Ich bin Künstler – ihr Luschen

„Auffallen um jeden Preis. Attitüden pflegen und provozieren. Als Künstler kann ich es mir nicht erlauben spröde zu sein. Ich muss da raus und den Menschen direkt in die Fresse hauen, wer ich bin und das alles, was ich mache, unbedingt Kunst ist. Jede Aktion ist eine Revolution. Ich muss leuchten, strahlen und was ich sonst so mache ist am Ende egal. Die Luschen kaufen jeden Scheiß. Er muss nur in einer teuren Galerie hängen oder stehen. Dann ist der Preis auch egal. Kunst ist für die Reichen, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld. Das einzig, was mir noch fehlt, ist mein eigener Tod, dann würden sich meine Preise verdreifachen. Aber damit warte ich noch ein wenig.“ [lacht]

Wie oft haben sie die „Hängende Gurke der Schande“ verkauft und was bedeutet ihnen dieser Erfolg?

„Die Gurke, ja, das ist ein Schlager. Ich glaube so an die 25.000 Stück. Fast jeder Mensch auf der Forbes Liste, hat so ein Ding auf jeden Fall zu Hause. Viele hängen auch in den Firmensitzen. Bei einem Preis von 150.000 € war das ein lukratives Stück Kunst. Es bedeutet Unabhängigkeit, mit der Kohle konnte ich bei Rheinmetall investieren und jetzt habe ich ausgesorgt.“

Erklären Sie uns die „Hängende Gurke der Schande“.

„Es ist eine Gurke – eine Salatgurke – die von der Decke an einem Gummiband hängt. Wenn man daran vorbeigeht, dann zieht man an der Gurke und lässt sie durch den Raum zappeln. Das beruhigt und befreit die Seele. Wir Planen demnächst eine Paprika und eine Ananas. Fast alle schrieben mir, das sie so etwas schon lange in ihrem Leben vermisst haben und nun sehr glücklich mit der Gurke sind.“

Das ganze Interview gibt es in einer ZEIT-Sonderausgabe am 34. März 2026.

Ein neues Musikstück

Wenige Instrumente, aber viel Krach und so viel Text. Der Song ist eine Satire über die Kunst, die Künstler.innen und die Käufer.innen von Werken, die mehr Schein als Sein sind – ich nenne keine Beispiele. Die Galerien, die sich so wichtig nehmen und die Musen, die seit Jahrzehnten immer die gleichen Werke in anderer Zusammenstellung präsentieren. Das alles komprimiert in drei Minuten. Bitte schön:

Das Cover von ICH BIN KÜNSTLER von mhmedia.de
Das Cover von ICH BIN KÜNSTLER
ICH BIN KÜNSTLER

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Am Anfang etwas ekeliges

Ich spielte ein paar Akkorde auf der Ukulele und aus meinem Mund kam das: „Ich esse Butterkekse gern mit Mayonnaise“ gefolgt von „Trinke Cola Zero zu Marmorkuchen mit Käse“. Es machte kein Sinn, trotzdem wollte ich es behalten und so dachte ich an Künstler, die so gerne extravagant sind und nur nicht gewöhnlich sein wollen. Der Rest ist im Song zu hören. Es gibt Schlagzeug, Bass, Ukulele, Hammond und ein bisschen Violine. Kurz und knapp und einfach wollte ich es haben. Es ist schnell, es ist hektisch und am besten hört man es über den Sugden IA-4 mit den Lautsprechern PMC fact.8, oder auf dem iPhone.


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Sie kommen – Neuer Song zum Mitklatschen

Bevor mir jetzt jede UFO- und Esoterikgruppe schreibt, und mich bittet bei Ihnen Mitglied zu werden, möchte ich sagen: Ich glaube nicht an Außerirdische! Nichtsdestotrotz würde ich mich freuen, wenn uns jemand oder etwas zeigen würde, dass wir nicht allein sind in diesen unendlichen Weiten. „Sie kommen“ handelt von der Ankunft der Aliens auf der Erde und von dem, was dann geschieht. Viel Vergnügen beim Hören.

Das Cover von "Sie kommen" von mhmedia.de Hurra.
Sie kommen der UFO-Song

Sie kommen im Detail

Wenn es um das Unbekannte geht, das Unheimliche, dann muss es irgendwie elektronisch sein, also wurde nicht gespart und zwei Moog Model 10 Modular Synthesizer und ein Moog One-16 ins Studio geschleppt und verkabelt. Es war aufwendig, die richtigen Sounds zu finden, aber es hat jede Menge Spaß gemacht. Die Ukulele als Gitarre getarnt, durfte nicht fehlen und wurde in den Hansastudios eingespielt. Aliens haben dann das Mastering übernommen und nun ist der Song fertig.

Das Cover

Für das Cover flogen wir nach Las Vegas, um auch ein authentisches Bild zu bekommen. Wir fuhren in die Richtung Area 51 und bauten ein kleines Camp aus Zelten, Wohnwagen und Vans. Sechs Kameras waren in alle Himmelsrichtungen aufgestellt und per iPad-App so verbunden, dass sie sofort auslösen konnten, sobald es eine Sichtung gab. Nach vier Tagen in dieser mal heißen und mal kalten Gegend hat sich ein UFO unserem Standort genähert und da hatten wir unsere Cover. Nur Minuten später kam das FBI und die CIA, um unsere Aufnahmen zu beschlagnahmen. Aber wir hatten einen Kurier sofort, nachdem die Aufnahmen im Kasten waren auf einem Esel in Richtung Las Vegas geschickt. Die Agenten fanden nichts als Selfies von uns auf unseren Speicherkarten. Es war sehr aufregend und ich bin stolz sagen zu können, dass auf meinem Cover ein wirklich echtes UFO zu sehen ist. Wirklich.


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Das ist „Protest“ ein neuer Song

Kurz und bündig. Minimalistisch. Das ist „Protest“. Ein kleines Stück Musik, das darauf hinweisen soll, dass es Zeit ist, etwas zu ändern und gleich einige Handlungsempfehlungen dabei hat. Es geht nicht um „Gewalt“ an anderen Menschen. Es geht um das verschieben der Grenzen.

Wer eine friedliche Revolution verhindert, macht eine gewaltsame Revolution unausweichlich.

J.F. Kennedy
Das ist Protest der neue Song von mhmedia.de
Eine Axt steckt in einem Holzstamm.
Das Cover von „Das ist Protest“ | Foto: Markus Hansen

So zeigt der mediale Umgang mit der „Letzten Generation“, das friedlicher Protest, sobald es um das heilige Auto geht dämonisiert wird. Das Protest nicht mehr zu sein scheint als ein kurzes aufblitzen in der Bildzeitung und den Nachrichten und dann sang und klanglos untergeht im Wirrwarr der News, Posts, Blogs, Reels, Shorts und Tweets.

Der Song ist ein bisschen Satire und ein bisschen Frustration. Schlagzeug, Bass und Ukulele, mehr ist da nicht drin. Die Songstrucktur von Strophe Refrain soll zum wiederholen der Forderung nach Protest aufrufen und zum mitsingen.

Wir haben das Schlagzeug in Madrid eingespielt und dabei stellten wir fest, das es sich zu gut angehört hat. Es war zu clean. Also packten wir unsere sieben Sachen, mieteten einen Jet und flogen nach Südafrika, dort nahmen wir alles auf einmal in einem alten Flugzeughangar auf. Der Hall war unglaublich und so ließen wir alles mit dicken Stoffen verhängen, damit wie den einen cleanen Sound hinbekamen. Als wir uns die Aufnahmen anhörten, klang es nach der Session in Madrid und so fuhren wir wieder nach Hamburg zurück, nahmen alles noch einmal im Keller meiner Oma auf und das war es. Wir waren alle zufrieden und um 87.000 € ärmer.

Das ist Erfolg

Aber die Single läuft. Bei Spotify haben wir schon 2.77.288.299.383.637 Streams und ein Ende ist nicht in Sicht. Ich spüre schon, wie sich scharen von Menschen aufmachen, meinen Song auf ihren Lippen, schließen sie sich zu Massen zusammen, rufen nach Veränderung. Olaf Scholz steht auf dem Balkon irgendeines Regierungsgebäudes und schreit in ein Mikro: „Das ist Protest“ und selbst Lindner fackelt seinen Porsche nieder und fordert:“Grundeinkommen für alle“. So wird es kommen. Denkt an meine Worte. Das ist Protest.


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