich krudes Zeug. Das war es also mit mhmedia.de und X.
Fehlen wird mir der Musk Mist nicht
So wirklich hilfreich ist dieser Dienst ja auch nicht, wenn man nicht darauf aus ist, alles mit Kommentaren zu füllen was irgend jemand von seinem Klo aus von sich gibt. Irgendwie habe ich das ganz auch nie wirklich verstanden. Es sind wieder mal die User, die den Inhalt bringen und verdienen tut daran wieder einer. Das dieser Inhalt, sofort von anonymen Trollen durch das digitale Dorf getrieben wird und damit ein Post dann erst interessant wird ist mir auch immer noch unbegreiflich.
Auf Instagram und Facebook bleibe ich noch, auch wenn sich alle bei der Amtseinführung vor dem Mastdarm vom orangen Pinky aufgestellt haben. Leider auch Apple. Nun denn, ich bin weg.
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Noch 29 Tage bis zur Bundestagswahl und ich werde auf den Weg dahin die Ereignisse mit Bildern und Texten beschreiben, begleiten und kommentieren.
Samstag, 25. Januar 2025
Gestern beim Einkaufen entdeckte ich diese übergroße Zeitung, die bestimmt für Senioren ist, da die Buchstaben alle so groß sind. Die BILD-Zeitung macht Stimmung gegen Scholz – hat er doch noch eine Chance? Anstatt sich um die Anghörigen zu sorgen und Anteilnahme auszudrücken, wird dieser schreckliche Vorfall missbraucht um Stimmung zu machen. Armselig!
Die BILD-Zeitung macht Wahlkampf – Foto: Markus Hansen
Yeahhh, wir dürfen wählen. | Foto: Markus Hansen
Iim Briefkasten lagen dann die Wahlbenachrichtigung zur Bundestagswahl. Die liegen da jetzt im Flur herum. Irgendwann mach ich den Brief auf, aber so richtig fassen kann ich das Ganze noch nicht. Warum haben sich die SPD und die Grünen so von diesem Narzissten Lindner herumschubsen lassen? Wieso hat Habeck nie gesagt, das dieses Gebäudeenergiegesetz von der CDU und der SPD gekommen ist? Wissen die Menschen, das die BILD indirekt von einer Investorengruppe beherrscht wird?
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier:
„Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Vorhaben heute auf den Weg bringen konnten. Wir sind uns in der Bundesregierung einig, dass Bauen und Wohnen bezahlbar sein und bleiben müssen. Daran halten wir uns. Das Gebäudeenergiegesetz setzt Energieeffizienz und Klimaschutz bei Gebäuden wirtschaftlich, umweltfreundlich und sozial um. Gleichzeitig machen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030.“
Das Bundeskabinett hat heute, den 23. Oktober 2019, den Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen. Die zuständigen Bundesminister Peter Altmaier (BMWi und Horst Seehofer (BMI) hatten den Entwurf gemeinsam ausgearbeitet.”
Wie sollen die Wahlkampf-Versprechen von den drei Ampel-Leuchten nicht reflexhaft zu der Frage führen: Warum habt ihr das nicht schon in den letzten drei Jahren gemacht?
Positives zur kommenden Wahl: Es wählen 79% nicht die AfD und die FDP darf bitte draußen bleiben. Wie schon bei der letzten Bundestagswahl, frage ich mich auch hier, wer gewinnt denn nun die Wahl? Die CDU hätte ein Drittel der Wähler, aber die Mehrheit will nicht die CDU. Schon gar nicht Merz als Kanzler. Die Frage ist, ob die Brandmauer stehen bleibt? Wenn Merz sich und seine Ideen von der AfD unterstützen lässt.
Es geht los – die ersten Steine der Mauer sind raus
„Das Nazi-Bashing gegen die (AfD, Anm. d. Red.) und das Brandmauergerede müssen aufhören“, betonte Linnemann auf einer Wahlkampfveranstaltung in der Nähe von Paderborn. „Diese Partei steht auf dem Wahlzettel. Ja, da sind auch Rassisten dabei, aber sie werden durch Nazi-Vergleiche und Brandmauergerede nur noch bedeutender“, hielt er weiter fest.
Das Migranten-Bashing, Bürgergeld-Bashing und das Grünen-Bashing darf weiter gehen, nur die arme AfD und ihre Faktendrechsler dürfen nicht mehr behelligt werden. Wie kommt man zu solchen Ansichten?
Sonntag, 2. Februar 2025
Turbulente Woche: Merz und die AfD klatschen zusammen. Jeder hatte etwas über das Mauerwerk, das Brände verhindern soll, zu sagen oder zu schreiben. Jeder ist ein Maurer? Der CDU hat es nur geschadet, auch wenn Fritze Merz alles versuchte, sein Handeln zu rechtfertigen. Gestern war ich auf der Demo gegen Rechts in Hamburg dabei, die Anzahl der Menschen macht Mut und lässt auf was auch immer hoffen, das die Bundestagswahl nicht der Anfang vom Ende der Demokratie ist.
Zig Tausende Menschen am Samstagvormittag in Hamburg für Demokratie | Foto:Markus Hansen
Am Abend dann, als ich so vor mich hin surfte, ploppt aus dem Nichts, dem Hades oder von wo auch immer, dieses Bild auf:
Screenshot
Tatsächlich habe ich mich etwas erschrocken und macht dann diesen Screenshot. Hört sich etwas nach Heimwerker Werbung an: Spachtelmasse für Innen und außen oder Montagekleber für Innen und außen. Was kommt wohl als nächstes?
Samstag, 8. Februar 2025
Gestern gab es wieder das Politbarometer und so folgt hier die nächste Grafik zur Sonntagsfrage:
Die Grünen, die Linke und das BSW gewinnen einen Prozentpunkt. Die AfD verliert einen und die FDP muss zum Glück draußen bleiben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Menschen in diesem Land wirklich so fühlen, wie die Politiker und die Medien es uns unterstellen. Warum ist die Migration ob legal oder illegal so ein Thema? Ist es, weil sich damit immer gut Wähler ködern lassen? Haben wir nicht viel größere Probleme vor uns, die nach einer adäquaten Lösung schreien? Bildung, Pflege, Infrastruktur, Demografie zum Beispiel? Wird alles besser, wenn wir den Bürgergeldmenschen ihre Bezüge kürzen? Oder wäre es mal an der Zeit, in einer Solidargemeinschaft, denen an das Geld zu gehen, die genug davon haben?
Für alle, die noch nicht sicher sind, wem sie ihre Stimme bei der kommenden Bundestagswahl geben sollen, versuchen das hier. Der Wahl-O-Mat ist online und kann dabei helfen die richtige Entscheidung zu treffen. An all die 14.465.428 Menschen, die 2021 das Wählen unterlassen haben, versucht es mal und geht dann zur bitte zur Wahl.
Eine wirklich sehr reife und professionelle Aktion zum Wahlkampf haben sich die Russen ausgedacht. Auf dem Niveau eines Schulstreiches wurde Bauschaum in die Auspuffrohre von diversen Fahrzeugen gefüllt und ein Aufkleber mit dem Bild von Robert Habeck am Auto hinterlassen. Die BILD hat das natürlich für bare Münze genommen und munter gegen die Grünen gehetzt.
Samstag, 15 Februar 2025 – AfD und mehr
Wieder einer Woche vorbei und ich bekam Post von der AfD. Da in dem Stadtteil, indem ich lebe es sehr viele Rentner gibt, gab es einen Flyer mit der Überschrift „Gut leben im Alter“. auf der letzten Seite dann „3 Fragen an Ihr Herz und Ihren Verstand:“ Das unsere Gesellschaft immer älter wird, das immer weniger Kinder geboren werden, das alles interessiert die AfD nicht und so bringen sie auch in dieses Thema ihr Hauptthema – Die Migration – unter. Auf dem Einleger posiert dann Frau Weidel und das Thema ist fast ausschließlich die bösen Migranten. Nach jedem Punkt gibt es den Vergleich zu dem jeweiligen Punkt zwischen AfD und CDU und alle Punkte gehen an die AfD. Der Flyer ist betitelt mit „Zeit für unsere Zukunft“, aber der Inhalt ist mit Ideen aus der Vergangenheit gefüllt, wie z.B. Atomkraftwerke wieder zu aktivieren.
Aber das ist noch nicht alles, jemand auf Instagram hat es schon entdeckt und ich konnte es verifizieren, wenn man den Flyer mit Frau Weidel aufklappt und ins Licht hält, dann ergibt sich das hier:
Alice Weidel mit einem kleinen Schnurrbart, der an einen bekannten Menschen erinnert. Foto: Markus Hansen
Ob das eine versteckte Botschaft ist? Oder hat sich ein Grafiker einen sehr subtilen Scherz erlaubt? Wahrscheinlich nur Zufall, aber durchaus amüsant.
Die neueste Prognose vom Politbarometer zeigt die Linke schon bei sieben Prozent und der Rest sieht so aus:
Samstag, 22. Februar 2025 – endlich am Ziel
Nach ungefähr 13 Sendungen mit dem Spitzenpersonal der üblichen Parteien und zahlreichen Veranstaltungen rund um diese Wahl, ist es endlich soweit. Wir heben es geschafft, der Wahlkampf ist vorbei. Langweilig. Mediale Omnipräsenz und jede Menge Schwachsinn. Am Ende gibt es sehr wahrscheinlich eine GroKo (CDU und SPD). Mal wieder.
Die Linke ist im Aufwind und die FDP wehrt der Wind fort. Das ist wirklich schade. Bei NDR INFO wurde gerade gesagt, das noch jeder 5. Wähler unentschlossen sei. WARUM? Seit Jahrzehnten wählen die meisten Menschen Parteien, die gegen ihre Interessen handeln und auch dieses mal, wird es so kommen. Leider.
Dienstag, 25. Februar 2025 – Fertig
Ein Ende mit Schrecken. Das dümmlich, falsche Grinsen von Frau Weidel bei allen Interview-Terminen und der Lieblingssatz von Chrupalla „…das gehört auch zur Wahrheit dazu!“ – Kotz sind zwei schlechte Erinnerungen an diese Bundestagswahl.
Geschockt war ich auch, als um 18:00 die erste Prognose den Einzug der FDP in Aussicht stellte. Es gibt noch fast 3 Millionen Menschen, die der FDP ihre Stimme gaben. Das fast 12 Millionen Bürger die AfD gewählt haben ist nicht sehr beruhigend. Der ganze Osten ist blau. KRASS.
Die CDU gewinnt also mit 28%, das sind drei mehr als der Olaf Scholz bei der letzten Wahl eingefahren hat. Damals stellte ich mir die Frage schon, warum der nun als Sieger gilt? Ich freue mich, das die LINKE so viel dazu gewonnen hat und nun wieder einer Fraktion wird.
Angela Merkel wurde von der Junge Union Schleswig-Holsteins in das Burgtheater in Ratzeburg eingeladen um dort den Wahlkampfauftakt der CDU zu begehen. Es ist 2005 und ein Wahljahr. Frau Merkel war da noch „nur“ Parteivorsitzende und es war eine von vielen, vielen, vielen Wahlveranstaltungen in diesem Jahr.
CDU Bundesparteivorsitzende Angela Merkel auf einer Wahlkampfveranstaltung der Jungen Union Schleswig-Holstein in Ratzeburg am 15.01.2005 | Foto: Markus Hansen | Vertrieb. actionpress.de
Es gibt keine Erinnerung mehr an den Inhalt dieser Veranstaltung, aber dieses Bild ist ein gutes Beispiel dafür, wie ich früher gerne Porträts gemacht habe. Ganz viel Platz nach oben und den Kopf am unteren Drittel des Bildes. Zumal ich sehr gerne Hochformat gemacht habe. Für solche Porträts benutze ich an meiner Nikon D1X mein Lieblingsobjektiv das 2,8 80–200 mm und die Spotmessung. Angele Merkel lächelt einmal kurz und schon gehen die Mundwinkel in ihren normalen Zustand zurück. Typisch.
Ich habe Frau Merkel oft fotografiert und mich sehr oft gefragt: Wer braucht denn noch ein Bild von ihr? Jeden Tag gab es in Berlin Termine und zahlreiche Fotos, wer braucht da eins von mir aus Hamburg? Aber vor 20 Jahren konnte man sich als Fotograf noch relativ frei bewegen und so waren diese Termine immer ein Versuch, das andere Bild zu machen. Das Bild, das gegen DPA, AP und Reuters dann vielleicht gedruckt werden würde. Manchmal gelang das.
Nun, 20 Jahre später ist sie abgewählt und hat ein Buch geschrieben. Dieses Buch ist auf meiner Liste von Büchern die ich NICHT lesen werde.
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Die Jahreszeit ist nicht gerade geeignet für spektakuläre Videoaufnahmen, aber es ist, wie es ist. Norddeutsch, grau, nass und kalt. Passt für das neue Video zum Song „Es wird kalt“. So zogen wir mit der modernsten Technik ausgestattet in den fernen, dunklen Wald. Dort stellten wir fest, das 90g Papier sehr schnell feucht und klebrig wird und das es schwieriger als gedacht war, die Seiten nach und nach in die Kamera zu halten. Auch das Ablegen der Blätter war schwierig.
So viele Zettel und kalte Finger – beim Videodreh am 26.12.2024
Drauf klicken und gucken.
Eigentlich wollte ich das Video so machen, wie Bob Dylan zum „Subterranean Homesick Blues“, aber die moderne Technik ist verlockend und so wählte ich DIN A 4-Papier. Auf den Boden werfen, war aufgrund der Feuchtigkeit keine Option und so haben wir verschiedenes ausprobiert und am Ende haben wir tatsächlich so viel aufgenommen, dass es für das letzte Video in diesem Jahr reichte. Vor Ort kam es mir vor, als würde ich immer nur die erste Strophe in die Kamera halten, weil nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Den Schnitt übernahmen wieder einmal die Jungs aus LA und dank der superschnellen Leitungen konnten mehrere Terabyte hin und her bewegt werden ohne das es zu Verschiebungen der Veröffentlichung kam. Da es ein sozialkritisches Lied ist, musste auch das Video dazu passen, also schwarz/weiß. Wie sonst kann man das Düstere und Unheilvolle besser visualisieren, wenn nicht mit dem Verzicht auf die fröhliche Farbe? Tatsächlich ist das alles sehr besorgniserregend, was hier und in den USA so geschieht bzw. geschehen wird. Trotzdem einen guten Start in das neue Jahr 2025.
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Das Jahr geht zu Ende und mit den Wahlen in den USA und dem Zulauf bei den rechten Parteien dank der BILD-Zeitung und anderer unglücklicher Protagonisten, wird es immer kälter hier und überall. Die armen und Schwachen sind der Sündenbock für verfehlte Politik oder einfach nur von Fakenews. Also gibt es zum Jahresabschluss ein mahnendes, warnendes musikalisches Werk. ES WIRD KALT ist ein bisschen Reggae und etwas Pop auf jeden Fall ziemlich lang. En Aufruf, die Menschlichkeit nicht zu vergessen. Die Bitte, nicht den Leuten zu folgen/glauben, die uns weis machen wollen, dass es die Armen, die Flüchtlinge oder die Menschen, die anders leben wollen als die Norm, sind, die unsere Probleme verursachen.
Trump, Merz, Weidel, Orban u.a hetzen gegen die Migranten und entfachen damit ein Feuer, das schnell außer Kontrolle geraten kann.
Der Text war geschrieben, ließ sich aber nicht singen. Also wurde gekürzt und neu geschrieben und nach Worten gerungen, bis es endlich gelang, den Text in Musik umzusetzen. Die Grundidee war eine Ballade oder etwas in Swing zu machen. Aber das wurde schnell verworfen. Es musste ein Reggae sein, vielleicht kein „echter“ aber so weit ich es vermochte. Hammond B3 eine kleine Bläsergruppe und die Ukulele sorgen für das Grundgerüst neben dem Drums. Etwas ungewöhnlich aber durchaus passend ist das Clavinet am Anfang und in den Strophen.
Damit ist musikalisch das Jahr 2024 zu Ende und ich wünsche allen, ein gutes neues Jahr 2025. Bis nächstes Jahr.
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Wer weiß noch, wozu wir Weihnachten feiern? Für Coca-Cola? Oder den freien Markt? Für dicke, alte Männer, die nur einmal im Jahr arbeiten? Es ist alles nur Konsum und nervenaufreibend. Jetzt ist Schluss damit, deswegen bin ich dafür, das wir Weihnachten abschaffen, oder die Feiertage in den Sommer verlegen. In den Sommer sollte auch Silvester verlegt werden. Wer mag es im Kalten zu stehen und besoffenen Halunken dabei zuzuschauen, wie sie sich die Hände wegsprengen? Wahlkampf sollte ebenfalls nur im Sommer stattfinden.
Das einfachste wird sein, wir schaffen den Winter ab und erklären das ganze Jahr zum Sommer. Dann brauchen wir auch keine Winter- oder Sommerzeit mehr. Da sich das Skifahren über kurz oder lang sowieso erledigt hat, brauchen wir den Winter dafür auch nicht mehr. Überhaupt, das Jahr an sich ist viel zu lang und sollte drastisch verkürzt werden. Seien wir ehrlich, niemand mag den doofen Januar oder den dummen Februar. November mögen wir nur, weil es da Weihnachtsgeld gibt. Der Dezember ist bei gierigen Kindern beliebt, weil es Geschenke gibt. Was wir ja durch die Verlegung in den Sommer abgeschafft haben und damit mag auch niemand mehr den Dezember. Vier Monate im Jahr weniger und immer Sommer. Famos.
Ewiger Sommer, Meer und Strand und blauer Himmel, das wäre schön. Foto: Markus Hansen
Da fällt mir ein
Wenn wir gerade dabei sind, könnten wir die Religionen auch gleich abschaffen, denn wie sich in den letzten 2000 Jahren gezeigt hat, führt dies nur zu Kriegen und zu vielen Missverständnissen. Verzichtbar ist auch die Monarchie, die zum Glück nicht mehr so verbreitet ist. Diktatoren sollten auch der Vergangenheit angehören und sich zur Ruhe setzen. Es ist doch sehr altmodisch, das ein einzelner Mann – es sind fast immer Männer – sich dazu berufen fühlt über alle anderen zu herrschen. Das geht gar nicht mehr. Dazu zähle ich natürlich auch diese scheinheiligen Regime, die sich „wählen“ lassen und das Ergebnis aber schon vorher kennen. Oder diese Nasen, die ihre Macht an ihren dummen Infanten vererben. Unfassbar.
Ebenfalls abgeschafft gehören Superreiche. Menschen mit so viel Geld, das sie ganze Kontinente kaufen könnten. Die dann so tun oder auch so behandelt werden, als wüssten sie alles und uns anderen die Welt und das Leben erklären müssten. Die nerven richtig. Formel 1 kann auch weg, das braucht man auch so gar nicht. Sollen doch mal die Fahrer 60 oder mehr Runden im Kreis laufen. Sie können dabei gerne Motorengeräusche machen. Ebenfalls schenken kann sich die FIFA den Rummel um die Vergabe der EM oder WM. Die sollen sagen, wie viel Geld sie haben wollen und wer das zahlen mag, der bekommt diesen Zirkus. Diese Werbevideos und lächerlichen Bewerbungen sind doch an Albernheit kaum zu überbieten.
Zum Schluss
Mit der Unmenschlichkeit sollte, wie mit den Superreichen, auch Schluss sein. Es kann nicht angehen, das so viele Menschen nichts oder wenig haben und an allem Schuld sein sollen, was in einem Land nicht funktioniert. Obwohl sich meist die Besserverdienenden um die ganze Orga kümmern – und das schon ziemlich lange.
Schluss mit Mord und Totschlag, mit Überschwemmung und Waldbränden. Schluss mit all dem Scheiß, der das Leben hier auf dieser Erde nicht wirklich schöner macht. Ab jetzt wird es wundervoll, warm und harmonisch. Schöne Weihnachten und ein guter Start in das Jahr 2025. Jetzt ist Schluss.
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Nachricht von der DHL, das meine Lieferung gestoppt wurde und ich unbedingt auf den Link klicken soll. Auf SoundCloud melden sich Bots und finden meine Musik unglaublich gut und wollen mich reich und berühmt machen. Meine nicht existierende Tochter nennt mich Mama und gibt mir ihre neue Handynummer, und so weiter, usw. Geld mit den Hoffnungen und Träumen von anderen verdienen, das ist unterste Schublade von Gemeinheiten. HEY BOT hat das zum Thema, ein Bot, der mir schreibt und mir Honig im den Mund schmiert, in der Hoffnung, das ich ihm dann irgendwann Geld überweise.
HEY BOT auf SoundCloud
So sieht das Cover aus
Hey Bot der Song
Es musste elektronisch klingen, denn es geht ja um Elektronik. Also lief ich in den Keller, holte den Mini Moog und den Jupiter 8 in das Studio und werkelte so lange damit herum, bis sie klangen wie die Synths in Logic Pro. Der Refrain gefällt mir besonders gut, ich finde die Zeile „Du betrügst und lügst so liebevoll“ sehr gelungen. Die Ukulele gibt dem Refrain noch etwas mehr Dynamik und macht es rund, genauso wie meine AI-Sängerin Becky von Audimee dem ganzen noch die Kirsche auf die Butter klebt. Eigentlich sollte das Stück eine langsame, melancholische Klaviernummer werden, aber der Text hat dann anders entschieden und nun haben wir dieses kleine, feine Elektromusikstück.
Hey Bot, dazu gibt es auch ein Video
Dieses Mal, wurde so tief in den Tresor gegriffen, um jeden Cent herauszuholen wie noch nie und es wurde die modernste und teuerste Technik benutzt, um den Song in ein Video zu zwängen. Was haben wir an diesem Video gearbeitet? Das Casting für die Bot-Darsteller hat sich über Wochen hingezogen. Keine und keiner konnte die 340 kg Roboter Rüstung tragen und sich filigran zum Takt bewegen. Das Script zum Video hat mehr Seiten als „Die Enden der Parabel“ von Pynchon und war genauso unverständlich. Jede Menge Tränen und Schweiß stecken in diesem aufwändigen kleinen Epos und es hat sich gelohnt.
Das Video zu Hey Bot von mhmedia.de
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Wahlkampfzeit ist und war immer eine Zeit voller Termine. Hier eine Veranstaltung der SPD, da eine von der CDU und dann noch mal zu den Grünen und zur FDP. Alles mit Einladung, ganz freundlich und offiziell. Dann ein Anruf meiner Agentur, dass die pressefreundliche NPD eine Auftaktveranstaltung zum Wahlkampf plant und ich sollte dahin. In einen kleinen Ort in der Nähe von Itzehoe versammelten sich junge Männer mit Glatze und alte Männer mit ungesundem Bauchumfang um sich für die kommende Wahl zum Landtag in Schleswig-Holstein zu rüsten.
Blasmusik während des Wahlkampfauftaktes der NPD zur kommenden Landtagswahl in Schleswig-Holstein in Steinberg bei Itzehoe am 4.12.2004
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Foto:Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de
Udo Voigt – Parteivorsitzender der NPD – hält eine Rede zum Wahlkampfauftakt zur kommenden Landtagswahl in Schleswig-Holstein in Steinberg bei Itzehoe am 4.12.2004 |
Foto:Markus Hansen | Vertrieb: actionpress.de
Worum es in den Reden ging, weiß ich nicht mehr. Das ich mich sehr unwohl fühlte, daran kann mich noch genau erinnern. Es erschienen dann einige Demonstranten/innen von der Antifa und wollten gegen die NPD demonstrieren. Irgendwann haben Teilnehmer der Antifaschisten den ersten „Stein“ geworfen und es folgte der Angriff des rechten Mops. Zu meinem Glück, war ich da schon in sicherer Entfernung. Tage später riefen Bildredakteure vom Spiegel bei der Agentur an, ob ich noch mehr Bilder hätte. Hatte ich leider nicht. Die NPD errang in der Landtagswahl im Jahre 2005 1,9 % der Stimmen. Immer noch zu viel.
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